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06.04.2004 12:36 Uhr

The Legend of Zelda: The Four Swords Plus

Ein Mehrspieler-Spektakel der ganz besonderen Art.

06.04.2004 12:36 Uhr - Bei einem Spiel zu viert offenbarte The Legend of Zelda: The Four Swords sein wahres Hit-Potenzial und legte die Redaktion für mehrere Tage gnadenlos lahm. Nintendo hat sich bestimmt gedacht, dass eine Spielidee, die mit GBAs schon so gut funktioniert, in einer geschickten Kombination aus GameCube und Game Boy Advance bestimmt noch besser klappen würde. So wurde der Titel dann auch auf der E3 im vergangenen Jahr einem breiten Publikum vorgestellt. Seit kurzem ist bekannt, dass das Mehrspieler-Ereignis nicht The Four Swords, sondern Hyrule Adventure heißen wird.

Visuelles Duett
Bei der GameCube-Fassung ist das Geschehen geschickt auf Game Boy Advance und TV-Bildschirm verteilt. Wenn sich die Links auf der "Oberwelt" bewegen, sind die Aktionen jedes einzelnen auf dem Fernseher zu sehen. Kommt nun einer der Spieler an einem Haus oder einem Dungeon vorbei, so kann er dieses bzw. diesen natürlich auch betreten und erkunden. Jetzt kommt der GBA ins Spiel, der übrigens die gesamte Zeit als Controller dient. Nach Betreten des Hauses oder der Höhle wechselt das Geschehen auf den Bildschirm des GBA und der jeweilige Spieler kann tun und lassen, was er will, ohne dass die anderen davon etwas mitbekommen. Falls diese jedoch dazustoßen, können sie ihren Kollegen auf ihrem Handheld-Bildschirm sehen, falls er ihren Weg kreuzt. Dadurch wird bei jedem Spieler der Ehrgeiz entfacht, da jeder befürchtet, dass der andere mehr Punkte und Juwelen sammeln könnte als er selbst.

Teanwork und Konkurrenz
Die erbitterte Konkurrenz untereinander ist zwar ein wichtiger Faktor bei The Legend of Zelda: The Four Swords Plus, aber nicht das Wichtigste. Während des gesamten Spiels ist man auf die tatkräftige Unterstützung der anderen Mitspieler angewiesen. Egal ob es sich dabei um die Beseitigung einer ganzen Horde von Gegnern handelt oder um diverse Rätsel, die ohne koordiniertes Teamwork nicht zu lösen sind. Egoistisches und kooperatives Handeln gehen somit Hand in Hand. Grafisch haben sich die Entwickler beinahe hundertprozentig am GBA-Vorbild orientiert und lassen euch durch sehr hübsch gezeichnete 2D-Hintergründe - dargestellt aus der A Link to the Past-Perspektive - stapfen. Die Gegneranzahl und die Effekte wurden allerdings den Grafikmuskeln des GC angepasst. Segnet ein Gegner zum Beispiel das Zeitliche, so wird dieses Ereignis von tollen Licht- und Partikeleffekten begleitet, die so unmöglich auf dem GBA darzustellen wären.

Gleich drei Spiele auf einmal
Was das Mehrspieler-Vergnügen wirklich vollkommen macht, ist die Tatsache, dass The Four Swords Plus eigentlich drei Spiele bietet. Neben dem von uns beschriebenen Hyrule Adventure befinden sich auch die Spiele Navi Trackers und Shadow Battle mit auf der Game- Disk. Ersteres kann man am besten als Zelda-Schnitzeljagd bezeichnen, bei der man so schnell wie möglich möglichst viele Stempel einsammeln muss. Anders als bei Hyrule Adventure findet bei Navi Trackers das Geschehen ausschließlich auf dem GBA statt, wodurch die Mitspieler nicht mitbekommen, wie viele Stempel ihr habt oder wie ihr ein bestimmtes Rätsel knackt. Shadow Battle ist ein knallharter Versus-Modus, bei dem es in bester Bomberman-Manier heißt: Wer am Ende noch dazu in der Lage ist zu stehen, der hat gewonnen.
Einer der Spieler war der Schlaueste und hat sich während dieser verheerenden Attacke im Haus versteckt.
Solche Lichteffekte bekommt der GBA nicht hin - deshalb spielt sich diese Szene auf dem TV-Bildschirm ab.
Auch wenn es letztlich darum geht, der Beste zu sein, muss man immer wieder zusammenarbeiten, um an Punkte zu kommen.
Während der Jagd nach den Stempeln kann man im Fernseher sehen, welcher Spieler wo gerade umherirrt.
Bei erbitterten Kämpfen zu viert kann man so richtig fiese Gemeinheiten austeilen und sich schadenfroh darüber amüsieren.
Obwohl bei der Zelda-Schnitzeljagd jeder seinen Game Boy als Controller benutzt, kreuzen sich ab und an die Wege.
Wenn Schwert, Bogen und Bumerang nicht mehr ausreichen, greift man eben zu richtig drastischen Maßnahmen.
Diese Szene kann nur der entsprechende Spieler auf seinem GBA verfolgen und sich so unbemerkt einen günstigen Vorteil verschaffen

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 In dieser Szene sind alle vier Spieler entweder im Haus oder in der Höhle verschwunden. Somit ist hier recht wenig los.
 Diese Szene kann nur der entsprechende Spieler auf seinem GBA verfolgen und sich so unbemerkt einen günstigen Vorteil verschaffen
 Stattdessen konzentriert sich jeder auf seinen GBA und tut das, wozu er Lust hat. Dieser Spieler gibt dem Vogel gerade Saures.
 Wenn Schwert, Bogen und Bumerang nicht mehr ausreichen, greift man eben zu richtig drastischen Maßnahmen.
 Bei erbitterten Kämpfen zu viert kann man so richtig fiese Gemeinheiten austeilen und sich schadenfroh darüber amüsieren.
 Obwohl bei der Zelda-Schnitzeljagd jeder seinen Game Boy als Controller benutzt, kreuzen sich ab und an die Wege.
 Auch wenn es letztlich darum geht, der Beste zu sein, muss man immer wieder zusammenarbeiten, um an Punkte zu kommen.
 Während der Jagd nach den Stempeln kann man im 
Fernseher sehen, welcher Spieler wo gerade umherirrt.
 Solche Lichteffekte bekommt der GBA nicht hin - deshalb spielt sich diese Szene auf dem TV-Bildschirm ab.
 Einer der Spieler war der Schlaueste und hat sich 
während dieser verheerenden Attacke im Haus versteckt.
 
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