Was tut der moderne, hungrige Waldbewohner? Er macht einen Stadtausflug!
Nicht mal in Ruhe Billard spielen kann man!
Bild: PLAYZONE
Gibt es ein Leben ohne Videospiele? Ohne Kekse, Chips und Fernsehen? Die Waldbewohner in Activisions Ab durch die Hecke - der Versoftung des gleichnamigen Films - wollen jedenfalls nicht mehr auf die Segnungen der Moderne verzichten. So ziehen sie in die nahe gelegene Vorstadtsiedlung, um sich auf verschiedenen Raubzügen mit Nahrung und Luxusgütern auszustatten.
Sie können dabei einen von vier Charakteren steuern: Eichhörnchen Hammy, Stinktier Stella, Schildkröte Verne und den Waschbären Richie. Die machen sich als Duo nach Wahl - der zweite Recke wird von der KI gelenkt und ist auf Knopfdruck ebenfalls steuerbar - auf den Weg in die Gärten und Häuser der Menschen. Dort wurde aber ein Kammerjäger engagiert, der "Verminator", obendrein gibt es noch den Bären Vincent, der die Helden des Spiels zum Fressen gern hat.
Spielerisch bietet der Titel vor allem jede Menge Action. Das Duo - auch von zwei Spielern steuerbar - prügelt sich durch die abwechslungsreich gestalteten Levels, sammelt Items und erfüllt verschiedene Missionsziele. Der "Verminator" aber jagt jede Menge Gegner auf unsere Helden und auch die Umgebungen sind mit seinen Fallen gespickt. So gilt es, Laserstrahlen auszuweichen und gedankengesteuerte Ratten, Hamster und Kaninchen zu verkloppen. Dabei gehen auch viele Gegenstände zu Bruch und enthüllen Knabbereien und Bonus-Items.
Aufgelockert wird die Keilerei durch Jump&Run-Sequenzen, Schalterrätsel und Bonusziele. Handwerklich hat Activision hier einen soliden Titel geliefert. Grafik, Steuerung und Synchronisation sind gelungen und die abgefahrene Geschichte motiviert zum Weiterspielen. Nervig ist die automatische Kamera, die durch ihren strikt vorgeschriebenen Weg so manches Mal frustrieren kann. Zudem werden erfahrene Zocker keine große Herausforderung finden, da sich Ab durch die Hecke klar an jüngere Spieler wendet.
