Luke Skywalker und Co. geben dem Imperium bald wieder so richtig Saures.
23.09.2003 10:00 Uhr - Es war einmal! In einer fernen Galaxie! Auf einem kleinen idyllischen Planeten namens Erde. Dort machte sich eine kleine deutsche Software-Schmiede auf, die Menschheit mit tollen Videospielen zu unterhalten. Diese Entwickler - die Rede ist natürlich von Factor 5 - vernahmen die flehenden Bitten der Menschen nach einem noch nie da gewesenen Action-Spiel und so gaben sie ihnen Star Wars Rogue Squadron II: Rogue Leader. Die Menschheit dankte Factor 5 diese Geste mit vielen Belobigungen und war vorerst zufrieden gestellt. Doch dieser Umstand sollte nicht lange währen und die Bewohner des Planeten Erde wollten mehr. Und sie sollen mehr bekommen. Bereits in der Ausgabe 06/2003 haben wir euch erste, heiße Informationen zu Star Wars Rogue Squadron III: Rebel Strike präsentieren können. Nun ist es an der Zeit, euch mehr zu geben, denn Factor 5 lichtet allmählich den Schleier der Ungewissheit. Immer mehr Material und Informationen kommen zum Vorschein, die einen im ersten Moment nur ungläubig den Kopf schütteln lassen.
Kampf in idyllischer Umgebung Auf dem Waldplaneten Endor erwarten den Spieler nicht nur packende Kämpfe zu Fuß. Nein, es wird auch möglich sein, sich einen AT-ST unter den Nagel zu reißen und dem Imperium einen gewaltigen Tritt in den Hintern zu geben. Mäht Bäume um, nehmt andere AT-STs hinterrücks aufs Korn, schlagt eine Schneise durch die imperialen Truppen oder helft den kleinen Ewoks, die übrigens auch Befehle von euch entgegennehmen können. Schnappt euch unter anderem auch ein imperiales Speeder-Bike und erlebt ultraschnelle Verfolgungsjagden. Wie sieht's denn mit dem Eisplaneten Hoth aus? Kein Problem, auch der ist mit dabei. Reitet mit einem Tauntaun über die Eiswüste und huscht zwischen den tonnenschweren Füßen eines mächtigen AT-ATs hindurch. Aber auch zu Fuß könnt ihr euch auf den Weg machen und dutzenden von Soldaten den Schnee futtern lassen. Hangelt euch zum Beispiel mit eurem Enterhaken den Rumpf eines AT-ATs hinauf, nur um dem blechernen Monster eine Granate zu verpassen. Der Fall des Riesen ist echt eine Augenweide, vor allem da zur gleichen Zeit am Himmel eine effektgeladene Luftschlacht stattfindet, bei der ihr übrigens auch mitmischen könnt. Krallt euch ein Schiff und macht den feindlichen Jägern den Garaus. Besonders interessant hierbei ist eine höhenunterschiedliche Karte. Durchbricht man mit dem Fluggerät eine Wolkenschicht, wird auf dem Bildschirm eine neue Karte generiert, auf der alle fliegenden Objekte dargestellt sind. Nähert man sich wieder dem Boden, wechselt die Karte auf die Darstellung der am Boden befindlichen Gegner. Factor 5 hat in Rebel Strike verschiedene Levelarten eingebaut. In manchen Levels wechselt man von Flugeinlagen zu Third-Person-Action und wieder zurück. Reine Fluglevels sind genauso mit dabei wie reine Third-Person-ActionLevels zu Fuß. Ein Beispiel für Letzteres ist die Flucht vom Todesstern, bei der Luke tatkräftige Unterstützung von Han Solo und Chewbacca erfährt. Hier bedient man sich eines einfachen Lock-on-Zielsystems, das es erleichtern soll, Horden von imperialen Soldaten in die nächste Galaxis zu pusten. Viele andere Schauplätze, wie Geonosis, Missionsziele - wie die Rettung von Prinzessin Leia - oder Spielmöglichkeiten - wie die Kontrolle über Wedge, Han Solo oder Chewbacca - werden auch mit dabei sein und sorgen für sehr viel Abwechslung.
Was für eine Grafik! Technisch ist der Titel bereits jetzt schon ein unglaubliches Brett. Detaillierte 3D-Modelle, sehr schön animierte Maschinen und Soldaten, verbesserte Lichteffekte und ebenfalls verbesserte Partikeleffekte lassen Rebel Strike in gewohnt authentischer Star Wars-Atmosphäre erstrahlen. Viele tolle Effekt-Details, wie von Laserfeuer erhellte Cockpits, geschickt platzierte Blur-Effekte während der Speeder- Bike-Einlagen oder volumetrische Rauchdarstellung inmitten von Endors Wälder zeigen, dass Factor 5 die GameCube-Hardware beherrscht wie kein Zweiter. Für den passenden Sound sorgen nicht nur wieder originale Soundeffekte und Musikstücke, sondern auch die Unterstützung von Dolby Pro Logic II. Bis zum Erscheinungsdatum dieses Action-Hits vergehen leider noch einige quälende Monate.
Die Lichteffekte wurden, wie der Rest der Grafik, gehörig verbessert.
Diese Fahrsequenz läuft so schnell, dass man für die Umgebung kein Auge hat.
R2-D2 und C-3PO dürfen in einem richtigen Star-Wars-Spiel nicht fehlen.
Auf Endor kommt die tolle Rauchdarstellung sehr gut rüber.
Sogar zu Fuß machen die Charaktere eine gute Figur. Das einfache Zielsystem hilft ihnen dabei.
Luke Skywalker wechselt in Rebel Strike je nach Level sein Äußeres.
Hier muss man echt aufpassen, wenn man nicht als Pfannkuchen enden möchte.
Könnte sich in diesem Outfit
etwa Han Solo verbergen?
Während der Luftschlachten
wurde die Anzahl der feindlichen Raumschiffe deutlich erhöht.