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07.02.2007 15:00 Uhr
Far Cry: Vengeance
| Hersteller: |
Ubisoft GmbH (DE) |
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| Termin: |
11.01.2007 |
Spieler: |
1 |
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| Steuerung 76 |
Grafik 45 |
Sound 55 |
Multiplayer 55 |
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Gelungene Steuerung |
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Derbe Grafikschwächen |
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Miese Gegner-KI |
07.02.2007 15:00 Uhr - Hält der Tropenurlaub, was die Prospekte versprechen?
Was hätte das für ein schöner Urlaub werden können ... Palmen, Strände und Cocktails am Pool. Stattdessen wird Jack Carver aber in einen brodelnden Konflikt hineingezogen, der Rebellen, DNA-Experimente und jede Menge Schusswechsel beinhaltet. Far Cry kommt auf die Wii - ein viel versprechender Titel. Eine riesige tropische Welt wartet auf unsere Erkundung. Nach langer Vorfreude hielten wir das Spiel nun endlich in den Händen und wurden ähnlich ernüchtert wie Jack zu Beginn seines Abenteuers. Die Landschaften sind nicht wirklich traumhaft, die Einheimischen lassen an ihrer Intelligenz zweifeln und der versprochene Spielspaß tritt einfach nicht ein. Far Cry Vengeance ist nun schon der dritte Ego-Shooter zum Start der Wii und bei weitem der schwächste. Ursachenforschung
Doch warum geht ein Konzept auf Wii nicht auf, das auf der Xbox ganz manierlich funktionierte? Zum einen liegt das klar an der Grafik. Den Entwicklern gelang es nicht einmal, das grafische Niveau der Xbox-Version zu erreichen. Matschige Texturen, grobpixelige Schatten, derbe Pop-ups und Ruckeleinlagen trüben den Spielspaß. Die Qualität der Pressebilder, die auch die Verpackung zieren, wird zu keiner Zeit erreicht. Immerhin ist die Weitsicht grandios und der Dschungel ist wirklich üppig bewachsen. Später warten auch abwechslungsreichere Umgebungen und einige nette Effekte, die die Grafik ins Mittelmaß heben. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen und wir haben den Eindruck, dass es den Entwicklern mehr darum ging, das Spiel rechtzeitig fertigzustellen, statt es zu perfektionieren. Denn nicht nur grafisch merkt man dem Titel die mangelnde Entwicklungszeit an. Die KI der Gegner ist besonders zu Beginn des Spiels einfach himmelschreiend schlecht. Selbst wenn der Nebenmann unter lautem Gewehrfeuer zu Boden geht, zögert sein Partner sekundenlang, bis er sich entschließt, ein paar Schritte gen Spieler zu wagen. Zwar steigt die Aggressivität der Gegner im Spielverlauf noch an, doch sie bleiben nichts weiter als immer gleiche Schießbudenfiguren. Ein Gefühl von Gefecht und Kampf stellt sich nicht ein. Die Feinde tauchen zuweilen plötzlich auf dem Nichts auf und beherrschen lediglich eine Taktik: Sie gehen feuernd geradeaus. Das langweilt einfach nur.
Es gibt eine Story?
Endgültig offensichtlich wird die Zeitnot, wenn es um die Präsentation der Story geht. Zu Beginn des Spiels gibt's die nämlich gar nicht. Man startet ohne Waffen in einer tristen Zelle und bekommt die Bildschirmnachricht "Entkomme". Etliche öde Minuten später wird in einem trüben Rendervideo die konfuse Handlung des Spiels eingeleitet, die sich nah an der Xbox-Version hält. Dennoch ist man in der riesigen Spielwelt oft ein wenig verloren und kann gut und gerne eine Viertelstunde nach einem Einsatzziel suchen, das irgendwo im dichten Grün verborgen liegt. Umso mehr nerven dann die immer wieder neu auftauchenden Gegner. Immerhin gestalten sich die Missionen abwechslungsreich und verlangen zum Beispiel den Schutz eurer Begleiterin, während sie ein Fahrzeug kurzschließt, oder ein Bordgeschütz bedient. Die insgesamt neun fahrbaren Untersätze steuern sich gut und ersparen einem manch langen Fußmarsch. Zudem sind viele der Vehikel schwer bewaffnet und erlauben gewagte Aktionen. Doch das Spiel ist einfach zu groß für eine dichte Atmosphäre. Ein Lichtblick
Die Steuerung ist das einzig wirklich Solide am Spiel. Durch ausführliche Konfigurationsmöglichkeiten lässt sich diese jedem Geschmack anpassen und erlaubt sogar einen Modus, in dem das Fadenkreuz - wie auf anderen Systemen - fest in der Bildschirmmitte bleibt. Der A-Knopf fixiert übrigens die Kamera, sodass die Cursorbewegung diese nicht schwenkt, auch wenn nah an den Rand gezielt wird - eine coole Idee! Der kleine Splitscreen-Mehrspielermodus mit zwei Spielmodi und acht Karten ist ebenfalls recht spaßig. Besonders der "Predator"-Modus, in dem ein Spieler übermächtige Fähigkeiten hat, macht wirklich Laune. Alles in allem scheint das Spiel Opfer des Termindrucks geworden zu sein. Mit deutlich mehr Zeit und Mühe hätte es richtig gut werden können, so bleibt es nur für Shooter-Freaks eine Wahl, die sich schon an Call of Duty 3 und Red Steel endgültig satt gespielt haben.
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Beide Waffen können getrennt voneinander abgefeuert werden.
BILD: N-ZONE
An Bord stationärer Geschütze teilt ihr richtig aus.
BILD: N-ZONE
Mit einem Schwung der Wii-Fernbedienung lasst ihr die Machete sausen.
BILD: N-ZONE
BILD: N-ZONE
BILD: N-ZONE
BILD: N-ZONE
BILD: N-ZONE
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Mit Far Cry: Vengeance kommt einfach ein schwaches Spiel in die Läden. Das macht mich deswegen so sauer, weil der Titel wirklich Potenzial hätte, wäre nur genügend Zeit zur Entwicklung geblieben. In dieser Form macht mir Far Cry einfach keinen Spaß und das ist irgendwie ziemlich schade.
Zum Profil von Sebastian Stange
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| System: |
WII
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| Genre: |
Actionspiel
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| Entwickler: |
Ubisoft Montreal
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| Publisher: |
Ubisoft GmbH (DE)
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| Sprache: |
Deutsch
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| Schwierigkeit: |
nicht bekannt
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| Internet: |
http://www.ubisoft.de
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| Spieler: |
1
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| USK: |
Keine Jugendfreigabe
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| Preis: |
€ 60.00
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| Termin: |
11.01.2007
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