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Special
23.01.2010 10:48 Uhr
20 Jahre Videospiele-Geschichte: Die Grafik-Highlights von 1989 bis 2009 - Update: Grafik-Kracher 2010Wir blicken zurück uns lassen 20 Jahre Spielegeschichte Revue passieren. Es waren grandiose 20 Jahre, das ist sicher. Doch welches Spiel sorgte im jeweiligen Jahr für besonders viel Furore und setzte vor allem wegen seiner Technik neue Maßstäbe?Es ist atemberaubend, wie sich Computer- und Videospiele in den letzten 20 Jahren entwickelt haben. Verfügten sie anfangs aus niedrigauflösenden Bitmaps, so bestehen sie mittlerweile aus unzähligen Polygonen - und suggerieren uns Realismus. Doch auch Spiele, die vor 20 Jahren in den Handel kamen, galten als Wunderwerke der Technik und sorgten für reichlich Aufsehen. Dass dem tatsächlich so ist, das präsentieren wir euch in diesem Artikel. 20 Jahre, 20 Grafikblender, 20 geniale Erlebnisse. Update: Auf der letzten Seite stellen wir euch die möglichen Grafik-Highlights 2010 vor. 1989: Prince of Persia Ein Action-Adventure der ganz besonderen Art: 1989 setzte Prince of Persia vor allem aufgrund seiner genialen Animationen für neue Maßstäbe. Großartig gezeichnete Sprites sorgten ebenfalls für herunterklappende Münder. Ab Level 3 war es außerdem möglich das Spiel abzuspeichern. Hui. Als innovativ galten die Bewegungen, die mit Hilfe der Rotoskopie (Verfahren zum Zeichnen von Bilderfolgen) realistisch dargestellt wurden. 1990: Super Mario World (Japan-Release) Einzigartig und unvergessen: Mit Super Mario World auf dem Super Nintendo kreierte Entwickler-Legende Shigeru Miyamoto ein wahres Spiele-Feuerwerk. Genial abwechslungsreich und mit tollen Grafik-Effekten sorgte Super Mario World seinerzeit für jede Menge Spielspaß - mächtig ins Schwitzen kam der 3,58 MHz-Prozessor des SNES allerdings nicht. Noch nicht. 1991: The Legend of Zelda: A Link to the Past Wir erinnern uns an die merkwürdige TV-Werbung zu The Legend of Zelda: A Link to the Past. Seltsam war sie, zum Kauf regte sie uns nicht wirklich an. Hätte sie aber tun sollen, denn The Legend of Zelda: A Link to the Past zählt zu den besten Action-Adventures der Videospiele-Geschichte. Nicht nur die Story wurde einwandfrei erzählt, nein, es gab obendrein auch eine Menge zu tun und zu erkunden. Ebenfalls entzückend war die Grafik, die uns 1991 erblassen ließ. Die Texturen waren außerordentlich genial gezeichnet, die Animationen der Charaktere großartig - alles wirkte wie aus einem Guss und stimmig. 1992: Ultima Underworld: The Stygian Abyss Wahnsinn, 3D-Grafik! Auf einem Heimcomputer. Wir waren wie gefesselt vor dem Bildschirm. Faszinierende und seinerzeit hochauflösende Texturen, untermalt mit Licht- und Schatteneffekten. Neben einem indizierten Shooter war Ultima Underworld: The Stygian Abyss das erste Spiel, das dreidimensionale, texturierte Grafik in Echtzeit darstellte. Sowohl die Böden als auch Decken waren in der Spielwelt von Ultima mit Texturen überzogen. Um Rechenzeit zu sparen und so die für damalige Verhältnisse ausladende Grafik auch auf schwächeren PCs flüssig darstellen zu können, bedienten sich die Entwickler eines Tricks: der Verkleinerung des 3D-Fensters auf dem Bildschirm. Ferner programmierte man für Ultima Underworld eine einfache Physik-Engine. So prallten geworfene Gegenstände im korrekt berechneten Winkel von Wänden ab und rutschten Abhänge hinunter. Wasserläufe verfügten sogar über eine Strömung.
20 Jahre Videospiele zum Durchklicken:
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