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  • Apple iPad: Erste Testberichte - neue Konkurrenz für Nintendo DS und Sonys PSP?

    Nach dem Auslaufen von Apples Sperrfrist sind seit dem 1. April die ersten Online-Tests verfügbar. Sie kommen zu einem überwiegend positiven Ergebnis.

    Das iPad sorgte im Vorfeld seiner Veröffentlichung für viele Fragen, die Apple wohl bewusst nicht beantworten wollte. "Wofür?" war eine der häufigsten Reaktionen auf die offizielle Vorstellung des iPads. Zu wenig Anschlussmöglichkeiten und Rechenleistung für ein Notebook, das spiegelnde Display passt nicht zu einem Ebook-Reader und die Abmessungen liegen weit über denen eines Smartphones. Entsprechend beantworten erste Tester den Sinn des iPads:
    Das iPad will ein iPad sein. Es eignet sich vor allem für den Medienkonsum, wer einen vollwertigen Ersatz für eine bestehende Geräteklasse sucht, wird dagegen enttäuscht.

    Apples iPad versucht im Alleingang eine neue Produktkategorie zu erschaffen.
Die Auto-Rotate-Funktion lässt sich übrigens per Schalter deaktivieren, um auch in Seitenlage lesen zu können. Apples iPad versucht im Alleingang eine neue Produktkategorie zu erschaffen. Die Auto-Rotate-Funktion lässt sich übrigens per Schalter deaktivieren, um auch in Seitenlage lesen zu können. Quelle: Apple Wichtigstes Merkmal des iPad ist sein 9,7" IPS-Display. Dieses ermöglicht eine im Vergleich zum iPhone deutlich intensivere Präsentation von 3D-Spielen (iPhone-Apps werden entweder in Originalgröße oder - leicht unscharf - in voller Bildschirmgröße dargestellt) und verbessert auch die Bedienbarkeit maßgeblich. Webseiten, Anwendungen und 2D-Spiele erfordern deutlich weniger scrollen und machen das iPad zu einem Konkurrenten für Netbooks. Die fehlende Flash-Unterstützung spaltet das Internet aber in "sehr gut" und "gar nicht" nutzbare Seiten. Für die Youtube-Nutzung steht eine App bereit.
    Unterstützt wird die flüssige Bedienung durch die CPU, die spürbar leistungsfähiger als im iPhone und den meisten anderen Smartphones ausfällt. Für Multitasking darf die gestiegene Leistung aber weiterhin nicht genutzt werden, lediglich die Wiedergabe von Musik ist als Hintergrundanwendung möglich.

    Die zusätzliche Größe kommt, insbesondere im Querformat, auch der Bildschirmtastatur zu gute. Sie ist zwar nicht für regelmäßige Büroarbeit gedacht, aber mehreren Testern zu Folge für den einen oder anderen Text zu gebrauchen - zumindest wenn man das iPad in einer Haltevorrichtung oder auf einer Unterlage positionieren kann. Mit einem Gewicht von circa 700 Gramm belastet es den Träger zwar deutlich weniger, als ein vollwertiges Note-/Netbook, es ist aber noch zu schwer, um es längere Zeit komfortabel mit einer Hand zu halten.

    Dafür bietet der fest eingebaute Akku eine von Notebooks nur selten erreichte Laufzeit. Die versprochenen "bis zu 10 Stunden" wurden nicht nur von fast allen Testern erreicht, sondern mit über 12 Stunden Internet oder Filmwiedergabe sogar übertroffen. Dank der hohen Bildqualität des Displays stellt das iPad somit eine gute Alternative zu mobilen DVD-Playern dar. Der interne Lautsprecher kann sich jedoch nur wenig von anderen Lösungen seiner Art abheben, so dass der Einsatz von Kopfhörern zu empfehlen ist. Obwohl eine integrierte Abspielsoftware im Stile von iTunes auch den Einsatz als MP3-Player zulässt, werden diese nicht mitgeliefert.

    Zweigeteilt fällt die Eignung des Displays für den Einsatz als Ebook-Reader aus. Auf der einen Seite verhindert die glänzende Oberfläche den Einsatz in der Sonne. Auf der anderen Seite benötigt man im Dunkeln keine zusätzliche Lichtquelle und Abbildungen können in Farbe wiedergegeben werden, für die Zukunft ist die Integration von Animationen denkbar. Die (im Vergleich zu E-Ink-Displays) niedrige Reaktionszeit eliminiert außerdem Verzögerungen beim Umblättern. Stattdessen schlägt man per Touchgeste eine animierte Seite von rechts nach links um. Ebenfalls viel Lob erhält der integrierte Ebook-Reader für seine ausgereifte Lesezeichenfunktion und die nahtlose Integrierung von Online-Diensten wie Wikipedia oder eine Übersetzern, die für jedes Wort direkt zugänglich sind. Aufgrund der fehlenden Unterstützung für freie Formate ist man jedoch auf Bücher aus dem iBook-Store beschränkt, dessen Angebot bislang eher klein ist.

    Tageszeitungen und beispielsweise Marvel Comics lassen sich alternativ auch über entsprechende Apps lesen. Erstere profitieren wiederum vom großen Display, letztere von der digitalen Aufbereitung. So ist es möglich, die Bilder nacheinander zu betrachten, ohne das Risiko, Überraschungen auf der gegenüberliegenden Seite zu früh zu sehen.

    Insgesamt stellt das iPad ein durchdachtes Produkt dar, dass sich optimal für den Konsum von Medien eignet, egal ob es sich um Bücher, Videos, Flash-freie Internetseiten, Musik oder individuelle Angebote einzelner Verlage handelt. Auch grundlegende Organizer- und Officebedürfnisse werden befriedigt und einfache 3D- und Casual-Games tragen zur Unterhaltung bei. Damit deckt das iPad die primären Bedürfnisse vieler Anwender fast vollständig ab und bleibt gleichzeitig klein, leicht und ausdauernd.

    Im Gegenzug verzichtet es aber auf viele selten genutzte Funktionen, die oft als Standard angesehen werden. Eine Erweiterung ist zudem nur über Bluetooth oder spezielle Dock-Adapter möglich, da auf zusätzliche Anschlüsse verzichtet wurde. Bei der Software ergibt sich ein umgekehrtes Bild. Die nahezu fehlerfreie Umsetzung der Vorteile, die Tablet-PCs seit Jahren versprechen, lässt sich nur mit entsprechenden Apps voll ausnutzen. Diese müssen aber meist extra in Apples eigenen Shop erworben werden, ähnliches gilt für Ebooks.

    Wie viele andere Apple-Produkte ist somit auch das iPad eine hochwertige und ansprechende Umsetzung eines sehr genau definierten Konzeptes. Genau wie zur Einführung des iPods wird sich aber noch zeigen müssen, zu welcher Zielgruppe dieses Konzept passt.

    Dieser Meldung liegen folgende Testberichte zugrunde:
    New York Time
    Wall Street Journal
    PCMag
    boingboing
    USAtoday

  • iPad
    iPad
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von wiffl
    brauch ich nicht, will ich nicht 
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

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Apple iPad: Erste Testberichte - neue Konkurrenz für Nintendo DS und Sonys PSP?
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http://www.videogameszone.de/iPad-Tablet-234526/News/Apple-iPad-Erste-Testberichte-neue-Konkurrenz-fuer-Nintendo-DS-und-Sonys-PSP-744243/
03.04.2010
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