Resident Evil

Test

Resident Evil Der Horror steckt anfangs immer im Detail. Auf der Bühne der internationalen Pharmakonzerne ist Umbrella Inc. eine ganz große Nummer. Ihr Engagement reicht von der simplen Fußpilzsalbe über Gentechnologie bis hin zur Herstellung biologischer Waffen. Neben ihrem Hauptsitz, der sich irgendwo in Europa befindet, hat die Firma weltweit Zweigniederlassungen und man munkelt sogar von einem geheimen Forschungslabor in der Antarktis. Auch in dem verschlafenen amerikanischen Kaff Raccoon City hat sich Umbrella niedergelassen und durch saftige Spenden die Wirtschaft ausgebaut. Arbeitsplätze, Gesundheitsreformen und spontane Dankesdemonstrationen der Bevölkerung waren die Folge. Alles schien wunderbar. Bis im Juli 1998 plötzlich diese mysteriösen Todesfälle im anliegenden Forstgebiet passierten. Verstümmelte Leichen, abgenagte Füße und Opfer mit fatalen Bisswunden sind plötzlich täglich in der Lokalpresse zu sehen und es dauert nicht lange, bis der Bürgermeister unter Zugzwang steht. Als Folge schickt man eine Spezialeinheit der örtlichen Polizei namens S.T.A.R.S. (Special Tactics and Rescue Squad) raus, um die Mordfälle zu untersuchen. Doch als die eine Hälfte des Teams plötzlich verschwindet und die andere Hälfte im Wald von einer Horde grauenvoller Ungetüme angefallen wird, ist die Situation plötzlich richtig haarig. Nur drei Kämpen überleben diesen Zwischenfall und flüchten in ein altes Herrenhaus. Doch hier fängt der Horror erst richtig an. Das Haus des Schreckens

Jetzt geht es ums nackte Überleben. In der Rolle des abgebrühten Recken Chris Redfield oder als charmante Jill Valentine liegt es nun an euch, die Nacht im Horrorhaus zu überleben und die Verbindung zwischen der Umbrella Inc. und den Todesfällen zu lösen. Was anfangs vielleicht noch wie eine halbwegs sichere Unterkunft erscheint, verwandelt sich recht bald in einen Albtraum allererster Güte. Das Anwesen ist nämlich von Zombies, Killerhunden und noch schrecklicherem Ungetier bevölkert, dessen Sinn nur danach steht, euch als Nachtspeise zu vernaschen. Doch Mitglieder einer geübten Spezialeinheit wissen sich zur Wehr zu setzen. Anfangs geht ihr zwar nur mit einem Messer oder einer kleinen 9-mm-Pistole gegen die untote Brut vor, aber im Laufe des Spieles finden sich durchaus schlagkräftigere Waffen. Sollte euch dennoch mal eine dieser schrecklichen Gestalten erwischen, so könnt ihr eure Wunden mit selbst mitgebrachtem Heilspray versorgen oder diverse Kräuter zusammenmischen, die fast überall in der Umgebung wachsen. Völlig neu in der Resident Evil-Serie sind Nahkampfwaffen, die nun eingesetzt werden können, wenn euch eine Kreatur des Bösen mit ihren eiskalten Krallen gepackt hat. Sollte dies passieren, setzt Jill ladylike einen Elektroschocker ein und Chris benutzt als rabiater Kämpfer ganz dreist eine Handgranate. Dies ist jedoch nicht der einzige Unterschied zwischen den beiden Charakteren. Insgesamt ist Chris viel härter im Nehmen und kann so manchen Treffer mehr einkassieren als die zarte Jill. Dafür kann die selbstbewusste Dame mehr Gegenstände aufsammeln und hat damit mehr Spielraum in der Itemverwaltung. Zudem beherrscht sie auch noch die Kunst des Schlösserknackens, was dafür sorgt, dass ihr Lösungsweg ein wenig einfacher ist als der von Chris. Ihr solltet euch anfangs also genau überlegen, wen ihr auf dem Streifzug durch das Anwesen begleiten wollt. Der Schauer des Schreckens

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