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16.10.2005 15:00 Uhr
Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects
Der Name ist Programm: Die Marvel-Helden sind nicht perfekt.
| Steuerung 64 |
Grafik 68 |
Sound 56 |
Multiplayer 60 |
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16.10.2005 15:00 Uhr - Frischer Wind im Land der Superhelden? Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects hat ein paar neue Schurken im Gepäck, die Spider-Man & Co. das Leben schwer machen wollen. In Amerika erscheint seit einigen Monaten eine gleichnamige Comicserie, in der die neuen Figuren schon vor der Veröffentlichung des Spiels vorgestellt wurden. Die Charaktere entwarf Electronic Arts in Zusammenarbeit mit Marvel. Je nachdem, wie sympathisch euch diese Figuren sind, dürft ihr in deren Rolle schlüpfen oder sie in den Kostümen der alten Bekannten Dare-devil, Iron-Man & Co. verprügeln. Im Duell-Modus sucht ihr euch eine Figur aus und vermöbelt entweder einen computergesteuerten Kontrahenten oder zieht gegen einen Freund ins Gefecht. Die Umgebungen könnt ihr dabei in den Kampf mit einbeziehen und euch beispielsweise mit Spider-Man die Decke entlanghangeln, mit dem "Ding" einen Truck nach eurem Gegner werfen oder mit dem angeschlagenen Wolverine hinter einer Kiste Schutz suchen und euch heilen. Außer solchen charakterspezifischen Aktionen sowie Würfen steht euch neben normalen Attacken lediglich eine Superattacke zur Verfügung, die ihr einsetzt, indem ihr die rechte Schultertaste gedrückt haltet. Das Potenzial des Kampfsystems in Verbindung mit den interaktiven Umgebungen wurde daher leider nicht ausgeschöpft. Dafür gibt es insgesamt 18 Charaktere zu erspielen. Diese verdient ihr euch, indem ihr euch durch den Story-Modus kämpft, den es nur für einen Spieler gibt. Dieser funktioniert im Endeffekt ähnlich wie der Duell-Modus, allerdings lauft ihr hier meist durch kleine Levels, in denen euch eine wahre Flut an Gegnern gegenübersteht. Richtig Spaß kommt hier aber nicht zuletzt wegen der schwammigen Steuerung nur selten auf. Grafisch können sowohl die Figuren als auch die Umgebungen nur bedingt begeistern - Durchschnittskost eben. Ziemlich enttäuschend, da man im Vorfeld eine wesentlich bessere Grafik-Qualität erwartet hat.
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Im Story-Modus prügelt man sich stets mit mehreren Gegnern.
Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
Neuzugang Johnny Ohm deckt Spider-Man mit Elektro-Attacken ein.
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Als Fan der Marvel-Comic-Helden habe ich mir viel von diesem Titel erhofft. Schließlich weckten die angekündigten Fakten und Features sehr großes Interesse. Und was setzen mir die Entwickler von Nihilistic vor? Eine durchschnittliche Prügelorgie. Einige nette Ansätze, etwa die neuen Comic-Helden, hat das Spiel ja. Allerdings hätte man beispielsweise den Storymodus spannender umsetzen können. Und das Kampfsystem ist nicht wirklich komplex genug, um für aufregende Zweispieler-Duelle zu sorgen.
Zum Profil von Udo Crnjak
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