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17.09.2008 18:43 Uhr
Star Wars: The Force Unleashed Test
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| Hersteller: |
Activision Deutschland GmbH (DE) |
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| Termin: |
17.09.2008 |
Spieler: |
1 |
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| Steuerung - |
Grafik 90 |
Sound 90 |
Multiplayer - |
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Filmreife und ebenso präsentierte Story versprüht Star Wars Flair ohne Ende. |
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…Die von der trägen Steuerung und dem unglücklichen Balancing frustrierend oft sabotiert werden. |
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Technik auf allerhöchstem Niveau sorgt für mehr als einen Wow-Moment. |
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Kleine Mängel wie überzogene Ladezeiten im Menü zehren an den Nerven. |
17.09.2008 18:43 Uhr - Gleich vorweg: "Der Schüler" ist schlicht und ergreifend die coolste Socke, die das Sternenkrieguniversum seit Han Solo hervorgebracht hat. Das fängt allein damit an, wie er sein Lichtschwert führt. Lässig hält er es in einer Rückhandposition hinter (!) seinem Körper. Ninjastyle! Von den unglaublich düsteren Kostümen in seinem Kleiderschrank ganz zu schweigen (der Autor dieser Zeilen freut sich schon darauf im Netz oder gar live auf einschlägigen Conventions gelungene Cosplays dieses Charakters zu bewundern). Warum das Spiel dem Charisma seines Helden nicht ganz das Wasser reicht, lest ihr auf den folgenden Seiten.
MISSING LINK The Force Unleashed schließt die Lücke zwischen Episode 3 und 4. Die Story rund um Vaders Intrige gegen den Imperator und das damit eng verbundene Schicksal seines noch jungen Lehrlings fesselt von Beginn an. Ob der zahlreichen Wendungen und dem historischem Ausmaß für die Galaxis geht bekennenden Star Wars Fans schier das Herz auf vor Freude und fesselt ans Pad, bis man den Ausgang dieses Epos kennt. Dabei sind die Charaktere allesamt sehr sympathisch. Ideen wie der Holotrainingsdroide Proxy, der jede beliebige Gestalt annimmt, um seinem Meister nach dem Leben zu trachten oder als Holochateinheit fungiert, fügen sich nahtlos in die Lucas'sche Welt ein. Um niemandem die Vorfreude zu verderben, bleiben weitere Details hier so gut es geht unerwähnt.
DIE MACHT IST MIT UNS Am einfachsten lässt sich The Force Unleashed in etwa als Devil May Cry im Star Wars Universum charakterisieren. Das heißt: Spektakuläres Vertrimmen von allerlei Gegnern steht im Vordergrund. Dabei spielen natürlich die Jedi- respektive Sith-Kräfte des Protagonisten eine Hauptrolle. Es macht einfach diebischen Spaß eine Gruppe Sturmtruppler zu überrumpeln, indem man einen von ihnen per Telekinese durch ein Fenster ins Weltall wirft und das Vakuum für euch den Rest erledigt, bis sich nach etwa zwei Sekunden Chaos das Sicherheitsschott schließt. Oder ihr schnappt euch eine Explosive Kiste, bugsiert sie in Richtung eurer Feinde und "zündet" sie dann mit einem Machtblitz.
Natürlich nutzt man auch die Bösewichter selbst bevorzugt als Wurfgeschoss. Doch auch im Nahkampf weiß sich Starkiller (Codename des Schülers, interessanterweise sollte der Held in Episode 4 einem frühen Skriptentwurf nach "Anakin Starkiller" heißen) zu verteidigen. Dass die unterschiedlichen Lichtschwertcombos vor allem vom Timing abhängen, bedarf einiger Gewöhnung. Aber auch kleinere Rätsel gilt es zu lösen, jene beschränken sich zumeist darauf eine Plattform an die richtige Position zu hieven oder eine gigantische Stahltür Kraft eures Geistes aufzubiegen. Das wiederum ist dank DMM-Engine sehr spektakulär und authentisch anzusehen und anzuhören.
