|
06.05.2004 10:39 Uhr
Pitfall: Die verlorene Expedition
Harry, hol doch schon mal die Liane! Die wirst du in diesem Abenteuer dringend brauchen.
| Steuerung - |
Grafik 78 |
Sound 84 |
Multiplayer - |
|
|
06.05.2004 10:39 Uhr - Nachdem Pitfall Harry auf unzähligen Systemen (u.a. Atari 2600, Super Nintendo, Mega Drive ) Abenteuer erlebt hat, begibt er sich auf dem GameCube erstmals auf Dschungelsafari. Die amüsante Intro-Sequenz zeigt, wie Harrys Flugzeug über dem Dschungel von Peru in ein Unwetter gerät und Bruchlandung erleidet. Mit an Bord: Bernhard Bittenbinder, seines Zeichens Archäologe, der geniale Erfinder Leech und die hübsche Nicole, auf die Harry besonders scharf ist. Unser Abenteurer wacht bewusstlos im dichten Dschungel auf. Er hat keine Ahnung, ob die anderen Passagiere noch leben. Also macht er sich - etwas benommen, aber voller Tatendrang - mithilfe des Spielers auf, um die Crewmitglieder zu finden und im weiteren Verlauf seinen Rivalen Jonathan St. Claire an der Bergung kostbarer Schätze zu hindern. Multitalent: Harry kann (fast) alles
Wie ein junger Kung-Fu-Gott lehrt Harry Eingeborene, wild gewordene Affen, Skorpione und Krokodile das Fürchten. Beherrscht er anfangs nur einfache Schläge, erlernt er später unzählige neue Moves, die für die vielen, abwechslungsreichen Aufgaben zwingend notwendig sind. Neben brachialer Gewaltanwendung kann Pitfall aber noch viel mehr. So schwingt er ständig in schwindelerregender Höhe an Lianen, klettert durch unheimliche Ruinen, rollt sich zusammen wie Samus in Metroid, springt über zerklüftete Brücken oder besteigt auch schon mal einen Gletscher. Für manche Aufgaben muss Harry tief in seine Abenteuerausrüstung greifen. So benutzt ihr brennende Fackeln nicht nur in dunklen Höhlen, sondern auch, um Schmetterlinge zu fangen, während sich die bemalten Masken der Eingeborenen hervorragend dazu eignen, einen wilden Fluss herunterzuraften. Pitfall - Die verlorene Expedition spielt sich unglaublich vielfältig. Die Aufgaben variieren im Sekundentakt und bieten viel Abwechslung. Sieben unterschiedliche Welten, deren grafische Gestaltung die Dschungelatmosphäre super rüberbringt, können auch in Sachen Umfang überzeugen. Durch die vielen netten Details wie turnende Affen oder umherfliegende Schmetterlinge taucht der Spieler wunderbar in die Dschungelwelt ein. Grooviger Dschungelsound, lustige Dialoge mit toller Sprachausgabe und fantastischen Soundeffekten verwöhnen die Ohren. Der Kameramann hat versagt Und doch fehlt Pitfall - Die verlorene Expedition der letzte Feinschliff. Trotz toller Atmosphäre könnten die Texturen etwas abwechslungsreicher und detaillierter sein und die Figuren glänzen nicht gerade mit einer Vielzahl von Polygonen. Das alles wäre aber noch zu verschmerzen, wenn da nicht die katastrophale Kamera wäre. Ihr müsst ständig nachjustieren, wodurch bei einigen Rätseln entscheidende Zeit verloren geht und Frust aufkommt. Trotzdem solltet ihr Harry eine Chance geben. Enttäuscht werdet ihr sicher nicht.
|
In den Unterwasserhöhlen verstecken sich Zitteraale.
Diese sprechende (!) Katze hält sich für Dr. Sommer (?!).
Spielend schwingt ihr von Liane zu Liane.
Beim Schleichen müsst ihr sehr vorsichtig sein.
An diesen Brunnen tankt Harry neue Kraft.
|
Bitte einloggen, um eine Bewertung abzugeben |
Der Beitrag ist noch nicht bewertet.
|
|
|
Pitfall spielt sich richtig klasse. Abwechslungsreiche Aufgaben, witzige Charaktere und eine tolle Dschungelatmosphäre sind Garant für stundenlangen Jump&Run-Spaß. Der Humor hat mir besonders gut gefallen, denn ganz ernst nimmt sich Harry selbst nicht. Leider kostet die schlechte Kameraführung einiges an Nerven. Dennoch ein sehr gelungener Titel, der recht günstig zu haben ist und als Bonus die Original-
Pitfall-Spiele 1 und 2 enthält.
Zum Profil von Kerstin Springer
|
Es sind noch keine Antworten vorhanden
Wollen Sie einen Kommentar abgeben ?
Melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich, wenn Sie noch keine Kennung besitzen.
Registrieren
|
 |
|