Burnout Dominator

Test Christian Schönlein

Egal ob SM-Studio oder Autobahn: Dominieren macht irre Spaß!

Dank Aftertouch und Crashbreaker ziehen Sie Kontrahenten nachträglich mit in den Unfall. 
BILD: PLAYZONE Dank Aftertouch und Crashbreaker ziehen Sie Kontrahenten nachträglich mit in den Unfall. BILD: PLAYZONE Schnell, schneller, Burnout. Auch der neueste Ableger der irrsinnigen Rennspielserie hat sich den Geschwindigkeitsrausch auf die Fahnen geschrieben - mehr noch als die beiden Vorgänger Takedown und Revenge. Denn Dominator stellt gewissermaßen einen konsequenten Rückschritt zu den Wurzeln der Serie dar. Allerdings ist das nicht negativ gemeint. Ganz im Gegenteil: Wer sich lieber der ungehemmten Raserei als gewaltigen Crash-Orgien hingibt, dürfte an diesem Teil sogar mehr Gefallen finden als an den genannten Vorgängern.

Gib Gas, Atze!

Die Burnout-Leiste feiert in Dominator ihr Comeback. Wie gehabt lädt sich bei ruppiger Fahrweise eine Boost-Leiste auf. Ist sie komplett gefüllt, können Sie jetzt aber (wieder) den Turbo-Boost aktivieren. Leeren Sie die Leiste komplett in einem Zug, so nennt sich das Burnout. Wenn Sie nun während eines solchen Burnouts waghalsige Manöver hinlegen, erhalten Sie nicht nur ordentlich Bonuspunkte, sondern können die Turbo-Leiste auch wieder komplett auffüllen und eine Turbo-Kombo auf den Asphalt legen.

Theoretisch ist es so möglich, ein komplettes Rennen mit Boost zu fahren. Und das ist auch dringend nötig. Denn wie immer sind die Gegner knallhart und fahren langsamen Spielern eiskalt davon. Wegen des Gummiband-Effekts kleben Ihnen die Rivalen hingegen ständig dicht an den Fersen, egal wie flott Sie nun unterwegs sind. Dieses Feature zu beherrschen ist daher das A und O. Da Crashs die Kette unterbrechen würden, sind die Strecken diesmal auch mehr auf Rennen und Drifts ausgelegt als auf brutale Rempelorgien.

Aufs Mowl

200 km/h. Autobahn. Gegenspur. Das gibt ordentlich Punkte - auch in Flensburg.
BILD: PLAYZONE 200 km/h. Autobahn. Gegenspur. Das gibt ordentlich Punkte - auch in Flensburg. BILD: PLAYZONE Die allseits beliebten Takedowns fehlen deswegen aber nicht. Wie immer dürfen Sie Ihre Rivalen auch gegen Wände prellen oder in den Gegenverkehr schieben und sie so, zumindest kurzzeitig, schrottreif machen. Besonders cool: Wenn Sie das an der richtigen Stelle schaffen, öffnen Sie sogar neue Abkürzungen, durch die Sie wertvolle Sekunden einsparen können. Wenn hingegen Sie einen Takedown kassieren, können Sie mit dem Aftertouch-Feature auch wieder Ihr Wrack lenken und Kontrahenten selbst nach einem Crash noch aus dem Verkehr ziehen. Zieht ein Wagen knapp an Ihnen vorbei, können Sie auch mit der R2-Taste den Crashbreaker aktivieren.

Ihr Wagen explodiert dann und zerlegt dabei andere Wagen in direkter Umgebung stilecht in alle Einzelteile. Dieses Feature war in den letzten Burnout-Spielen besonders in Crash-Events, in denen Sie ein möglichst großes Verkehrschaos anrichten mussten, von Bedeutung. Leider hat Dominator diesen spaßigen Spielmodus nicht mehr im Repertoire. Dafür müssen Sie in den neuen Ma-niac-Rennen so gefährlich wie möglich fahren, um Ihr Punktekonto aufzustocken. Das ist zwar nicht ganz so unterhaltsam wie die Crash-Events, mit weit über 200 Sachen über die Autobahn auf der Gegenspur zu heizen macht aber trotzdem ordentlich Laune. Besonders dann, wenn man dabei wieder den tollen Soundtrack im Ohr hat.

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