Der Kriegsgott ist zurück undlegt sich mit seinem obersten Chef an: Zeus!
Quelle: Sony
Die von Kratos attestierten Hängebrüste stoßen bei dieser "Dame" auf wenig Begeisterung.
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Nein, ich möchte nicht in der Haut der Entwickler von God of War II stecken. Der Vorgänger heimste Lobeshymnen ohne Ende ein und wurde von uns erst kürzlich zum besten Spiel des Jahres 2006 ernannt. Da dürfte der Druck recht heftig sein, der auf den Schultern der Entwickler lastet, schließlich erwartet die Spielerschaft nicht weniger als Perfektion von einem Nachfolger. Ist God of War II also schon jetzt das beste Spiel 2007 oder nur eine laue Fortsetzung? Auf den folgenden Seiten geben wir Ihnen die Antwort.
Ketzer fliegen raus!
Wer God of War noch nicht gespielt hat, sollte sich eigentlich eine Ohrfeige abholen und sofort aufhören, diesen Artikel zu lesen. Nicht nur, weil es ein geniales Spiel ist, sondern auch, weil die folgenden Zeilen einige Details der Story verraten - und wir möchten niemandem den Genuss eines der Spiele verleiden. Sofern Sie also Teil 1 noch nicht im Regal stehen haben, holen Sie dies schleunigst nach und überspringen Sie diesen Absatz. Spieler des Erstlings dagegen erinnern sich: Kratos konnte den Kriegsgott Ares besiegen, stieg seinerseits in den Olymp auf und war fortan der Gott des Krieges.
Eigentlich lief alles nach dem Plan der Götter, doch Kratos ist die fürchterlichen Erinnerungen an seine Vergangenheit immer noch nicht los und zeigt sich noch brutaler als sein Vorgänger Ares. Gerade als er auf die Erde hinabsteigt, um die Stadt Rhodos dem Erdboden gleichzumachen, zieht Athena die Notbremse und schrumpft Kratos auf die Größe eines Sterblichen. Doch seine göttlichen Kräfte ist der wütende Anti-Held noch nicht los und so metzelt er sich durch Horden von Gegnern und macht auch mit dem zum Leben erweckten Koloss von Rhodos kurzen Prozess.
Doch dieser Sieg ist nur der Anfang und Aufhänger für eine Geschichte, die so groß ist, dass der erste Teil im direkten Vergleich regelrecht unspektakulär wirkt. Wir wollen Ihnen den Spaß am Spiel nicht verderben, deswegen schweigen wir uns an dieser Stelle über nähere Details aus, aber wir können Ihnen versichern, dass die Story einige faustdicke Überraschungen parat hält und die Größe und Komplexität ähnlich wie in den Fortsetzungen des Films Matrix ganz neue Dimensionen erreicht, ohne dem Vorgänger dabei untreu zu werden.
Alt und neu
Dieser Mannist böse. Sehr böse!
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Wer sich das Bonusmaterial von God of War genau angeschaut hat, wird sich an einige Abschnitte erinnern, die damals aus Zeitgründen der Schere zum Opfer fielen. In God of War II wurden einige dieser Ideen aufgegriffen, doch der Kern des Spiels orientiert sich stark am Erstling. Die Entwickler erfinden das Rad nicht neu, sondern verfeinern Gameplay und Leveldesign des Vorgängers. Viele kleine Ideen und frische Neuerungen geben dem Spieler nie das Gefühl, nur eine Fortsetzung zu spielen, ein komplett neues Spiel hat man aber auch nicht vor sich.
Kratos hat einige neue Moves gelernt, erhält neue Magie und Waffen, doch im Wesentlichen spielt sich Teil 2 wie der Vorgänger. Auch die Dominanz der Standard-Klingen ist nach wie vor gegeben, denn die zusätzlichen Waffen sind zwar sehr mächtig und können ebenfalls aufgerüstet werden, doch eleganter und optisch eindrucksvoller geht Kratos mit Athenas Klingen auf die Gegner los.
