Es bleiben euch nur 48 Stunden Zeit, um dem Tod zu entrinnen.
Hersteller:
Termin:
Spieler:
Testurteil:
67
Steuerung
-
Grafik
66
Sound
79
Multiplayer
-
08.07.2003 11:21 Uhr - Von einer geheimen Organisation wurdet ihr in den Mutanten Wolverine verwandelt und ganz nebenbei auch noch mit einem absolut tödlichen Virus infiziert. Ausfahrbare, messerscharfe Adamantium-Klauen und eine große Anzahl an Combos erleichtern euch die Suche nach den dafür verantwortlichen gewissenlosen Wissenschaftlern. Um Geg-ner Berserker-like niederzuknüppeln, dienen euch sogar Stromkabel als Ladestation. Außerdem könnt ihr Gefahrenquellen, wie beispielsweise Lichtschranken oder auch Tretminen, mithilfe eures Wärmesensors aus dem Weg gehen. Sollte euch ein Feind einmal etwas zu hart zugesetzt haben, braucht ihr euch nur brav in die Ecke zu stellen und schon lädt sich eure Lebensenergie von ganz alleine wieder auf. Polygonarme Charaktere, karges Leveldesign, permanente und vor allem heftige Ruckeleinlagen sowie krasse Clipping-Fehler und die häufig fehlenden Rücksetzpunkte halten den Spielspaß allerdings ziemlich stark in Grenzen.
Wenigstens bereichern
viele Moves das Gameplay.
Laserstrahlen werden mit dem Wärmesensor sichtbar.
Das Spiel hat es zwar pünktlich zum Kinostart geschafft, aber ein Kinobesuch wäre sicherlich eine viel bessere Investition. Diese Umsetzung hat mich doch etwas enttäuscht. Wie so oft wäre genügend Potenzial vorhanden, wurde aber mal wieder nicht genutzt. Hardcore-X-Men-Fans werden aber aufgrund der im Gegensatz zum Spiel recht gut gelungenen Zwischensequenzen vielleicht doch ihre Freude daran haben.