15.03.2004 11:54 Uhr - amus kehrt zurück und erlebt das Abenteuer, mit dem alles begann! Metroid auf dem NES überzeugte vor 15 Jahren hierzulande die Spieler, vier weitere Abenteuer für Game Boy, Super Nintendo, GameCube und Game Boy Advance folgten. Jetzt bringt uns Nintendo das Ur-Metroid in nie gekannter Pracht für den Game Boy Advance. Tolle Atmosphäre Nintendo nahm einige Änderungen am ursprünglichen Spiel vor. Angesichts der Tatsache, dass viele Spieler mittlerweile einige Metroid-Titel kennen, dürften die meisten Metroid: Zero Mission als Rückblick erleben. Die Metroid-Heldin Samus erzählt von ihrem ersten Besuch auf Zebes und ihrer Bekanntschaft mit Weltraumpiraten und Energie raubenden Aliens. Aufgelockert wird das Spiel durch einige neue, hübsche Zwischensequenzen in Form von untertitelten Bildern. Nicht neu, aber immer noch hervorragend ist das Gameplay von Metroid. Ihr steuert Samus Aran in bester 2D-Jump&Run-Manier über einen riesigen Planeten mit vie-len unbekannten Lebensformen. Zwar müsst ihr euch häufig den Weg freiballern, allerdings liegt ein Schwerpunkt des Spiels auf dem Erkunden der Umgebung. Denn oft kommt ihr an bestimmten Stellen nicht weiter, sodass ihr erst neue Ausrüstungsgegenstände wie z. B. einen Sprungball, die Rennstie- fel oder Wellen- und Eisstrahler finden müsst. Die Entwickler integrierten zahlreiche neue Gegenstände ins Spiel, die Samus Fähigkeiten verleihen, die es beim Original-NES-Abenteuer nicht gab. So kann sich Samus neuerdings an Vorsprüngen festhalten. Was euch das Abenteuer erheblich erleichtert, ist, dass die Entwickler dem Spiel ein Karten- und Hinweissystem à la Metroid Prime und Metroid Fusion spendiert haben. Dies gab es beim NES-Original nicht, was damals für viel Frust sorgte. Das eigentliche Leveldesign orientiert sich stark am NES-Spiel, allerdings gibt es nun auch einige neue Abschnitte, die ein Schmunzeln auf das Gesicht jedes Metroid-Kenners zaubern. Um an einer Stelle weiterzukommen, müsst ihr beispielsweise durch die Chozo Ruinen, welche im Original nicht vorhanden waren - Metroid Prime-Spieler werden sich an die Chozo Ruinen aber sicher noch erinnern. Neben neuen Levelabschnitten und Gegenständen haben die Entwickler vor allem die Grafik und den Sound den Möglichkeiten des Game Boy Advance angepasst. Ihr könnt euch auf ein wahres Effektfeuerwerk einstellen. Aus Alt mach Neu Neue, sehr aufwendige Hintergründe, hübsche Lava-Effekte, riesige Boss-Gegner, flüssiges Scrolling, nette 3D-Spielereien und optisch extrem abwechslungsreiche Planetenabschnitte machen Metroid: Zero Mission zu einem der bestaussehenden GBA-Spiele! Der Sound steht der Grafik nicht nach! Enorm atmosphärische - teils bekannte, teils neue - Melodien begleiten das Science-Fiction-Spektakel. Die tollen Soundeffekte runden das Spiel ab. Genau wie bei Metroid Fusion solltet ihr Metroid: Zero Mission über Kopfhörer spielen, um den tollen Stereosound voll genießen zu können. Bei aller Euphorie haben wir aber bereits bei der von uns gespielten, fast finalen Version auch den wohl größten Schwachpunkt des Spiels ausgemacht: den Spielumfang! Schon das NES-Original war nicht das längste Spiel. Metroid: Zero Mission ist durch das Hinweissystem noch schneller durchgezockt. Daran ändern auch die neu hinzugekommenen Schwierigkeitsgrade nicht viel. Nichtsdestotrotz bietet Metroid: Zero Mission dank der vielen Geheimnisse und der grandiosen Atmosphäre ein einzigartiges Spielerlebnis und wird mit Sicherheit eines der besten Spiele für euren Handheld.
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In brandneuen Zwischensequenzen wird die Story erzählt. Samus erlebt die Geschichte als Rückblick.
Die Gefahren lauern überall. Dieses Lava-Monster gab es im Original noch nicht. Ein paar gezielte Schüsse sorgen für Ruhe.
Als Ball rollt Samus durch enge Gänge. An vielen Stellen müsst íhr zudem Bomben legen, um weiterzukommen.
An einem fahrbaren Kran hängend, werden wir von
Gegnern umzingelt. Mit Waffenpower erwehren wir uns unserer Haut.
Diese monströse Fliege will Samus an den Anzug!
Das Spiel läuft auch bei großen Gegnern absolut flüssig.
Die Boss-Kämpfe sind atemberaubend inszeniert. Riesige Explosionen und tolle Lichtspiele sorgen für viel Atmosphäre.
Mit einem Katapult schießt ihr euch als Ball durch die Röhre, um oben die Tür zu erreichen. Achtung, manche Katapulte sind versteckt!
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