Mass Effect

Test

BioWares Sternen-Saga

Auf der Brücke des Raumschiffs Normandy Auf der Brücke des Raumschiffs Normandy BioWare ist wieder da! Und wir, die wir schon auf der Xbox 1 so manche Nacht mit Star Wars Knights of the Old Republic und Jade Empire durchgezockt haben, sind natürlich besonders gespannt, ob den Kultentwicklern der Sprung auf die nächste Konsolengeneration gelungen ist. Genau wie bei Jade Empire hat man auch diesmal wieder ein Szenario benutzt, das ohne eine Lizenz auskommt. Und genau wie beim fernöstlichen Kung-Fu-Rollenspiel enttäuscht das Spieluniversum nicht.

Abenteuer Weltraum

Vor 50.000 Jahren wurde unsere Galaxie von dem Volk der Protheaner beherrscht. Eine hoch entwickelte Kultur, die nicht nur den überlichtschnellen Raumflug beherrschte, sondern auch Kolonien bis in die entlegendsten Winkel der Milchstraße Kolonien besaß. Doch dann kamen aus dem Nichts die Reaper. Ein Maschinenvolk, das systematisch die Protheaner auslöschte. Ein Vorgang, der hunderte von Jahren dauerte, aber sie waren erfolgreich. Und nachdem auch der letzte Protheaner von den Reapern getötet oder versklavt wurde, verschwanden sie wieder. Genau so plötzlich wie sie gekommen waren.

Sehr viel später, im Jahr 2148 entdeckt die Menschheit die Überreste einer Protheaner-Kolonie auf dem Mars. Man analysiert die unbekannte Technologie, adaptiert sie und erfindet den Überlichtgeschwindigkeits-Antrieb. Doch als die Menschheit in Gegenden vorstößt, in denen noch niemand vorher gewesen ist, muss sie feststellen, dass sie nicht alleine in der Galaxie ist. Hunderte anderer Völker, technologisch weit fortgeschritten, leben zwischen den Sternen. Gewaltige Sternentore erlauben die Reise vom einen Ende der Galaxis zum anderen in minutenschnelle. All das vereint unter der Herrschaft des Hohen Rates, einer Art Weltraum-Regierung.

Man kann sich vorstellen, dass die Aliens nicht gerade erbaut sind über eine weitere expansionsfreudige Rasse in ihrem Hoheitsgebiet - und so muss sich die Menschheit erst einmal der neuen Regierung unterordnen und um ihren Platz im Universum kämpfen. Mit Diplomatie oder vielleicht auch mit Waffengewalt. Das bleibt dem Spieler überlassen.

Commander Shepard

Auch in der Zukunft gibt es Techno-Zappelhallen. Auch in der Zukunft gibt es Techno-Zappelhallen. Inzwischen schreiben wir das Jahr 2183. Sie übernehmen die Rolle von Commander Shepard, einem Offizier der Erdallianz an Bord des Raumschiffs SSV Normandy. Mass Effect macht Ihnen den Einstieg ins Spiel sehr einfach. So bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie den "vorgefertigten" Commander Shepard nehmen, den man von der Spielepackung oder von den Screenshots sämtlicher Vorschauen kennt - oder ob Sie sich Ihren eigenen Shepard erschaffen. Charakterklasse, Hintergrundgeschichte, Geschlecht und Aussehen sind absolut Ihnen überlassen.

Doch sollten Sie sich für einen eigenen Charakter entscheiden legen Sie damit auch schon die ersten Steine für die Entwicklung der Geschichte und für die Interaktion in den Kampfsequenzen. Während in der Soldatenklasse die Beherrschung von Schusswaffen, das Anlegen hoch gepanzerter Schutzwesten und ein Gesundheitsbonus im Vordergrund stehen, sind bei einem Infiltrator diplomatisches Geschick, der Umgang mit einem Scharfschützengewehr und die Möglichkeit zum Sabotieren von Belang. Insgesamt stehen sechs verschiedene Charakterklassen zur Verfügung, wobei drei auch eine Art Magie namens Biotik einsetzen können. Das sind Implantate, welche es Shepard erlauben, Telekinese einzusetzen, um Feinde zu lähmen oder durch die Luft fliegen zu lassen.

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