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21.10.2004 11:17 Uhr
Mega Man Battle Network 4
Fans erwarten ihn sehnlichst: Mega Mans neuen Ausflug in die Rollenspielwelt.
| Steuerung 80 |
Grafik 62 |
Sound 59 |
Multiplayer - |
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21.10.2004 11:17 Uhr - Capcoms fleißigster Charakter erhält einen neuen Auftrag als Rollenspielheld. Wie in den Vorgängern kämpft sich der tapfere Held wieder als Helferlein seines Freundes Lan durch den Cyberspace. Dabei tut er in erster Linie das, was die meisten genervten Windows-User auch gerne machen würden: Er vernichtet Viren von Angesicht zu Angesicht. Ab und zu kämpft er nebenbei gegen kriminelle Individuen. In der Außenwelt kümmert sich Lan um die Möglichkeit, sich in neue virtuelle Welten einzuklinken, in denen sich Mega Man aufleveln kann. Diese Arenen findet er in allen Geräten, die mit dem Netz verbunden sind. Das Internet bildet denn auch das Herzstück des Spiels, denn hier findet die Action statt, hier wird gekämpft und hier werden Items zum Aufrüsten von Mega Mans Fähigkeiten gesammelt. Nebenbei erledigen Lan und Mega Man in Zusammenarbeit ein paar Aufträge. Im Westen nichts Neues Die eigentliche Story - ein Komet rast auf die Erde zu und muss aufgehalten werden - wird erst ganz am Ende mit dem eigentlichen Spielverlauf verknüpft. Man läuft also die meiste Zeit ohne eigentlichen Auftrag durch die Weltgeschichte, wodurch sich der Spielverlauf relativ zäh gestaltet. Wie in Mega Man Battle Network 3 können auch hier die beiden Module Pokémon-ähnlich miteinander verlinkt werden, um andere Items und Gegner in das eigene Spiel zu holen. Spielerisch und technisch unterscheiden sich Vorgänger und Nachfolger nicht, was nach mehr als zwei Jahren seit Teil 3 nicht gerade positiv auffällt. Zwar sind beide Teile, wie schon die Vorgänger, handwerklich ordentlich gemacht, sie vermögen aber nur schwer zu fesseln und dürften lediglich Fans der Vorgänger in eine sehnsüchtige Erwartungshaltung versetzen. Wie mag das GC-Abenteuer werden?
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Der Weg in den Einkaufspark ist mit Konversationen gepflastert.
So sehen die Weiten des Internets bei Mega
Nein, das ist kein Bild aus dem Vorgänger!
Die Orte der Oberwelt sind per U-Bahn erreichbar.
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Obwohl das Spiel durchaus ansprechend gestaltet ist, konnte es mich von Anfang an nicht fesseln. Zu viel Text und zu wenig Handlung motivieren mich nicht gerade dazu, nach der blauen Version noch einmal die rote zu spielen. Selbst beinharte Fans sollten überlegen, ob sich die Anschaffung für sie lohnt, denn große Änderungen sucht man leider vergebens. Gerade nach zwei Jahren seit Teil 3 wäre die ein oder andere Verbesserung im Gameplay und auch an der Technik drin gewesen. Schade drum. Da halte ich mich lieber an Titel wie Golden Sun oder freue mich auf Final Fantasy I + II Advance.
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