Metal Gear Solid: Snake Eater 3D im Test - Tolles 3DS-Remake zum Schleichklassiker

Test Uwe Hönig

Metal Gear Solid: Snake Eater 3D im Test für den Nintendo 3DS: Das fesselnde Agentenabenteuer mit angepasster 3D-Optik sorgt für eine perfekte Dschungelatmosphäre! Was uns am 3DS-Remake besonders gut gefallen hat - und was weniger -, das erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.

Metal Gear Solid: Snake Eater 3D im Test: Mit Metal Gear Solid 3: Snake Eater und der erweiterten Subsistence-Variante erschuf Hideo Kojima (Produzent und Erfinder der Serie) einen Meilenstein der Videospielgeschichte. Infolgedessen konnte sich das spannungsgeladene Dschungelabenteuer auf der PS2 über vier Millionen Mal verkaufen und kommt nun einige Jahre später als runderneuerte 3DS-Version mit grandioser autostereoskopischer Grafik auf den Markt! Die Entwickler haben sich beim Anpassen der Optik besonders viel Mühe gegeben und das gesamte Spiel, inklusive der zahllosen Zwischensequenzen, auf die besonderen Fähigkeiten des Nintendo 3DS zugeschnitten. Nur in Punkto Bildwiederholrate muss die 3DS-Version Federn lassen, denn gelegentlich machen sich unschöne Ruckler bemerkbar.

Als Vorlage für das Remake diente übrigens Metal Gear Solid 3: Subsistence, bei dem erstmals in der Geschichte der Serie eine frei verstellbare Kamera zum Einsatz kam! Die Steuerung des 3DS-Remakes funktioniert ganz ähnlich wie bei dem PSP-Spiel MGS Peace Walker. Demnach dient das linke Schiebepad der Fortbewegung von Snake, während die Tasten X, Y, A und B eine manuelle Justierung der Kameraperspektiven ermöglichen. So entsteht bei hektischen Abschnitten leider ein etwas ruppiges Spielgefühl, doch es gibt Abhilfe, denn Snake Eater 3D unterstützt das neue Schiebepad Pro! Was uns am 3DS-Remake besonders gut gefallen hat - und was weniger -, das erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.

Das hat uns an Metal Gear Solid: Snake Eater 3D gefallen:

Wahlweise darf das Abenteuer auch auf eine eher actionbetonte Weise durchgespielt werden. Quelle: Videogameszone.de Wahlweise darf das Abenteuer auch auf eine eher actionbetonte Weise durchgespielt werden. Schiebepad Pro wird unterstützt
Snake Eater 3D kann optional auch mit dem neuen Schiebepad Pro gespielt werden! Sobald die zusätzliche Hardware mit dem Nintendo 3DS verbunden und unter den Spieloptionen aktiviert wurde, dürft ihr fortan die Kamerabewegungen mit dem zweiten analogen Schiebepad ausführen. So lassen sich die detaillierten 3D-Umgebungen recht elegant erkunden, vor allem in Kombination mit den praktischen Touch-Funktionen.

Neue Touchscreen-Funktionen

Durch das Antippen kleiner Symbole auf dem Touchscreen gelangt ihr ohne Umwege zu wichtigen Funktionen der Überlebensanzeige. Ein Schnellzugriff steht demnach für die Untermenüs Funk, Waffen, Ausrüstungsgegenstände, Rucksack, Tarnung, Nahrung und die Wundversorgung zur Verfügung. Darüber hinaus ist auf dem Touchscreen jederzeit ein Kartenausschnitt der aktuellen Umgebung zu sehen (außer während eines Alarms).

Die atmosphärische 3D-Optik

Der bei Snake Eater 3D neu hinzugekommene autostereoskopische Effekt ist schlichtweg brillant und ergänzt Snakes Schleicheinsatz geradezu perfekt. Mit eingeschalteter 3D-Funktion sieht die lebhafte Dschungelumgebung deutlich cooler aus als bei der PS2-Version und selbst im 2D-Modus kann die Grafik-Qualität immer noch mit der Heimvariante konkurrieren!

Bildergalerie

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