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Test
30.01.2007 15:00 Uhr

Wii Play

Hersteller: Nintendo of Europe (DE)
Termin: 08.12.2006 Spieler: 2
Testurteil:
74
 
Steuerung
79
Grafik
30
Sound
30
Multiplayer
74
Das Spiel gibt es außerdem
für folgende Plattformen:
Wii-Fernbedienung liegt bei ... aber auch ein paar Nieten
Zu zweit besonders spaßig  
30.01.2007 15:00 Uhr - Dank beigelegter Wii-Fernbedienung ein Pflichtkauf!

Mit dem Start von Wii stehen uns überraschend viele Titel ins Haus, die kurzweilige Minispiele bieten. Ist ja auch klar, denn der Controller schreit geradezu nach möglichst kreativen Einsatzmöglichkeiten. Nintendo macht da natürlich mit und schickt gleich zwei Spielesammlungen ins Rennen. Während aber Wii Sports der Konsole beiliegt, muss sich Wii Play an der Ladentheke euer Wohlwollen sichern. Immerhin wurde dem etwa 50 Euro teuren Titel ein gewichtiges Verkaufsargument beigelegt: eine nagelneue Wii-Fernbedienung, die einzeln knapp 40 Euro kostet. Das eigentliche Spiel kommt also zum Dumping-Preis von knapp zehn Euro ins Haus.

Die ersten Schritte mit dem Wii

In Japan kommt das Spielebündel übrigens unter dem Namen "Dein erster Schritt zu Wii" heraus. Das trifft den Nagel auf den Kopf, denn Wii Play bringt euch ganz einfach die Möglichkeiten des Wii-Controllers näher. In kleinen Minispielen braucht ihr nur die Wii-Fernbedienung und könnt sofort loslegen, deren Funktionen zu testen. Zu Beginn steht euch dabei nur eins von neun Games zur Auswahl, die restlichen werden eins nach dem anderen verfügbar.

Es lohnt sich übrigens, einen Mitspieler zu suchen, denn alle Spiele unterstützen zwei Spieler, die in ihrer Mii-Form im Spiel erscheinen. Zum Beispiel das Mii-Posenspiel, bei dem ihr euren Mii bewegen, drehen und per Knopfdruck in verschiedene Posen bringen müsst, um passende Umrisse auszufüllen - natürlich unter Zeitdruck. Entspannter, aber nicht weniger knifflig ist es, in einem Suchspiel unter einem ganzen Mii-Rudel zwei oder mehr mit gleichem Aussehen oder besonderen Eigenschaften zu erspähen. Das ist ohnehin schon knifflig, doch in den höheren Levels bewegen sich die kleinen Kerle noch munter oder tauchen bis zur Nase ins Wasser ab.

Duck Hunt lässt grüßen

Die Reflexe übt ihr beim Schützenfest, wo in einer Anlehnung an Duck Hunt für den NES verschiedene Ziele mit der Wii-Fernbedienung getroffen werden müssen. Das klingt zunächst ein wenig öde, wird aber durch kreative Ziele aufgepeppt. Zum Beispiel müsst ihr Dosen durch Schüsse in der Luft halten, bestimmte Ziele meiden oder ihr erwischt eine der flinken Enten. Mit geschulten Reflexen seid ihr auch für Laser Hockey gerüstet, das sehr an die coolen Air-Hockey-Automaten erinnert. Ihr steuert mittels des Pointers eins der beiden Paddel und schubst den Puck hektisch in Richtung des gegnerischen Tors. Die Drehung eurer Hand bestimmt dabei die Ausrichtung des Paddels.

Nicht jedes Spiel ein Treffer

Das Gesamtpaket wird durch ein Angelspiel, ein sehr simples Tischtennis, ein nettes Billard-Spiel, eine taktische Panzerschlacht und "Wilde Kuh" abgerundet. Letzteres ist eine Art albernes Rennspiel auf dem Rücken einer Kuh. Ein tolles Paket also? Leider nicht ganz, denn einige der Spiele konnten uns nicht wirklich überzeugen. Das Tischtennis ist schlichtweg öde und auch das Angelspiel hielt uns nicht lange am Haken. Da aber einige echte Perlen unter den Spielen sind, das Spiel zu zweit viel viel Spaß macht und da eine Wii-Fernbedienung gratis beiliegt können wir euch Nintendos Spielesammlung wärmstens ans Herz legen
Wie sollen wir die markierte Kugel denn so treffen? BILD: N-ZONE
Um Papierfische zu fangen, braucht es nicht viel Können. BILD: N-ZONE
Beim Tischtennis kommt es nur auf Ballwechsel an. Selbst Pong bot da mehr Gameplay. BILD: N-ZONE

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Sebastian Stange
Meine Meinung - Sebastian Stange
Wii Play ist eine runde Sache. Mögen einige der Spiele auch nicht der Hit sein, insgesamt ergeben sie eine tolle Mischung, die zusammen mit einem Mitspieler gleich sehr viel mehr Spaß bringt. Alleine würde mich Wii Play sicherlich nicht so lange fesseln. Aber solange ich Christoph nicht in der Panzerkiste geschlagen hab, bleib ich dran. Schon aus Gründen der Ehre.
Zum Profil von Sebastian Stange
 
1 Kommentar zum Artikel
Still07 | 11.06.2007 | 20.52 Uhr
Das spiel ist lustig ,aber schnell durchgespielt!  
SYSTEM | 11.06.2007 | 20.52 Uhr
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Screenshots
 Um Papierfische zu fangen, 
braucht es nicht viel Können.
BILD: N-ZONE
 
Allgemeine Infos
System: WII
Genre: Geschicklichkeit
Entwickler: Nintendo Co. Ltd. (JP)
Publisher: Nintendo of Europe (DE)
Sprache: Deutsch
Schwierigkeit: variabel
Internet: http://www.nintendo.de
Spieler: 2
USK: ohne Altersbeschränkung
Preis: € 50.00
Termin: 08.12.2006
 
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