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Test
20.04.2004 14:21 Uhr

Import-Test: Metroid: Zero Mission

Science-Fiction-Kult in Bestform!

Hersteller:
Termin: Spieler:
Testurteil:
90
 
Steuerung
-
Grafik
91
Sound
90
Multiplayer
-
20.04.2004 14:21 Uhr - Ihr wollt ein Spiel, das jede Menge Action, einen Adventure-Part, tolle Grafiken und atmosphärischen Soundtrack bietet und sich darüber hinaus auch noch richtig toll spielt? Dann solltet ihr euch Metroid: Zero Mission vormerken, das im April hierzulande erscheint. Metroid: Zero Mission ist ein Remake des ersten NES-Spiels, dem Spiel, mit dem der Kult um die Kopfgeldjägerin Samus Aran begann. Vier weitere Abenteuer für Game Boy, Super Nintendo, Game Boy Advance und GameCube folgten - und jetzt Metroid: Zero Mission. Um die mittlerweile zur Saga mutierte Geschichte abzukürzen: Die Weltraumpolizei ist im Streit mit Weltraumpiraten, die eine mysteriöse Lebensform, die Metroiden, als biologische Waffe gegen den Rest der Galaxis einsetzen wollen. Die Kopfgeldjägerin Samus Aran wird zum Hauptquartier der Piraten nach Zebes geschickt, um die Pläne der Piraten zu durchkreuzen. Die attraktive Action-Braut steckt in einem hochmodernen Kampfanzug, den man mit allerlei Waffensystemen und nützlichen Gegenständen ausrüsten kann. Neben dem Eisstrahler, mit dem ihr Gegner einfrieren könnt, gibt es auch den Wave Beam, dessen Strahlen durch Wände gehen, schicke Stiefel, mit denen man besonders hoch springen kann, Raketen, Bomben und vieles mehr. Der Morph-Ball ist eine besonders praktische Erfindung, denn mit ihm kann Samus sich als Ball zusammenrollen und auch die winzigsten Tunnel durchqueren. Dies ist sehr wichtig, denn ihr müsst euch nicht nur der zahlreichen Feinde auf dem Planeten erwehren, sondern vor allem auch den Planeten erkunden, um weiterzukommen.

Technik vom Feinsten
Das Leveldesign ist dabei so ausgelegt, dass ihr das zuletzt gefundene Extra an einer anderen Stelle im Spiel einsetzen dürft. Praktischerweise werdet ihr von einem Karten- und Hinweissystem unterstützt. Technisch demonstriert Nintendo mit Metroid: Zero Mission, was auf dem GBA möglich ist. Riesige Gegner, flüssiges Scrolling, kleine 3D-Spielereien und tolle Transparenzeffekte - kurz: Die Grafik von Metroid: Zero Mission ist eine Augenweide. Die Planetenabschnitte sehen allesamt unterschiedlich aus und tragen viel zur optischen Pracht des Titels bei. Soundtechnisch werden euch viele bekannte Melodien aus den Metroid-Spielen geboten, welche optimal an die Fähigkeiten des GBA angepasst wurden. Vorbei die Zeiten des piepsigen NES-Sounds. Damit ihr aber auch die geniale Atmosphäre und die tollen Stereo-Soundeffekte voll genießen könnt, solltet ihr Metroid: Zero Mission über Kopfhörer spielen. Einzig der von uns bereits in der Preview-Version bemängelte Spielumfang fällt negativ auf. Wer außerdem Metroid Fusion besitzt, kann sich über ein Linkkabel und einen weiteren GBA eine Bildergalerie freischalten.
Die Entwickler haben eine sehr lebendige Welt geschaffen.
Grafisch ist das Spiel ein Brett!
Auch unter Wasser muss Samus es mit allerlei Ungeziefer aufnehmen. Die Transparenzeffekte sind ausgezeichnet!
In kurzen, aber feinen Zwischensequenzen wird die Story weitererzählt. Eine nette Bereicherung gegenüber dem Original.
Was wohl aus diesem Kokon schlüpfen mag? Wahrscheinlich ist es besser, wenn wir das gar nicht so schnell erfahren.
Die Chozo-Ruinen gab es im NES-Original noch nicht.
(Fabian Sluga)

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Fabian Sluga
Meine Meinung - Fabian Sluga
Auf dem Game Boy Advance gibt es ja wirklich viel Durchschnittsware. Ab und zu kommt dann allerdings wieder eine wahre Software-Perle zum Vorschein. Metroid: Zero Mission gehört zweifelsohne dazu. Ich muss zugeben, das "Ur-Metroid“ war zwar ein kultiges Spiel, in seiner damaligen Form würde ich es heute aber nicht mehr zocken wollen. Doch Nintendo hat den Klassiker mächtig aufgepeppt und mit neuen Abschnitten und neuen spielerischen Facetten versehen. Einzig der Umfang hätte größer sein dürfen. Trotzdem ein absoluter Pflichttitel!
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