Resident Evil: Operation Raccoon City - Enttäuschung überwiegt - Erste Meinungen der Spieler
SpecialResident Evil: Operation Raccoon City sahnte in der weltweiten Presse nicht die besten Wertungen ab - kritisiert wurden unter anderem eine selten dämliche KI im Singleplayer-Modus und das unrund wirkende Cover-System. Dafür stimmen das gelungene Missionsdesign und die gute Atmosphäre. Doch wie findet die Spielergemeinde den neuen Resident Evil-Ableger? Videogameszone.de fasst die ersten Eindrücke der Spieler zusammen.
Resident Evil: Operation Raccoon City hörte sich nach der Ankündigung durchaus vielversprechend an. Im Shooter schlüpft ihr in die Haut eines Mitglieds des Umbrella Security Service (U. S. S.). Als Teil des sogenannten Wolf Packs erlebt ihr die Ereignisse der dritten Resident Evil-Folge Nemesis und seines indizierten Vorgängers aus einer völlig neuen Perspektive. Dazu entscheidet ihr euch für einen von sechs Charakteren mit unterschiedlichen Spezialfähigkeiten und zieht mit drei weiteren Team-Mitgliedern los. Hinzu kommt der auf dem Team-Aspekt liegende Fokus, der in einem Koop-Modus realisiert werden soll. Nach der Ankündigung erweckte Resident Evil: Operation Raccoon City den Eindruck, als wäre es ein Left 4 Dead im Resident-Evil-Universum.
Inzwischen steht fest: Resident Evil: Operation Raccoon City ist nicht der erhoffte Hit geworden. Auf Metacritic.com liegt die weltweite Durchschnittswertung bisher bei mageren 54 Prozent. Als Gründe für die eher mauen Wertungen wird unter anderem die KI der Verbündeten angeführt. Denn die sei alles andere als ausgereift, schreibt etwa Play3-Redakteur in seinem Test zu Resident Evil: Operation Raccoon City (Singleplayer-Modus). Auch das Cover-System wirkt in manchen Situationen noch unreif. Dafür bietet Resident Evil: Operation Raccoon City eine solide Atmosphäre, ein gutes Missionsdesign und ein motivierendes Level- und Upgradesystem. Doch wie gefällt den Spielern das neue Resident Evil? Im Folgenden haben wir die Meinungen aus verschiedenen Foren zusammengetragen. Wie gefällt euch Resident Evil: Operation Raccoon City? Antwortet uns im Kommentarbereich!
Quelle: the-magicbox.com
Das Projekt Resident Evil: Operation Raccoon City klang nach der Ankündigung äußerst vielversprechend. Die Mehrheit der Nutzer zeigt sich vom finalen Produkt aber wenig begeistert.
VGZ-Leser PassitheRock meint: "Ich muss sagen, mir macht das Spiel Spaß. Habe nichts erwartet und schon wurde ich unterhalten. Da waren andere Seiten mit der Wertung um einiges strenger und gaben teilweise nicht einmal eine Wertung im 50er-Bereich - das kann ich nicht verstehen. Klar ist es kein 80er-Titel, aber so schlimm wie andere es beurteilen ist es echt nicht." Leser niggiman schreibt: "Warum steht da Resident Evil drauf? Ach ja, lässt sich halt besser verkaufen. Sieht für mich aus wie ein 08/15-Zombie-Shooter. Null Resi-Flair. Ich wünsche mir ein Resident Evil: Allstar Kart Racing!" Iroquois-Pliskin meint: "Absoluter Knock-Out. Klarer Fall von Markenmissbrauch. Wäre aber nicht das erste Mal in der Geschichte der Reihe. Wer erinnert sich zum Beispiel nicht an Resident Evil Survivor 2: Code Veronica?" The-Masterpiece sieht das anders: "Das Teil wird gekauft egal wie es abschneidet. Ich hab Bock, yeah."
Im Forum unserer Partnerseite residentevil-game.de wird ebenfalls fleißig diskutiert. Ob sich die User Resident Evil: Operation Raccoon City kaufen, wollte FailbatZ im Thread zu Resident Evil wissen. User kAz_ meint: "Ich bin noch unsicher, um ehrlich zu sein. Mir kommt es irgendwie so vor, dass Capcom das Teil nur raushaut, um für die Spieler die Wartezeit auf den sechsten Teil etwas zu versüßen. Könnte halt sein, dass Re:RCC nur ein halbgarer Lückenfüller ist und für sowas geb ich kein Geld aus, das ist sicher." Don Kan Onji schreibt: "Also der Koop-Modus soll ja richtig cool sein. Allein deswegen ist das schon einen Blick wert. Es geht doch nichts über eine gemütliche Session über Netz mit nem Freund." FailbatZ antwortet: "ORC ist auch kein normaler Serienableger, sondern eine Ergänzung, die keine Geschichte erzählt und puren Multiplayer bringen soll. Die Resident Evil-Serie hatte schon immer Shooter-Elemente, aber diese wurden eigentlich vom Horror überdeckt, dies war in 5 nicht der Fall. Ich habe mich in Resident Evil 4 beim ersten Durchspielen des Öfteren erschreckt und hatte eine gewisse Spannung, im fünften Teil war das gar nicht vorhanden."
Quelle: the-magicbox.com
"Langweilige Schlauchlevels, hakelige Steuerung, öde Bosskämpfe, dumme KI-Kollegen", schreibt etwa Fortersse im Forum von resident-evil-virus.de.
Auch auf der deutschen Fanseite resident-evil-virus.de wird aktuell über das neue Capcom-Spiel geplauert. User Grinsy schreibt im Meinungs-Thread zu Resident Evil: Operation Raccoon City: "Also ich als Nicht-Resi-Fan muss sagen, dass das Game echt Bock macht, weil es Momente gibt, bei denen ich in Erinnerung schwelge. User Fortersse ist da anderer Meinung: "Das Spiel ist der letzte Mist! Langweilige Schlauchlevels, hakelige Steuerung, öde Bosskämpfe, dumme KI-Kollegen, Designpatzer und die PS3-Version flimmert auch noch. War ja irgendwie klar, dass das dabei rauskommen musste, wenn man eine Firma wie Slant Six Games sowas programmieren lässt [...]. Mal abgesehen davon, dass das mit Resident Evil nichts mehr zu tun hat. Wo ist der Horror? Wo sind die Puzzels? Da warte ich lieber auf Resident Evil 6 [...]." Devran schreibt: "Ich hab's seit gestern und heute Morgen habe ich das Spiel durchgespielt. Ich bin nicht begeistert vom Spiel, aber auch nicht enttäuscht. Die Steuerung ist gut umgesetzt; nach der zweiten Mission war ich schon warm. Die KI der Partner ist eher mager. Mal sind sie schlau und sind eine ganz gute Hilfe auf dem Schlachtfeld , aber meistens versagen sie und dann hat man selbst auch die Arschkarte , weil man überrumpelt wird [...]."
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