Besser spät als gar nicht: Game Arts’ Riesenroboter marschieren in Deutschland ein.
Hersteller:
Swing! Entertainment
Termin:
01.03.2001
Spieler:
-
Testurteil:
72
Steuerung
-
Grafik
69
Sound
70
Multiplayer
-
Das Spiel gibt es außerdem für folgende Plattformen:
19.02.2001 17:41 Uhr - Im dritten Teil von Game Arts" GunGriffon-Reihe (die ersten Teile erschienen nur für Segas glücklosen Saturn) übernehmen Sie erneut die Kontrolle über einen riesigen Kampfroboter, der dank gewaltiger Feuerkraft vom Boden aus oder im Gleitflug ganze Truppenverbände fast im Alleingang ausschalten kann. Durch die Steuerung des Mechs aus der Piloten-Perspektive und einen speziellen Zoom-Modus erinnert das Ganze spielerisch an Ego-Shooter, die reine Menge an Gegnern verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Vor jedem Einsatz können Sie Ihre Kampfmaschine mit zuvor gefundenen Zusatzwaffen und diversen Power-ups aufrüsten. Da es im Spiel selbst keine Übersichtskarte gibt, sind die Missionsbriefings ziemlich wichtig, um den Überblick zu behalten - die Aufträge selbst sind allerdings wenig spektakulär, je nach Level müssen Sie lediglich bestimmte Ziele vernichten oder eigene Einheiten verteidigen. Grafik und Sound sind eher durchschnittlich, das Spiel bietet aber immerhin gelungene Effekte und läuft sehr flüssig.
ANGESCHLICHEN So mancher feindliche Mech bemerkt Sie erst, wenn Sie auf ihn feuern.
NÄHER DRAN Die Zoom-Funktion macht sich gerade beim Kampf gegen Hubschrauber bezahlt.
GunGriffon Blaze spielt sich prinzipiell hervorragend, leidet aber an zu wenigen Levels und einigen kleineren Mängeln. Eine Art Radar hätte viel gebracht, so behält man eigentlich nur durch die kleinen Kampfgebiete den Überblick. Außerdem nervt’s einfach, wenn mich Gegner beschießen, die eigentlich außerhalb des Spielfeldes stehen. Die Lokalisierung ist auch nicht sonderlich berauschend: PAL-Balken und der fehlende 60-Hz-Modus sind nicht gerade vorbildlich. Für Mech-Fans trotzdem empfehlenswert!