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08.07.2003 11:31 Uhr
Casltevania: Aria of Sorrow
| Steuerung - |
Grafik 86 |
Sound 89 |
Multiplayer - |
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08.07.2003 11:31 Uhr - Dracula ist zwar tot, aber sein diabolisches Schloss will einen neuen Meister!
Wir schreiben das Jahr 2035. Eine Sonnenfinsternis taucht das Land in unbehagliches Dunkel. Durch mysteriöse Umstände werden der Austauschschüler Soma Cruz und seine Freundin Mina Hakuba in das Schloss von Dracula teleportiert. Bei einem gegnerischen Angriff wird Mina verletzt. Nun muss Soma Hilfe finden und die Mysterien des teuflischen Bauwerkes aufdecken. Im Laufe der lebensgefährlichen Erkundungstour bekommt Soma es mit allen möglichen Kreaturen zu tun. Nachdem er sie besiegt hat, absorbiert er deren Seelen und setzt sie auf drei verschiedene Arten ein. Entweder als Sekundärwaffe, als magische Attacke oder als Eigenschaft, bzw. Fähigkeit. So kann man im Laufe des Spiels mit großen Katanaschwertern werfen, sich in eine riesige, wütende Kreatur verwandeln oder auf Wasseroberflächen laufen. Auch die Rollenspielanleihen sind im neuesten Teil wieder vertreten. So nimmt der Charakter mit zunehmender Erfahrung an Stärke und Fähigkeiten zu. Entsprechend dieser Entwicklung werden immer mehr Areale des Schlosses zugänglich. Schaurig schön Grafisch kann jeder Bereich durch seinen eigenen Stil überzeugen und bietet abwechslungsreiche und detaillierte Umgebungen, die mit sehr gutem Parallax-Scrolling weiter verfeinert wurden. Ebenfalls erstklassig sind die atmosphärischen Musikstücke geworden. Jeder Bereich hat seine eigene Melodie, zu der man es mit den unterschiedlichsten Gegnern aufnehmen muss. Bereits nach kurzer Spielzeit setzt der bekannte Castlevania-Effekt ein. Man kann einfach nicht aufhören! Die Geschichte kann durch das Auftauchen verschiedener, unter Umständen auch verdächtiger Personen einen tollen Spannungsbogen aufbauen. Auch die neuen Fähigkeiten bekommt man immer zum richtigen Zeitpunkt. Als nette Dreingabe kann man mit einem Freund die gesammelten Seelen per Link-Kabel tauschen.
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Manche Gegner geizen beim Ableben nicht gerade mit dem roten Lebenssaft.
Erhöht sich der Level der Figur, wirkt sich das auf sämtliche Attribute aus.
In Gesprächen mit anderen Personen wird die Geschichte spannend vorangetrieben.
Dieses Monstrum ist zwar langsam, aber mit seinem Riesenschwert nicht zu unterschätzen.
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Eines muss man Konami lassen. Bei der Castlevania-Serie auf dem GBA lassen die Jungs nichts anbrennen. Der neueste Teil macht durch die tolle Grafik und den gelungenen Sound ordentlich was her. Man kann einfach nicht aufhören zu spielen. Etwas unausgegoren ist nur die Aufnahme der gegnerischen Seelen, die etwas zu willkürlich abläuft. Nicht immer überlässt euch der Besiegte seine Seele, auch wenn ihr den Gegner das erste Mal trefft. Genau dieser Punkt verwehrt dem Spiel auch eine bes-sere Wertung als dem Vorgänger.
Zum Profil von Udo Crnjak
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