Worms: Open Warfare

Test

Stirb, du Wurm! Diesen Spruch sollte man bei diesem Klassiker nicht ganz so ernst nehmen!

Es gibt sechs neue Umgebungen, u. a. London, Hawaii und den Weltraum. Es gibt sechs neue Umgebungen, u. a. London, Hawaii und den Weltraum. Ein hämisches Lachen tönt mir von Sascha entgegen, kurz bevor er meinen Wurm mit einem Bazooka-Schuss in die ewigen Jagdgründe schickt. Aber so leicht gebe ich mich nicht geschlagen, auch wenn er noch drei Würmer übrig hat und ich nur noch über einen Wurm verfüge. Jetzt muss ich Ernst machen! Ich fordere einen Luftangriff an und sprenge zwei seiner Würmer in die Luft.

Aber jetzt habe ich ein Problem. Unsere beiden Würmer stehen sich gegen-über und er ist am Zug. Mit einer Uzi versucht er mich vom Feld zu schießen, doch er zielt nicht gut genug und seine Schüsse streifen meinen Wurm lediglich. Ich beauftrage meinen angeschlagenen Wurm, eine Granate Richtung Saschas Wurm zu werfen. Schon will ich vor Freude aufschreien, da kullert die Granate zurück in meine Richtung und sprengt uns beide in die Luft! Unentschieden!

Multiplayer-Fest

CPU-Gegner brauchen teilweise sehr lang für einen Zug. CPU-Gegner brauchen teilweise sehr lang für einen Zug. Einige Spieler dürften Worms noch aus dem PC-Bereich oder vom GameCube kennen. Bereits in mehreren Spielen tummelten sich die martialischen Comic-Würmer, zuletzt in 3D. Doch 3D ist nicht immer gut, und auch wir in der Redaktion favorisieren ganz klar die 2D-Würmer, die es Gott sei Dank auch auf den DS geschafft haben. Der Vorteil von 2D ist ganz einfach: Es ist weniger kompliziert und man kann den Überblick über das Spielfeld besser behalten.

Das Spielprinzip von Worms funktioniert folgendermaßen. Ihr kontrolliert eine kleine Armee von vier Würmern gegen feindliche Würmer-Teams, die je nach Spielmodus entweder vom Computer oder von bis zu drei weiteren menschlichen Mitspielern kontrolliert werden. Ziel ist es, die gegnerischen Würmer mittels verschiedener Attacken auszuschalten. Dabei könnt ihr nicht nur auf Waffen wie Granaten, Raketen oder Schrotflinten zurückgreifen, sondern die feindlichen Würmer auch mittels gigantischen Faustschlägen oder Kamikaze-Angriffen ins Nirwana befördern.

Die Auswahl der Waffen sowie das Scrollen über die Karte erfolgt dabei über den Touchscreen. Über das Digi-Kreuz kontrolliert ihr euren Wurm, während ihr per Knopfdruck einen Angriff einleitet oder springt. Auch wenn es etwas ungewohnt ist, zwischen Digi-Kreuz und Touchscreen hin- und herzuwechseln, geht die Steuerung recht flüssig von der Hand und ist allemal leichter zugänglich, als wenn man das Spiel ausschließlich über Knöpfe und Digi-Kreuz spielen würde.

Am meisten Spaß macht Worms natürlich im Mehrspieler-Modus, der mit nur einer Cartridge funktioniert. Gerade mit bis zu drei menschlichen Mitspielern ist es ein Heidenspaß, sich heiße Duelle zu liefern und laut jubelnd gegnerische Würmer in die Luft zu jagen oder fluchend den Verlust eigener Würmer hinzunehmen. Leider unterstützt Worms: Open Warfare nicht die Nintendo Wi-Fi-Connection, sodass man nicht online gegeneinander antreten kann.

Bildergalerie: Worms: Open Warfare
Bild 1-3
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Wertung zu Worms: Open Warfare (NDS)

Wertung:

84 /10
Pro & Contra
Toller Mehrspieler-ModusWitzige Sprachausgabe und AnimationenÜbersichtliches 2D-Gameplay
Einspieler-Modus fällt ab
Fazit

Witziges Party-Spiel und ein Pflichttitel für Fans der abgedrehten Würmer.

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