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17.12.2003 13:24 Uhr
Banjo & Kazooie Grunty´s Rache
Schreck, lass nach: Die hinterhältige Gruntilda hat Kazooie entführt.
| Steuerung - |
Grafik 80 |
Sound 81 |
Multiplayer - |
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17.12.2003 13:24 Uhr - Kaum haben wir den Verlust von Rare, einer ab-solut genialen Entwicklerschmiede und Schöpfer der bisherigen beiden N64-Banjo-Spiele, ansatzweise verkraftet, streut THQ auch schon wieder Salz in die Wunde. Na ja, wir wollen uns nicht beklagen, schließlich kommen wir so wenigstens noch auf dem GBA in den Genuss von Rares kreativen Fähigkeiten. Kazooies Entführung Die Handlung von Grunty's Rache knüpft an die Story von Banjo-Kazooie für das N64 an. Damals fiel die reimende Hexe Gruntilda dank des abgedrehten Duos aus Bär und Vogel von ihrer Burgmauer und wurde unter einem tonnenschweren Hinkelstein lebendig begraben. Gleich zu Beginn des Spiels werdet ihr Zeuge, wie Klungo - ihr schleimiger Knecht - Gruntilda aus ihrem Gefängnis befreit. Beseelt von bitterbösen Rachegedanken, betätigt sich die elende Hexe jetzt auch noch als Birdnapperin und macht sich mit der armen Kazooie spurlos aus dem Staub. Nun liegt es an euch, Banjo ans Ziel seiner Wünsche zu steuern und ihn wieder mit seiner kleinen Freundin zu vereinen. Laufend, springend, kletternd und sogar tauchend macht ihr euch auf die Suche nach der roten Federdame. Unzählige tierische Wegbekanntschaften helfen euch auf eurer Reise gerne mit nützlichen Items weiter. Um diese zu erhalten, müsst ihr allerdings immer kleine Aufgaben erledigen. So sucht ihr beispielsweise für eine Glucke ihre verloren gegangenen Kücken, versucht euch im "Schafe-Angeln" oder sammelt die Eier eines verzweifelten Huhnes wieder ein. Und wer darf bei Banjo & Kazooie selbstverständlich keinesfalls fehlen? Logisch, Schamanenhäuptling Mumbo Jumbo. Einige Challenges könnt ihr nämlich wieder nur mithilfe seiner Zauberkünste lösen. Gesteuert wird Banjo übrigens aus einer isometrischen Perspektive. Die zweidimensional dargestellte Grafik ist zwar hübsch anzusehen, aber leider sind Höhenunterschiede kaum erkennbar. Bei dem Versuch, augenscheinlich höher bzw. tiefer gelegene Ebenen zu erreichen, hopst ihr somit häufig nur auf gut Glück durch die Gegend. Das abwechslungsreiche Gameplay lässt einen aber mit Leichtigkeit über dieses Manko hinwegsehen. Unterlegt wurde das Ganze natürlich mit dem bereits aus den Konsolenspielen bekannten, typischen Banjo-Geklimper.
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Noch führt das ulkige Duo ein
idyllisches Leben. Aber nicht mehr lange ...
An der Wasseroberfläche aufsteigende Blasen weisen auf Tauchmöglichkeiten hin.
Er hat es immer noch drauf! Der absolut schräge
Schamanenhäuptling verwandelt euch diesmal sogar in einen Panzer.
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(Kerstin Springer)
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Bis heute kann ich es nicht fassen, dass Nintendo im GameCube-Sektor vollkommen auf Rare verzichten muss. Umso schöner ist dieses kleine Trostpflaster! Mit diesem Spiel beweist das Entwicklerteam, dass es Hardware ob groß oder klein einfach gut im Griff hat. Bleibt nur zu hoffen, dass wirklich noch etliche GBA-Spiele von Rare folgen!
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