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Test
12.12.2003 09:52 Uhr

NfS Underground

Das Markenzeichen des Nachfolgers ist ein irrwitziges Geschwindigkeitsgefühl.

Hersteller:
Termin: Spieler:
Testurteil:
84
 
Steuerung
-
Grafik
82
Sound
78
Multiplayer
77
12.12.2003 09:52 Uhr - Das Electronic-Arts-Entwicklerteam EA Blackbox überrascht euch diesmal mit einer etwas anderen Fortsetzung. Exoten wie Porsche, Ferrari oder Lamborghini bleiben in der Garage stehen und weichen Autos, die sich Normalsterbliche auch ohne einen beachtlichen Lottogewinn leisten können. Es erwarten euch diesmal 20 lizenzierte Wagen der Marken Dodge, Ford, Honda, Nissan, Mazda, Mitsubishi und Toyota. Für bessere Performance oder auch nur für ein schnittigeres Aussehen sorgen Hunderte von Extras, die eure Schlitten in kleine, aber fiese Rennmaschinen verwandeln. Die Auswahl ist schier endlos, angefangen bei Lackierungen in allen erdenklichen Ausführungen über komplette Body Kits bis hin zu allerlei Spoilern. Das nötige Kleingeld dafür verdient ihr euch im Go-Underground-Modus. Hier geht es nicht nur darum, sich an der Spitze zu behaupten, sondern als Erster vorgegebene Checkpoints zu passieren oder einen bestimmten Rivalen auszustechen. Um den Kitzel zu steigern, finden alle Events - ähnlich wie in Midnight Club (PS2/Xbox) - neuerdings in Form von illegalen, nächtlichen Straßenrennen statt. Einen Drift-Modus, der nach geschicktem Ausscheren des Hecks verlangt, und rund 30 Sekunden kurze Drag-Race-Events sind ebenfalls neu hinzugekommen. Hier gilt es zu beweisen, dass man seinen Schaltknüppel richtig im Griff hat. Insgesamt wartet der Nachfolger mit weit über 100 Rennen auf, in denen ihr euch bei erfolgreicher Teilnahme an die Tabellenspitze kämpft.

Temporausch
Die Entwickler legten ihr Hauptaugenmerk auf das Geschwindigkeitsgefühl. Lichterschlieren und Blureffekte lassen nämlich bei zunehmendem Tempo die Sicht verschwimmen und vermitteln einen guten Eindruck von der halsbrecherischen Geschwindigkeit. An der Gestaltung des Streckenrandes wurde ebenfalls nicht gespart. So prescht ihr an hell erleuchteten Hochhäusern vorbei oder rast über eine hübsch gestaltete Hafenstraße. Neben vielen Details, wie beispielsweise den Straßenrand säumende Geschäfte, beeindrucken vor allem Großstadtlichter, die sich wunderschön auf dem Asphaltboden widerspiegeln. Der fetzige Sound heizt das Rennfieber noch zusätzlich an. Schade ist aber, dass das Fahrgefühl bei allen Autos sehr ähnlich ist und es keine Fahrten bei Tag gibt. Heiße Polizeiduelle bisheriger NFS-Spiele gehören leider auch der Vergangenheit an.
Gelungene Licht-und- Schatten-Effekte verbessern das Geschwindigkeitsgefühl erheblich.
Die Babes winken auch in knapperen Outfits.
Nutzt ihr die Abkürzungen nicht, hängen euch die Gegner ruck, zuck ab.
Der Multiplayer-Modus bleibt zwei Spielern vorbehalten.
(Kerstin Springer)

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Kerstin Springer
Meine Meinung - Kerstin Springer
Mein bodenständiger Opel Corsa geht mir mit seinem Schneckentempo langsam mächtig auf den Senkel! Wenn der Geldbeutel nichts anderes zulässt, ist es umso erfreulicher, wenigstens virtuell dem Geschwindigkeitsrausch verfallen zu können. Und das aber richtig! EA Blackbox hat diesbezüglich wirklich ganze Arbeit geleistet. Das Tempo kommt erheblich besser rüber als im Vorgänger. Die Spiegelungen auf den Straßen hingegen fand ich persönlich etwas übertrieben. Weniger wäre hier mehr gewesen! Die Reflexionen irritieren nämlich ab und an etwas zu sehr.
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