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Test
01.10.2005 15:00 Uhr

187 - Ride or Die

Im zweiten Anlauf zum Action-Hit?

Hersteller: Ubisoft GmbH (DE)
Termin: 25.08.2005 Spieler: -
Testurteil:
82
 
Steuerung
78
Grafik
78
Sound
83
Multiplayer
82
Das Spiel gibt es außerdem
für folgende Plattformen:
01.10.2005 15:00 Uhr - Bereits auf der E3 2004 stellte Ubisoft Notorious Drive to Die vor, die Ausgangsbasis für 187 - Ride or Die. Da der Titel damals auf mehr Kritik als Anklang in Fachkreisen stieß, beschloss das Entwicklerteam, das Spiel komplett zu überarbeiten. Über ein Jahr später ist 187 endlich reif für den Release. Ob sich Ubisofts Mühen gelohnt haben, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.

Trendige Zutaten

Getunte Karossen, Gangster-Rap und heiße Bräute - mit diesem Rezept konnten Rockstar und EA bereits in GTA oder der Need for Speed-Reihe punkten. Ubisoft übernimmt diese Elemente und verpasst 187 eine Story mit coolen Gangstern, krassen Hip-Hop-Sounds und stylischen Vehikeln. Beim Gameplay gehen die Franzosen hingegen eigene Wege, sodass man 187 nicht mit den genannten Vorzeigetiteln vergleichen kann. Die Frage nach dem Genre des Spiels beantwortete uns der Produzent Ali Kojori mit "Combat-Racing", was bedeutet, dass in 187 Rennspiel- mit Baller-Action-Elementen verschmelzen.

Böse gegen noch Böser

Der Held des Spiels ist Buck, ein junger Gangster, der sich durch krumme Geschäfte bei seinem Boss OG Dupree seine Brötchen verdient. Bucks und OGs Widersacher, der machtbesessene Cortez, hat OG bereits neun Kugeln verpasst und schreckt vor nichts zurück, um die Macht über die Straßen von L.A. an sich zu reißen.

Ihre Rivalitäten lassen OG und Cortez auf der Straße von jungen Gangstern wie Buck und deren heißen Bräuten in getunten Vehikeln austragen. Die Spielfiguren wurden realen Schauspielern und Prominenten nachempfunden. Buck ist zum Beispiel ein Abbild von Larenz Tate, der sich mit Menace II Society einen Namen gemacht hat. Für OG Dupree diente wiederum Rap-Star Guerilla Black als Vorlage. Des Weiteren sind das bekannte UK-Model Thekla Roth und Noel Guglielmi, der Filmfreunden aus dem Kinostreifen Training Day bekannt sein dürfte, mit von der Partie.

Packende Wettkämpfe

In den Rennen und Wettkämpfen ist der Spieler stets im Fahrzeug unterwegs und greift auf verschiedenste Waffen und Power-ups zurück, die er während der Rennen auf der Straße aufliest. Der Fuhrpark besteht aus 30 Fantasiefahrzeugen, die sich in vier Klassen wie Muscle-Car, SUV und Sportwagen aufteilen. Während die Mädels meist das Fahren übernehmen, ist der männliche Fahrgast fürs Ballern zuständig.

Der Spieler übernimmt dabei sowohl das Fahren als auch das Schießen, was die Entwickler wunderbar umgesetzt haben. Die Fahrphysik der Boliden ist sehr arcadelastig und lädt in jeder Kurve zum Driften ein. Durch Drifts füllen Sie die Boost-Leiste Ihres Fahrzeugs und können Ihrem Gegner per Tastendruck davonbrausen.

Im Spielverlauf treten Sie in Deathmatches, Todesrennen, normalen Rennen oder Verfolgungsjagden gegen mehrere Rivalen an. Insgesamt erwarten den Spieler knapp 60 Missionen, für deren Bestehen er mit neuen Fahrzeugen belohnt wird. Der Schwierigkeitsgrad ist hierbei ideal bemessen: Zu keiner Zeit fühlt sich der Spieler unterfordert beziehungsweise macht sich Frust wegen zu schwerer Aufgaben breit. Online oder im LAN treten bis zu acht Spieler in den verschiedenen Spiel-Modi an und können dabei sogar über Headset kommunizieren.

Ohne Netzwerkanbindung duellieren sich zwei Spieler im Splitscreen oder treten gemeinsam an, wobei im Kooperativ-Modus ein Spieler das Fahren und der andere das Schießen übernimmt. Aber auch wenn keine menschlichen Mitspieler zur Verfügung stehen, heizen einem die cleveren Computergegner gewaltig ein. Statt des Rubberband-Systems, das dafür sorgt, dass Sie nach einem Crash schnell wieder den Anschluss zum Feld bekommen, machen die Computer-Gegner so wie menschliche Spieler Fehler.

Technisch einwandfrei

Grafisch hat 187 einiges zu bieten. Das Spiel läuft zwar nur mit 30 Bildern pro Sekunde, dafür durchgehend flüssig. An Effekten - vor allem bei hohen Geschwindigkeiten und Crashs - wurde nicht gespart. Das Schadensmodell der Vehikel ist gut dargestellt, die Explosionen sehen sehr ansprechend aus. Die unterhaltsamen FMVs sollten an dieser Stelle ebenfalls erwähnt werden, da sie einen großen Teil zur gelungenen Atmosphäre des Titels beitragen. Ebenso die Sprachausgabe und die Musik des Titels: Die nicht immer jugendfreien Sprüche und die exklusiven Rap-Sounds, die Guerilla Black beisteuerte, passen hervorragend zur Aufmachung von 187 - Ride or Die.
Im Deathmatch-Modus nehmen Sie Ihre Gegner mit einer Gatling-Kanone oder einer Pumpgun aufs Korn.
Bei den Verfolgungsjagden müssen Sie den Cops ohne Waffeneinsatz entfliehen.
In einigen Missionen müssen Sie befreundete Fahrzeuge vor Angreifern beschützen.

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Thomas Eder
Meine Meinung - Thomas Eder
187 - Ride or Die hat es in sich und macht eine Menge Spaß. Mein einziger Kritikpunkt: Die Aufgaben sind zwar motivierend, aber alles in allem ist das Gameplay recht simpel. Wer nicht das Verlangen nach endloser Spieltiefe hat, der wird mit 187 stundenlang seinen Spaß haben. Und das zum Schnäppchenpreis von schlappen 30 Euro!
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 In einigen Missionen müssen Sie befreundete Fahrzeuge vor Angreifern beschützen.
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Allgemeine Infos
System: PS2
Genre: Rennspiel
Entwickler: Ubisoft Entertainment SA (FR)
Publisher: Ubisoft GmbH (DE)
Sprache: Deutsch
Schwierigkeit: variabel
Internet: http://www.187game.com
Spieler: nicht bekannt
USK: ab 16 Jahren
Preis: € 30.00
Termin: 25.08.2005
 
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