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17.05.2006 13:00 Uhr
Trauma Center: Under the Knife
| Hersteller: |
Nintendo of Europe (DE) |
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| Termin: |
28.04.2006 |
Spieler: |
1 |
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| Steuerung 87 |
Grafik 67 |
Sound 75 |
Multiplayer - |
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Innovatives Spielkonzept |
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Zu wenig Abwechslung im OP |
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Gelungener Genre-Mix |
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17.05.2006 13:00 Uhr - Schwester!!! Schere, Tupfer, ich glaub, das war die falsche Arterie!
Wer hätte gedacht, dass ein Genre, das längst in der Versenkung verschwunden war, auf dem DS eine Renaissance erleben würde. Schon Another Code: Doppelte Erinnerung zeigte Adventure-Fans, wie die zwei Bildschirme für innovative Rätsel genutzt werden können, allerdings mangelte es am Umfang. Kurze Zeit später betrat Phoenix Wright (bislang nur im europäischen Ausland erhältlich) die DS-Showbühne, erhob Einspruch und überzeugte nicht nur mit fünf umfangreichen Prozessen, sondern auch mit charismatischen Charakteren und jeder Menge Humor. Die doppelte Erinnerung ist mittlerweile vergessen und alle Schuldigen sind hinter Gitter, da werdet ihr als engagierter Chirurg im Hope Hospital von Angeles Bay gebraucht. Als Derek Stiles zieht ihr in Trauma Center: Under The Knife den weißen Kittel an, schnappt euch das Skalpell und zeigt im Operationssaal, was ihr während des Medizinstudiums gelernt habt.
Ohne Zulassungsbeschränkungen Aber keine Panik, um in Trauma Center operieren zu dürfen, benötigt ihr kein jahrelanges Studium und auch keine Anatomiekenntnisse. Hauptsache, ihr könnt mit dem Stylus umgehen, denn kaum seid ihr im Krankenhaus angekommen und wollt gerade eure Runde drehen, werdet ihr auch schon in den OP geschickt, um erste Erfahrungen zu sammeln. Krankenschwester Mary Faulton steht euch bei eurem ersten Mal tatkräftig zur Seite und erklärt euch die grundlegenden Instrumente: antibiotisches Gel, Laserapparat, Pumpen, Ultraschall-Scanner, Spritzen, Bandagen und natürlich das Skalpell. Etwas zaghaft wagt ihr euch an den ersten Patienten: Kevin Turk mit einer Fleischwunde am rechten Oberarm. Vor jeder Mission gibt es ein kurzes Briefing und die Aufgabenstellung, in diesem Fall: "Entfernen Sie die Fremdkörper aus der Wunde und verschließen Sie diese!" Na ja, und überleben sollte der Patient natürlich auch. Ihr schnappt euch den Stylus, entfernt mit der Pinzette vorsichtig die Glasscherben, näht die Wunde mit einigen gezielten Stichen zu und behandelt die Wunde mit antibiotischem Gel. Doch die OP ist noch nicht zu Ende. Einige Glasscherben haben sich in den Arm des Patienten gebohrt und liegen unter der Haut. Ihr schnappt euch das Skalpell, desinfiziert die Haut und führt einen feinen Schnitt durch. Jetzt zoomt der Bildschirm heran und zeigt die Wunde in Großaufnahme. Achtet dabei stets auf die Vitalanzeige eures Patienten. Fällt diese gen null, müsst ihr mittels einer Spritze seinen Zustand stabilisieren. Der Rest ist schon fast Routine. Zielstrebig entfernt ihr die Glasscherben, schmiert etwas Gel drauf, verschließt die Wunde, desinfiziert sie erneut und legt einen Verband an - Operation gelungen, Patient lebt! Vorausgesetzt, ihr habt nicht zu lange herumgedoktert, denn das knackige Zeitlimit sitzt euch ständig im Nacken. Während der Operation erhaltet ihr für jeden Handgriff eine kurze Bewertung von Cool über Good und Bad bis hin zu Miss, wenn ihr zu ungenau arbeitet - zu viele Fehlschnitte bescheren euch ebenfalls das vorzeitige Aus. Verlasst ihr den OP, gibt es ein Rating und ihr erfahrt, ob es zum Star-Chirurgen reicht oder nur für einen einfachen Landarzt. Was leicht klingt, entpuppt sich in den über 35 Einsätzen als harte Bewährungsprobe! Fühlt ihr den Healing Touch in Euch?
