Super Princess Peach

Test

Kleidchen angezogen, blaues Schirmchen geschnappt und schon gibt's Randale auf der mysteriösen Gemütsinsel!

Super Princess Peach Bowser ist schon clever - nach über 20 Jahren hat er endlich begriffen, dass eine Entführung der Prinzessin meist in einer persönlichenNiederlage endet, weil die beiden Italiener dazwischenfunken. Also flugs den Plan geändert und Mario und Luigi gekidnappt! Allerdings hat er wohl nicht damit gerechnet, dass Frauen ziemlich kiebig werden können, wenn man Ihnen den Freund wegnimmt. Emanzipiert wie sie ist, fackelt Prinzessin Peach nicht lange, krempelt die Ärmel hoch und macht sich auf zu neuen Ufern, auf zur geheimnisvollen Gemütsinsel!

Quer über die Insel!

Allerdings ist der Trip alles andere als eine erholsame Urlaubsreise! Eine riesige Übersichtskarte unterteilt die Insel, ähnlich wie wir es aus Super Mario Bros. 3 oder Super Mario World kennen, in verschiedene Landstriche. Während das saftig grüne Ladida-Land noch sehr einladend anmutet, wirken der riesige Vulkan, das Geisterhaus und vor allem Bowsers Castle hoch in den Wolken ein wenig furchteinflößend.

Aber es nützt nichts - insgesamt acht verschiedene Welten mit jeweils sechs Abschnitten wollen durchkämmt werden, um Mario und Luigi aus den Fängen von Bowser zu befreien. Ein harter Job für die junge Lady, aber Gott sei Dank hat sie von ihrem Lover jede Menge gelernt. Deshalb erwartet euch in Super Princess Peach gradlinige 2D-Jump&Run-Kost. Aber Mario einfach nur nachzueifern ist ihr natürlich zu wenig - Peach erledigt den Job auf ihre ganz spezielle und doch sehr sympathische Art und Weise.

Richtig Ladylike!

Super Princess Peach Es sieht einfach zu süß aus, wenn das Blondchen mit dem kleinem Krönchen vorsichtig ihren Rock hebt, damit sie nicht stolpert und dann lossprintet, um im nächsten Moment mit einem riesigen Satz den üblichen Verdächten wie Gumbas, Koopas oder Knochentrocken auf den Kopf zu springen - das Prinzip kennen wir schon aus Super Mario Bros.

Im Unterschied zu den dicklichen Klempnern verzichtet Peach aber auf vegetarische Kost wie Pilze und Feuerblumen, denn sie hat ihre ganz eigenen Waffen dabei. Nein, nicht das Schminkköfferchen, sondern einen blaugelben Schirm, der auf den witzigen Namen Parry hört.

Zu Beginn sind seine Kräfte noch sehr begrenzt und beschränken sich auf jede Menge Hiebe für die bösen Buben sowie kleine Rutschpartien den Berg hinab. Aber Parry ist lernfähig! Um ihm neue Fähigkeiten beizubringen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ihr findet Sie auf dem Eiland oder ihr kauft sie in Toads Kaufmannsladen. Und womit soll ich bezahlen? Gute Frage, mit Münzen natürlich!

Diese findet ihr in Blöcken, die Peach mit einem gezielten Sprung zerstört, in geheimen Röhren, von denen es wieder jede Menge gibt, während andere Münzen einfach so herumliegen. Jetzt fährt Parry zur Hochform auf - plötzlich könnt ihr mit ihm nicht nur auf entfernt lauernde Bomb-Ombs feuern, sondern nutzt ihn als universelles Transportmittel. An großen Gewässern klappt ihr den Schirm auf und schippert vorsichtig ans andere Ufer.

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