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26.10.2006 13:00 Uhr
Lego Star Wars 2: Die klassische Trilogie
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Grafik 77 |
Sound 85 |
Multiplayer 84 |
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Fantastische Atmosphäre |
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Gute Technik |
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26.10.2006 13:00 Uhr - Der charmant-spaßige Knuddel-Krieg der Sterne
Nur selten versprüht ein Spiel so viel Charme wie das erste LEGO Star Wars. Obwohl Gameplay und Schwierigkeitsgrad eher für eine jüngere Zielgruppe gedacht waren, schlich sich der Titel auch in die Herzen vieler erwachsener Spieler, was nicht zuletzt an der liebevoll aufbereiteten Story und der fantastischen Atmosphäre lag. Nach diesem durchschlagenden Erfolg und der Tatsache, dass im ersten LEGO Star Wars nur die Hälfte der Star Wars-Story verbraten wurde, verwundert es kaum, dass Entwickler Traveller's Tales nur gut ein Jahr später einen Nachfolger ins Rennen schickt, der den ersten Teil noch übertreffen soll. Inwiefern dieses Vorhaben gelingt, entnehmt ihr unserem ausführlichen Test! Liebevoll
Die Story des Spiels bezieht sich auf die klassischen Star Wars-Episoden IV, V und VI, die für viele Fans die mit Effekten vollgepumpten neuen Streifen übertreffen. Die Geschehnisse der Filme werden dabei mit einer Vielzahl an lustigen Slapstick-Gags garniert, die dem Spieler Lacher am laufenden Band garantieren. Vor allem die Zwischensequenzen, die sich sehr stark an den Kinostreifen orientieren, haben es in sich: ein Gag jagt den anderen - egal ob diese offensichtlich oder wie zum Teil auch versteckt sind. So albern Sturmtruppen herum, während im Hintergrund Rebellen entkommen, Darth Vader hat Hustenanfälle und Luke lässt oft die Geschicklichkeit und Anmut eines Jedi-Ritters vermissen. Aber nicht nur diese Gags, sondern die übertrieben dargestellten Eigenschaften der Charaktere bringen den Spieler oft zum Lachen. Gigolo Han Solo zum Beispiel ist ein noch viel aufdringlicherer Schürzenjäger als sein Vorbild aus den Kinostreifen, während Prinzessin Leia die Klischees einer Zicke mit Bravour erfüllt. Insgesamt wirkt sich diese volle Ladung an Humor sehr gut auf die Atmosphäre aus und verleiht dem Spiel seinen eigenen Charme, der sowohl bei reiferen als auch jüngeren Spielern für Schmunzeln sorgen wird. Detailverbesserungen
Im Großen und Ganzen wirkt das Spiel dem Vorgänger sehr ähnlich, bei genauerem Hinsehen allerdings fallen doch eine Reihe Neuerungen und Verbesserungen auf. Wie zuvor kämpft ihr euch mit euren Charakteren durch die Levels, löst abwechslungsreiche Rätsel und bringt die Besonderheiten der verschiedenen Charaktere zum Einsatz. Eure Helden haben einiges dazugelernt und sind jetzt in der Lage, neben den Standard-Attacken coole Nahkampf-Moves auszuführen oder gegnerischen Angriffen geschickt auszuweichen. Die größten Neuerungen zeigen sich aber im Umgang mit den Fahrzeugen. Häufig findet ihr in normalen Lauf-Abschnitten LEGO-Teile, aus denen ihr Gefährte wie einen AT-ST zusammenbasteln könnt. Erstmals habt ihr nun auch die Möglichkeit, diese auch wirklich zu benutzen, um beispielsweise Barrieren aus dem Weg zu räumen oder Gegner im Handumdrehen ins Jenseits zu schicken. Besonderes Lob haben die verschiedenen Flug-Abscnitte verdient, in denen ihr mit Snow-Speedern, X-Wings und einer Vielzahl verschiedener Fahrzeuge aus dem Star Wars-Universum unterwegs seid. Diese sind besser gelungen als im ersten Teil und bringen ordentlich Abwechslung und Action in das Spiel. Im Hinblick auf den Schwierigkeitsgrad hat sich nicht viel, aber immerhin etwas getan: das Spiel ist immer noch leicht, dennoch verlangen die Rätsel euch doch etwas mehr als im Vorgänger ab. Damit sich nach dem ersten Durchspielen aber nicht zu schnell Langeweile breit macht, spendierten die Entwickler einen Free-Play-Modus, in dem ihr euch mit den Helden eurer Wahl in den Levels austoben dürft. Dadurch habt ihr dann auch die Möglichkeit, viele Bereiche zu betreten, die euch im Story-Modus bislang vorenthalten blieben. Zudem sind in jedem Level zehn geheime LEGO-Bausteine versteckt, aus denen ihr euch weitere Objekte zusammenschustern könnt und mit denen ihr sogar an Bonus-Spielen teilnehmen dürft. Gesellige Spielernaturen freuen sich vor allem über den Zwei-Spieler-Koop-Modus, in den sich ein menschlicher Mitspieler jederzeit ein- und ausklinken kann. In einigen Bonus-Spielen könnt ihr sogar gegeneinander um Hi-Scores wetteifern. Makellose Präsentation
Im Hinblick auf die Technik geben sich die Entwickler keine Blöße, auch wenn der Zusatz "LEGO" im Spieletitel immer schnell an simple Grafik mit einfarbigen Texturen denken lässt. Doch wie schon der Vorgänger beweist auch LEGO Star Wars II das Gegenteil: die Grafik wirkt oftmals zwar schlicht, ist aber stets gut und sehr liebevoll und zum Teil sogar mit netten Effekten gespickt. Daran können selbst die seltenen Ruckler bei zu viel Action auf dem Bildschirm nichts ändern. Für die Musik gilt dasselbe - die Originalstücke der Filme passen wunderbar und tragen viel zur gelungenen Atmosphäre des Spiels bei. Lediglich bei den "Stimmen" der Spielfiguren werden sich erneut die Geister scheiden: der eine findet das Gefiepse der Figuren ulkig, ein anderer hätte gerne richtig sprechende Charaktere. Insgesamt kann man die Fortsetzung auch Nicht-Fans einer der beiden großen Marken ans Herz legen. Das unkomplizierte und dennoch vielseitige Gameplay, die gute Technik sowie der ordentliche Umfang und letztendlich der geniale Humor sind Garanten für eine Menge Spielspaß. Die Macht sei mit euch!
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Fahrzeuge, die ihr in den Levels zusammengebastelt habt, könnt ihr neuerdings auch gleich verwenden.
BILD: N-ZONE
Überall in den knallbunten und abwechslungsreichen Levels findet ihr versteckte LEGO-Teile.
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Auch wenn ich nicht unbedingt Fan einer der beiden großen Marken im Titel des Spiels bin, hat es mich dennoch mit seinem Charme verzaubert. Die klassischen Star Wars-Filme, gepaart mit den kantigen Helden fesselten mich für Stunden vor die Glotze. Es würde mich nicht wundern, wenn der zweite Teil die Erfolgsstory weiterschreibt.
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