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09.07.2003 07:47 Uhr
Hunter: The Reckoning
Dieses blutige Schlachtfest ist nichts für schwache Nerven.
| Steuerung - |
Grafik 61 |
Sound 58 |
Multiplayer - |
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09.07.2003 07:47 Uhr - Hack & Slay bis zum Abwinken ist wohl die beste Beschreibung für dieses Spiel. In diesem 3D-Action-Adventure steuert ihr nämlich einen von vier zur Auswahl stehenden Jägern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Böse wieder in seine Schranken zu weisen. Zu Beginn des Spiels erfahrt ihr den Grund des blutigen Massakers: Im kleinen, beschaulichen Städtchen Ashcroft soll der gefürchtete Serienmörder Nathaniel Arkady auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden. Allerdings läuft dabei eine Kleinigkeit schief. Während Stromstöße seinen Körper durchzucken, wandert seine Seele in die Körper der Beiwohnenden und verwandelt sie in Ausgeburten der Hölle - mit Ausnahme von vier Personen: den Huntern. Ab diesem Zeitpunkt herrscht pures Chaos und tausende fleischgierige Zombies durchstreifen die Stadt. Die wenigen noch lebenden Einwohner müssen gerettet werden! Die Zombie-Jäger Nun ist es an euch, in die Rolle eines Hunters zu schlüpfen und die Jagd auf die Ekelpakete zu eröffnen! Ihr habt die Auswahl zwischen Deuce, der eine Streitaxt sein Eigen nennt, der Säbel schwingenden Samantha, dem Armbrustträger Pater Cortez oder Kassandra, die gleich beidhändig ihre Revolver auf die faulige Brut richtet. Alle vier besitzen außerdem noch andere Fähigkeiten. So kann Kassandra beispielsweise am schnellsten laufen, Samantha heilt sich selbst, Deuce führt, wenn nö-tig, einen verheerenden Rundschlag mit seiner Streitaxt aus und Pater Cortez vernichtet die Zombies mit geistlichen Mitteln. Während des Spiels könnt ihr natürlich auch von anderen Waffen, wie z. B. MGs, Schrotflinten, Feuerwerfern oder sogar Kettensägen, Gebrauch machen. Nach kurzer Spielzeit wird einem schnell klar, dass man ohne ein beachtliches Waffenarsenal keinen allzu großen Auftritt haben wird. Obwohl die Jagd auf die schlurfenden Gestalten recht gut in Szene gesetzt wurde, enttäuscht hingegen das karge Leveldesign ein bisschen. Der soundtechnischen Untermalung hätte - trotz Dolby Surround - ebenfalls etwas Abwechslung nicht geschadet. Das Gemetzel kann dafür auch zu viert gestartet werden, allerdings verliert man angesichts der hordenweise auftretenden lebenden Leichen ab und zu den Überblick. Für Videospieler ab 16 Jahren stellt Hunter aber ein kurzweiliges Vergnügen dar.
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Ein bisschen schaukeln wollen die Zombies wohl kaum!
Die stinkende Brut kommt aus allen Löchern gekrochen.
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(Kerstin Springer)
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Zur Abwechslung mal absolut nichts denken zu müssen und einfach die gegnerische Meute niederzumähen, ist ja auch mal ganz nett! Nach einiger Zeit gestaltet sich das Gameplay allerdings etwas monoton. Der absolut lineare Levelaufbau bietet zudem zu wenig Bewegungsfreiraum. Echte Hack&Slay-Fans werden aber trotz der Mängel ihre Freude daran haben.
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