Jetzt auch für Unterwegs: Konami entführt PSP-Besitzer ins Gruselstädtchen
Ursprünglich war das neue Silent Hill ausschließlich für Sonys PlayStation Portable geplant. Produzent Akira Yamaoka verkündete jedoch unlängt, dass bei entsprechend hoher Nachfrage Umsetzungen auf andere Systeme nicht auszuschließen wären. Welche Plattformen hierfür in Frage kämen, äußerte Yamaoka jedoch noch nicht.
Bei Origins handelt sich um das Prequel zum PSone-Original aus dem Jahr 1999. Einmal mehr müssen Sie die namensgebende Geisterstadt erkunden und dürfen dabei, gemäßg dem Titelzusatz, die Anfänge all der absonderlichen Geschehnisse in der Kleinstadt miterleben. Sie schlüpfen in Jeans, Holzfällerhemd und Steppweste von Trucker Travis Grady, der gerade mit seinem LKW durch die Nacht braust und von bruchstückhaften Haluzinationen geplagt wird. Plötzlich taucht ein kleines Mädchen mitten auf der Straße auf. Travis steigt voll in die Eisen und kommt gerade noch rechtzeitig zum Stehen...
Zufall oder Schicksal?
Als die Kleine davonläuft, nehmen Sie in Gestalt des Brummifahrers zu Fuß die Verfolung auf und landen - wie sollte es anders sein - direkt in Silent Hill. Der Weg führt zu einem lichterloh brennendes Haus, aus dem das Mädchen gerettet werden muss. Doch die Aktion raubt Travis die letzte Kraft. Er bricht erschöpft zusammen und erwacht erst am nächsten Morgen im örtlichen Krankenhaus.
Wer war dieses Kind? Warum wurde es von seiner Mutter einfach den Flammen überlassen? Und wo ist es jetzt? Fragen, deren Antworten während des Spiels nach und nach ans Tageslicht kommen und die wir an dieser Stelle nicht verraten wollen. Nur soviel: Serienkenner dürfen sich auf ein Wiedersehen mit Alessa Gillespie und der verführerischen Krankenschwester Lisa Garland "freuen". Und natürlich verschlägt es auch Travis nicht zufällig in das verschlafene Nest. Eine verdrängte, tief in dessen Kindheit verwurzelte Psychose sowie ein fanatisch-religiöser Kult sind weitere Bestandteile der fesselnden Story.
Illustre Gestalten
Bei Ihren ersten Streifzügen durch das Hospital werden Sie recht schnell feststellen, dass hier wirklich gar nichts mit rechten Dingen zugeht. Fürchterlich entstellte Krankenschwestern und bizarre, menschenähnliche Fleischberge ohne Haut gehen Ihnen sprichtwörtlich an den Kragen. Um sich zu wehren, dürfen Sie die Teufelsbrut nun über den R-Trigger anvisieren und diese dann anfangs nur mit Hieb- und Stichwaffen, später auch mit allerlei Bleispritzen, dorthin zurückschicken, wo sie hergekommen ist.
Im Vergleich zu den Vorgängern wurde das Angriffsrepertoire ordentlich aufgestockt. So lassen sich Kleingeräte wie Toaster, Tischlampen und TV-Geräte nun als Wurfgeschosse missbrauchen. Überdies kann Travis auch einen kräftigen Vorwärtsangriff ausführen und weit ausholen, um seine Schläge für mehr Power aufzuladen. Der Haken: Alle Nahkampfwaffen, seien es nun Billard-Queues oder Fleischerhaken, gehen stets nach einer bestimmten Anzahl von Hieben zu Bruch.
