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Mit Coded Arms brachte Konami anno 2005 den ersten Ego-Shooter auf die PSP. Trotz mäßiger Wertungen gibt's nun eine Fortsetzung.
A.I.D.A. ist zurück! Nein, nicht das Clubschiff für die moderne Kreuzfahrt, sondern das aus Teil 1 bekannte Kampfsimulationsprogramm. Einst ein illegaler Tummelplatz für Elitehacker und Hardcoregamer, ist die virtuelle Welt nun fest in der Hand des Militärs. Nach einer grundlegenden Umprogrammierung soll das System rasch wieder für verschiedenste Trainingseinätze genutzt werden. Special Agent Jacob Grant erhält den Auftrag, das Datenraster vor seiner Reaktivierung zu durchlaufen und letzte Fehler auszumerzen. Anfangs läuft die Operation noch nach Plan, doch schon bald reißt der Funkkontakt zum vorausgeeilten Bravo-Team ab und die Situation gerät völlig außer Kontrolle ...
Matrix Reloaded
Coded Arms Contagion bietet absolute Standard-Shooter-Kost: Der Spieler hastet im Kampfanzug von Major Grant durch A.I.D.A., zerlegt zunächst digitalisierte Soldaten, dann seltsame Krabbel- und Insektenviecher in ihre Bits und Bytes, lädt sich immer durchschlagendere Waffen-Plug-ins herunter und entlarvt schließlich diejenigen, die für den ganzen Schlamassel verantwortlich sind. Neben ein paar babyleichten Schalterrätseln sollen Hacker-Einlagen Abwechslung ins Ballergeschehen bringen. Manche Türen, Tore und Terminals lassen sich nämlich erst öffnen, wenn man unter Zeitdruck die passenden Zahlenkombinationen findet.
Im Ad-hoc- und Online-Modus beharken sich bis zu acht PSP-Besitzer auf fünf Karten in den Spielvarianten Deathmatch, Team-Deathmatch und Last Man Standing. Die im Single-Player so essentielle Zielhilfe (Lock-on) ist hierbei allerdings deaktivert, was das Aiming zu einer sehr ungenauen und daher unspaßigen Angelegenheit macht.
