Super Smash Bros. Melee

Test

Super Smash Bros. Melee Die Stars von Nintendos Mega-Seller Super Smash Bros. Melee schlagen nun endlich auch in Europa zu. Das Beat'em-Up hat sich in Japan und den USA bereits über 1,5 Millionen mal verkauft und maßgeblich zum dortigen Erfolg des GameCube beigetragen. Wen wundert's, wanderte doch der N64-Vorgänger, trotz teilweise mäßiger Kritiken, weltweit über 5 Millionen mal über die Ladentheken. Die Spieler hatten ihren Spaß und so wurde der N64-Vorgänger zu einem der beliebtesten Spiele auf dem Modulschlucker. Doch was ist der Grund für den sensationellen Erfolg von Smash Brothers auf dem GameCube, wie auch auf dem N64? Die Ursache liegt zum einen in der Charakter-Auswahl, denn in keinem anderen Spiel treffen so viele Nintendo-Helden zusammen wie hier. Die GameCube-Version beinhaltet satte 25 Recken - von Mario über Samus Aran bis hin zu hier zu Lande eher unbekannten Helden wie Ness, der Titelfigur der in den USA sehr beliebten Earthbound-Serie. Zum anderen schließt Smash Brothers eine Lücke, denn Beat'em-Up-Spiele findet man auf Nintendo-Konsolen nicht gerade wie Sand am Meer. Außerdem versteht Nintendo es, die Spieler bei Laune zu halten. Zahlreiche versteckte Charaktere und Arenen müssen erst erspielt werden. Beispielsweise sind von den insgesamt 25 anwählbaren Charakteren nur 14 von Beginn an verfügbar. Der letzte Erfolgsgarant ist wohl die einfache Steuerung, die es auch Anfängern ermöglicht ihren Spaß zu haben. Am 24. Mai dürfen sich auch europäische Spieler ein Bild von Super Smash Bros. Melee machen, denn dann erscheint die PAL-Version, die inhaltlich komplett identisch mit der von uns getesteten japanischen NTSC-Fassung (Ausgabe 01/2002) ist.

Und Action!

Super Smash Bros. Melee Bevor man auf dem GameCube in den Ring steigen kann, muss sich der Spieler jedoch erst entscheiden, ob er alleine spielen will oder sich im Mehrspielermodus mit ein paar Freunden austoben möchte. Habt ihr gerade ein paar Kumpels zur Hand, wählt jeder Spieler erst mal einen Charakter. Alle Nintendo-Stars verfügen über individuelle Schlag- und Trittkombinationen sowie spezielle Waffen. So heizt Bowser den Gegnern mit seinem feurigen Atem ein, während Link auf sein gutes altes Schwert zurückgreift. Fox McCloud bevorzugt seine Laserpistole und die Prinzessin brät den Gegnern, ganz ladylike, eins mit dem Tennisschläger über. Als ob das nicht genug wäre, tauchen in den Arenen zahlreiche Extrawaffen auf, die euer Leben erheblich einfacher oder auch schwerer machen werden. So steht euch gerade noch ein aus einem Pokéball freigelassenes Pokémon hilfreich zur Seite, während euer Charakter im nächsten Moment von einem mächtigen Hammer zu Brei geschlagen wird. Werdet ihr getroffen, erhöht sich eure Prozentanzeige am unteren Bildschirmrand. Je höher der Wert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit aus der Arena geschmissen zu werden. Sieger ist, wer am Ende der Zeit die meisten Gegner über den Jordan befördert hat und selber am seltensten den Ring verlassen musste.

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