Das Spiel gibt es außerdem für folgende Plattformen:
03.01.2006 13:00 Uhr - Schiff ahoi, ihr alten Landratten - Lost in Blue bringt traumhaftes Robinson-Feeling auf den DS. Ihr strandet als kleiner Junge Keith auf einer einsamen Insel und seid vollkommen auf euch alleine gestellt. Na ja, nicht ganz alleine. Schnell findet ihr das kleine Mädchen Skye, das ebenfalls auf dem einsamen Eiland gestrandet ist. Zusammen kämpft ihr nun ums Überleben, denn Supermärkte und Kaufhäuser sind auf einer verlassenen Insel Mangelware.
Von Jägern und Sammlern
Um nicht schon am ersten Tag den Überlebenskampf zu verlieren, macht ihr euch schnell auf die Suche nach Nahrung und Trinkwasser. Letzteres ist dank des nahe gelegenen Baches kein Problem, beim Essen wird es schon schwieriger. Am Strand findet ihr Kokosnüsse, Muscheln liegen herum und wer weiter ins Inselinnere vordringt, findet Kartoffeln oder Mohrrüben. Mithilfe des Touchscreen-Stylus-Gespanns wird das schmackhafte Gemüse aus dem Erdboden gegraben.
Stolz tragt ihr die Ausbeute in eure Höhle, damit Skye daraus etwas Schmackhaftes zubereiten kann. Doch dazu ist Feuer nötig. Schnell trockenes Holz gesucht, aus ein paar Rindenstücken einen Anzünder gebastelt und per Mikrofon das Feuer angepustet, schon wird es warm in der Hütte und das Essen ist fertig. Ihr findet immer mehr Gegenstände, aus denen ihr Waffen, Bögen oder Fallen bastelt, die bei der Jagd wichtig sind.
Um den Beute-nachschub aufrechtzuerhalten, dringt ihr immer weiter ins Inselinnere vor - leider liegt genau darin das Problem. Wer weite Strecken zurücklegt, muss aufpassen, nicht zu verhungern oder zu verdursten. Trotz der riesigen Insel bleibt das Spielprinzip gleich und bietet wenig Abwechslung. Die Stylus-Steuerung ist zwar gut gelungen und auch das Mikrofon wurde prima integriert, das Handling der Spielfigur wirkt aber etwas hakelig. Dennoch ein toller Inseltrip mit gelungener Atmosphäre.
Beachtet stets eure Statusanzeigen im oberen Bildschirm.