LERNE, MEIN SCHÜLER Für jeden besiegten Unsympathen erhaltet ihr Machtpunkte. Zusätzliche Boni gibt es für den kreativen Einsatz der Umgebung, der Machtkräfte und eindrucksvoller Angriffskombinationen. Nach und nach steigt ihr so im Level auf, was euch wiederrum Machtsphären in drei Kategorien beschert. Mit diesen erwerbt ihr im Menü neue Attacken, verbesserte eure Fähigkeiten oder die allgemeinen Attribute des Helden wie seine Abwehrkünste mit dem Schwert. So hebt ihr zum Beispiel im späteren Spielverlauf bis zu drei Gegenstände beziehungsweise Widersacher auf einmal in die Luft, setzt mitten im Gefecht eure Klinge unter Strom oder lernt selbige zielsicher Richtung Feind zu werfen. Auf den verschiedenen Planeten versteckten die Entwickler außerdem einige Secrets. Manche sind nur kosmetischer Natur, wie etwa neue Outfits für Vaders Zögling oder farbige Kristalle für euren Leuchtsäbel. Andere versteckte Edelsteine werten eure "Waffe aus zivilisierteren Tagen" hingegen durch zusätzliche Eigenschaften auf. Dass der Schüler immer mächtiger wird, ist auch bitter nötig, denn seine Gegenspieler heizen ihm schon im zweiten von vier Schwierigkeitsgraden kräftig ein.
EINE FRAGE DES STANDPUNKTES Die Entwickler sprachen immer davon, ihr Motto sei: "Mit der Macht ordentlich Hintern treten." In der Praxis müsste es aber heißen "Mit der Macht versuchen nicht selbst ordentlich den Hintern versohlt zu bekommen." Das liegt zum einen an der Zusammenstellung der Gegnergruppen, die das Spiel euch entgegenwirft. Warum darf ich einen zweimeterfünfzig großen Purge-Trooper nicht genüsslich auseinandernehmen? Müssen es noch zwanzig Soldaten und mindestens fünf Sniper sein, die mir dabei die Tour vermasseln? Und warum ist das Spiel nicht in sich logisch? Wieso kann ich eben erwähnten Hünen nicht mittels meiner Kräfte hochheben, einen mindestens zehnmal so schweren Tie-Fighter aber mühelos bewegen?
Zum anderen liegt es an der reichlich trägen Steuerung. Wenn es gefühlte zehn Sekunden nach Betätigen der entsprechenden Taste dauert bis der Recke eine Blockhaltung einnimmt oder ein Objekt greift, respektive wirft, dann kommt bei uns einfach das Gefühl auf, dass es nicht an unserem Skill liegt, weshalb wir da grad so derb die Hucke voll bekommen. Hat man sich darauf eingestellt, macht einem immer noch das schwammige Zielerfassungssystem den ein oder anderen Strich durch die Rechnung. Bisweilen nützlich aber auch etwas holprig: Quick-Time-Events bei großen Gegnern starten immer sofort an derselben Stelle, sobald man den angezeigten Knopf drückt. Ihr steht also hinter dem großen Feind (zum Beispiel einem AT-ST), wollt eigentlich gerade einen kleineren Gegner, der euch nervt erledigen, da beginnt plötzlich die automatische Sequenz und ihr befindet euch in dieser vor dem größeren Übel. Für die kleinen Reaktionstests spricht hingegen, dass sie an Bombast in ihrer Inszenierung kaum zu übertreffen sind.
DIE AUGEN KÖNNEN DICH TÄUSCHEN Das gilt nicht bei diesem Titel. Optik und Präsentation spielen in der allerhöchsten Liga mit. Das verdankt man nicht zuletzt dem Zusammenspiel der drei angewandten Engines DMM, Euphoria und Havok. Havok ist dabei für die Physik starrer Körper verantwortlich, DMM für Verformungen und Euphoria für lebensnahe und an die Umgebung und Situation angepasste Animationen. Praktisch bedeutet das: Gegenstände fliegen korrekt durch die Luft, Explosionen lösen spektakuläre Kettenreaktionen aus, Holz und Glas splittern nachvollziehbar, Metall verbiegt sich realitätsnah und Gegner hechten in Deckung oder halten sich an allem was greifbar ist fest, auch an Kameraden. Die Levels sind wunderschön gestaltet und nicht selten Laden imposante Panoramen zum kurzen Verweilen ein. Nur kleine Dinge - wie etwa der etwas magere Effekt wenn ein Gegenstand in einem Energiefeld verdampft - kratzen geringfügig am hochglanzpolierten Optiklack.
