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Test
08.04.2006 15:00 Uhr

Sonic Riders

Hersteller:
Termin: Spieler:
Testurteil:
70
 
Steuerung
76
Grafik
74
Sound
80
Multiplayer
72
Gelungene Drifttechnik Zu wenige Steuerungsfinessen
Cooler Techno-Sound Story-Modus nur kurzfristig fesselnd
08.04.2006 15:00 Uhr - Dass wir das noch erleben dürfen: Ein Funracer ohne Panzer, Raketen und Ölpfützen!

Igelschnell, actionreich und oftmals unkontrollierbar: Manche Levels in Sonic Adventure spielen sich aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der automatischen Wegführung wie an der Schnur gezogen. Sonic Riders setzt an diesem Punkt an und präsentiert sich als vernünftig steuerbares Rennspiel ganz ohne Items. Es scheint, als hätte Sonic weder Bananenschalen noch Kettenhunde nötig, um ins Ziel kommen!

Überschall-Sufer

Die Ehre für Segas Vorzeige-igel steht auf dem Spiel: Dr. Eggman hat die Sonic-Truppe zum gnadenlosen "EX World Grand Prix" herausgefordert: Als Fortbewegungsmittel dienen Airboards, gefahren wird um einen Pott voller Chaos Emeralds, die jeder Teilnehmer zuvor als Startgeld geblecht hat. Klar, dass es in den teilweise gerenderten Sequenzen zu Sabotagen und Reibereien zwischen den Fahrern kommt.

Alle 16 freischaltbaren Surfer bewegen sich zwar automatisch auf den gut designten Strecken vorwärts. Ihr müsst euch jedoch nicht nur ums Lenken kümmern und Booster einsetzen, vor allem das In-die-Kurve-Legen erfordert eine Menge Fahrpraxis. Fahrt ihr im Windschatten eurer Rivalen, die im Rennen als Jetstreams dargestellt werden, müsst ihr nur rudimentär lenken.

An bestimmten Stellen dreht ihr am Analogstick, um euch beispielsweise an einer Seilbahn nach vorne zu hangeln. Leider lassen diese wenig interaktiven Abschnitte das typische "Ich-bin-mittendrin"-Fahrgefühl eines Rennspiels vermissen. Im kurzweiligen Überlebensmodus versucht ihr, euren Rivalen den Chaos Emerald abzuluchsen und mit diesem eine vorher festgelegte Anzahl an Toren durchfahren, auch der Vierspieler-Modus wurde gut integriert.

Optisch hinterlässt Sonic Riders einen soliden Eindruck: Das Geschwindigkeitsgefühl wird dank der flotten Techno-Mucke exzellent vermittelt, manche Texturen erscheinen jedoch etwas grob. Wie bei allen Spielen mit dem Tempoigel gilt auch für Sonic Riders: Der eine hasst's, der andere liebt's.
Dreister gehts nicht: Mitten im Rennen krallt sich Sonic Knuckles Ringe.
Dreht ihr den Stick im Kreis, hangelt sich Sonic schneller nach oben.
Bleibt zu hoffen, dass eure Freunde mit der anfangs seltsamen Steuerung klarkommen.

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Christoph Kraus
Meine Meinung - Christoph Kraus
Kaum aus dem Winterschlaf erwacht, steht Segas Säuger schon wieder auf dem Airboard, um sich mit 15 gegnerischen Fahrern in einem etwas zu simpel gestrickten Rennspiel zu messen. Der adrenalinfördernde Temporausch basiert auf dem Erfolgsrezept von Sonics 3D-Abenteuern: Sonic Riders ist leicht zugänglich, sieht sauber aus und macht auch zu viert ordentlich Laune. Der Steuerung hätte man dagegen ruhig einige Feinheiten mehr spendieren können. So ist doch recht schnell die Luft raus.
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 Bleibt zu hoffen, dass eure Freunde mit der anfangs seltsamen Steuerung klarkommen.
 
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