Spätestens nach der dritten OP beginnt der harte Krankenhausalltag und die Schonfrist ist vorbei, denn die Operationen werden zunehmend komplexer und schwieriger. Ihr entfernt mit dem Laser Polypen aus der Luftröhre, operiert Tumore im Darm und werdet sogar mit Unfallopfern konfrontiert. Nach wenigen Einsätzen im OP merkt ihr, dass ihr über eine besondere Fähigkeit verfügt, die Robert Hoffman, Leiter des Hope Hospital, als "Healing Touch" bezeichnet. In Phasen höchster Konzentration (die später durch das Zeichnen eines Sterns auf dem Touchscreen ausgelöst wird) verfärbt sich der Bildschirm schwarz-weiß und alles läuft in Zeitlupe ab. Diese Fähigkeit benötigt ihr dringend, um später den Kampf gegen den tödlichen Virus GUILT anzutreten, denn Trauma Center ist nicht nur eine Chirugen-Simulation, sondern enthält auch jede Menge Adventure-Elemente. Ihr seid zu höherem bestimmt
Nachdem ihr euch eure ersten Sporen verdient habt, wird die Organisation Caduceus auf euch aufmerksam, die sich dem Kampf gegen den Terror verschrieben hat, denn der gefährliche Virus GUILT wurde von Terroristen in Umlauf gebracht und breitet sich jetzt schlagartig aus! Diesen Kampf nehmt ihr natürlich im Dienst der Organisation auf! Die Geschichte strotzt zwar nicht vor Originalität, aber sie ist der Aufhänger für eine Reihe skurriler Situationen. So fliegt ihr zwischenzeitlich nach Afrika und werdet in luftiger Höhe zum Einsatz gerufen - was natürlich nicht leicht ist bei den Turbulenzen - oder ihr müsst während einer Tagung eine Zeitbombe entschärfen. Das sorgt für Abwechslung. Eine gelungene Operation
Schon Phoenix Wright hat gezeigt, wie gelungene Adventures auf dem DS aussehen müssen. Trauma Center: Under The Knife geht noch einen Schritt weiter und bietet zusätzlich schweißtreibende Operationen und eine gelungene Touchscreen-Steuerung. Sicherlich ist die Geschichte nicht ganz so ausgefeilt wie beim Kollegen Phoenix und die Charaktere sind nicht so facettenreich, aber das Spielkonzept geht auf. Im feinsten Anime-Stil tretet ihr den Kampf gegen GUILT an, während der Sound unauffällig, aber stimmungsvoll Operationen und Geschichte ergänzt. Aber es gibt auch Anlass zur Kritik: Die Aufgaben im OP sind zwar abwechslungsreich, allerdings stehen euch immer die gleichen Instrumente zur Verfügung. Dadurch wiederholen sich bestimme Abläufe und der knackige Schwierigkeitsgrad lässt eure Patienten des Öfteren ins Gras beißen! Und trotzdem beweist Nintendo wieder einmal, dass großartige Spielkonzepte nicht kompliziert sein müssen! Trauma Center: Under The Knife verknüpft auf einzigartige Weise Adventure-Elemente mit einer Chirurgen-Simulation und ist zusätzlich völlig rezeptfrei erhältlich!
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So exotisch die Thematik auch klingen mag, das Konzept von Atlus geht auf. Der Mix aus Geschicklichkeitstest und Simulation begeistert. Die einzelnen Operationen werden durch die Story perfekt miteinander verknüpft und bringen immer wieder neue Herausforderungen. Einige Male hätte ich am liebsten das Skalpell in die Ecke gefeuert, denn der Schwierigkeitsgrad ist happig.
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| System: |
DS
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| Genre: |
Simulation
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| Entwickler: |
Capcom Co. Ltd. (JP)
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| Publisher: |
Nintendo of Europe (DE)
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| Sprache: |
Deutsch
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| Schwierigkeit: |
nicht bekannt
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| Internet: |
http://www.nintendo.de
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| Spieler: |
1
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| USK: |
ab 12 Jahren
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| Preis: |
€ 40.00
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| Termin: |
28.04.2006
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