Ebenfalls nicht so toll: Im eigentlich schier endlosen Star Wars-Kosmos besucht ihr einige Planeten doppelt. Zwar kann man nicht von dreistem Level-Recycling sprechen, wie es bei Devil May Cry 4 der Fall war, aber im Prinzip ordnete man einfach die vorhandenen Elemente neu an.
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Als bekennender Star Wars-Nerd habe ich mich auf dieses Spiel gefreut wie ein Schnitzel. Ein neues Jedi Knight habe ich mir erhofft. Nur etwas düsterer. Versteht mich nicht falsch, The Force Unleashed ist ein gutes Actionspiel, aber nur der Star Wars Bonus hievt es über das Mittelmaß. Denn so cool die ganzen Machtkräfte auch sein mögen, so sehr geht es mir auf den Zeiger, dass mich das Spiel immer wieder darin sabotiert diese effektiv einzusetzten. Story, Präsentation und Design sind dagegen über jeden Zweifel erhaben und motivierten mich mehr als einmal mich unermüdlich durch den bockschweren mittleren Schwierigkeitsgrad zu beißen.
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also ich bin Fan^^
Danke, wieder mehr Nerdwissen für mich. Ok das erklärt warum ich die Felskugel net kannte, hab mich nie groß mit dem Extended Universe vor der Schlacht von Endor befasst, nur danach (*auf die 40 Romane in seinem Regal deutet*). Ich warte ja immer noch drauf, dass jemand mal Stackpoles Werke zur Rogue-Squadron versoftet oder jemand Zahns "Erben des Imperiums" verfilmt... Wär sicher cool als TV-Serie umzusetzten... *träum* May the Force be with you. El Moi
Auch Raxus Prime ist ein wichtiger Planet des SW Universums und es ist gut, dass er hier so zur Geltung kommt. Das muss an mir vorbei gegangen sein. Bitte um Erklärung, weil der einzige SW-Schrottplanet der mir geläufig ist, ist Ord Mantell (Shadows of the Empire, Jedi Academy). Deswegen kam es mir eher so vor als ob die auf einmal für TFU ne neue Müllkippe des Universums ausm Hut gezaubert hätten... Danke pether Raxus Primelalalalalalalalalala
Auch Raxus Prime ist ein wichtiger Planet des SW Universums und es ist gut, dass er hier so zur Geltung kommt. Das muss an mir vorbei gegangen sein. Bitte um Erklärung, weil der einzige SW-Schrottplanet der mir geläufig ist, ist Ord Mantell (Shadows of the Empire, Jedi Academy). Deswegen kam es mir eher so vor als ob die auf einmal für TFU ne neue Müllkippe des Universums ausm Hut gezaubert hätten... Danke pether
Ich finds echt belustigend wie man Probleme bei den "Rätseln" in dem Spiel haben kann xD Ich hab das Spiel in 6 Stunden am Stück durchgezockt (auf Normal)
sTAR wARS IST IMMER NOCH Cool!!!!!!!!!!!!!! wISSEN Wir!!!!!!!!!!!!!
sTAR wARS IST IMMER NOCH Cool!!!!!!!!!!!!!!
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| System: |
PS2
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| Genre: |
Action-Adventure
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| Entwickler: |
LucasArts
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| Publisher: |
Activision Deutschland GmbH (D...
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| Sprache: |
Deutsch
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| Schwierigkeit: |
schwierig
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| Internet: |
http://www.activision.de
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| Spieler: |
1
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| USK: |
ab 12 Jahren
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| Preis: |
€ 65.00
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| Termin: |
17.09.2008
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