Reise in die Vergangenheit
Weißmagierin Lenna frischt die Truppe mit einem Vita-Spruch auf.
BILD: N-ZONE
Vor langer Zeit - als Square Enix noch Squaresoft hieß und das SNES die aktuellste Konsole war - hatte die Abenteurerschar um Bartz, Lenna, Galuf und Faris ihren ersten Auftritt. Die Hintergrundgeschichte von Final Fantasy V ist auch heute noch aktuell. Nachdem der Windkristall aus unerfindlichen Gründen geplatzt ist, bleibt in der Fantasywelt die Luft stehen. Auch die anderen Kristalle für Feuer und Wasser scheinen in Gefahr - es droht eine Naturkatastrophe. Wie für die Final Fantasy-Rollenspiele typisch, finden die Figuren der Party aus unterschiedlichen Gründen zusammen und tragen alle kleine Geheimnisse mit sich herum, die mit zunehmendem Spiel-verlauf aufgedeckt werden.
Klassik und Moderne
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Von der ersten Spielminute an folgt Final Fantasy V Advance dem erprobten Rollenspiel-Gameplay der Vorgänger. Auf der Weltkarte wird gelaufen, geritten und zur See gefahren. In Städten und Schlössern holt ihr Informationen ein und kauft Waffen, Rüstungen oder Zaubersprüche. Durch häufige Zufallskämpfe in Dungeons oder auf der Oberwelt sammelt ihr Erfahrungspunkte zum Aufleveln, bevor ihr am Ende eines Schiffsfriedhofes, einer Bibliothek oder eine Ruinenstadt das jeweilige Bossmonster aufmischt.
Die aus der Seitenansicht gezeigten Gefechte laufen nach dem bewährten Aktionsbalkensystem und jede Figur gewinnt mit dem Reisefortschritt weitere Kampfmöglichkeiten hinzu. Die eigentliche Neuerung, die FF V seinerzeit brachte, war das Berufs- und das damit einhergehende Fähigkeitensystem. An bestimmten Orten erwerben eure Charaktere nämlich die Möglichkeit, verschiedene Berufe anzunehmen. Und gleich, ob ihr als Samurai, Dieb, Waldläufer oder Schwarzmagier weitermachen wollt, erhaltet ihr für jede Profession ein eigenes Kostüm und könnt dann nützliche Fertigkeiten erwerben. Da ihr euren Beruf beliebig oft wechseln dürft, ergibt sich eine immense Kombinationsfülle, die bei den Endgegnerkämpfen und beim Aufspüren versteckter Objekte äußerst hilfreich ist und die altbackene Grafik schnell vergessen lässt.
