Star Wars: Battlefront: Unsere Eindrücke nach mehreren Stunden Spielzeit - Update: jetzt mit Video!
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Anspielbericht zu Star Wars: Battlefront: Lichtschwert raus, Blaster in die Hand und ab aufs interplanetare Schlachtfeld: Die Sternenkriege rufen! Wir konnten bereits mehrere Stunden in die Test-Version des Actionspiels hineinzocken.
In diesem Artikel
Es war einmal vor langer Zeit, in einer weit, weit – ach, nein, lassen wir diese abgelutschte Einleitung an dieser Stelle lieber einfach mal weg und kommen zum Punkt: Star Wars: Battlefront ist da und schickt Spieler auf der ganzen Welt nach Tatooine, Endor und Co. Wir konnten bereits mehrere Stunden in den Titel hineinspielen und lassen es uns natürlich nicht nehmen, unsere Erfahrungen mit Laster Blaster, Lichtschwert oder auch demEinsatz der Macht mit euch zu teilen.
Quelle: PC Games
Das Matchmaking funktioniert flott, private Matches lassen sich aktuell aber leider noch keine starten.
Spiel gestartet und losgelegt
Auf dem kommenden Seiten gehen wir auf die – unserer Meinung nach – markantesten Punkte ein, die potenzielle Käufer zum Launch des Spieles wissen sollten. Diejenigen, welche bereits dank EA Access auf der Xbox One losgelegt haben, können zudem ihre eigenen Erfahrungen mit unseren vergleichen. An dieser Stelle wollen wir jedoch zuerst auf einige generelle Punkte eingehen, die uns während unserer Zeit mit dem Spiel ins Auge gestochen sind. So waren wir vom meist sehr flinken, problemlosen Matchmaking sehr angetan. Mit nur wenigen Klicks sind wir in den Matches drin, nervige Wartezeiten gibt es kaum. Auch die Individualisierung unseres Kämpfers durch verschiedene Waffen, sekundäre Ausrüstungsgegenstände sowie diverse Figurenskins geht locker von der Hand und lässt sich mühelos zwischen zwei Runden erledigen. Schön: Wir können uns entscheiden, ob entweder ausgehend von den Spielmodi oder den Maps entschieden wird, welchem Match wir als Nächstes zugewiesen werden. Sehr schade finden wir hingegen, dass es zum aktuellen Zeitpunkt keine Möglichkeit gibt, auch in privaten Turnieren in den Krieg der Sterne zu ziehen. Auch ein grundsätzlicher Optionenmangel ist nicht von der Hand zu weisen, Rundenzeiten, zu erreichende Punktzahl und so weiter obliegen in keiner Variante unserem Gutdünken. Klar, das machen viele andere moderne Shooter auch nicht anders, es sorgt aber dafür, dass man sich in seinen Möglichkeiten doch ein wenig eingeschränkt vorkommt.
Quelle: PC Games
Ganz ohne Singleplayerinhalte kommt das Spiel nicht daher, diese sind aber kaum der Rede wert.
Alleine im Weltraum
Dafür konnten wir in unseren bisherigen Spielesessions keinerlei Serverausfälle feststellen. Es bleibt abzuwarten, wie dieser Umstand aussehen wird, sobald Millionen Spieler auf einmal nach dem offiziellen Launch gleichzeitig online gehen. Wer will, darf übrigens auch alleine ran – eine vollwertige Singleplayerkampagne darf sich aber niemand erwarten. Stattdessen dürfen wir in den drei Varianten ran, die uns jeweils in Tutorialmissionen, kurzweilige Schlachten sowie in Kämpfe gegen Wellen an Gegnern stecken. Die Tutorialmissionen kommen dabei noch am ehesten echten Missionen gleich, so dürfen wir etwa auf einem Speeder Bike auf Rebellenjagd durch die Wälder von Endor düsen, als Darth Vader einen Rebellenstützpunkt ausheben oder als AT-ST für ordentlich Chaos sorgen. Die Schlachten und Wellenkämpfe auf diversen Maps hingegen sind relativ selbsterklärend und können bei Bedarf auch von zwei Sternenkriegern im Koop-Modus erlebt werden. trotz netter, kleiner Videos, welche die diversen Missionen einleiten, fühlt sich aber keine der Aufgaben nach einem vollwertigen Spielerlebnis an. Das ist schade, aber angesichts der Tatsache, dass der Fokus der Entwickler von Anfang an klar auf den Mehrspielerduellen lag, auch wenig verwunderlich.
Jakku! – Gesundheit!
Während die Menge an Inhalten zum Release des Spiels relativ überschaubar ausfällt, erhalten wir knapp zwei Wochen nach dem Launch und somit kurz vor dem Start von Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht zumindest ein wenig mehr Content spendiert. Im für alle Spieler kostenlos bereitgestellten DLC-Paket "Schlacht um Jakku" werden zwei auf dem titelgebenden, neuen Planeten angesiedelte Maps enthalten sein. Zeitlich sind die kämpferischen Geschehnisse jedoch nicht während der Ereignisse des Films, sondern 20 Jahre zuvor angesiedelt. Vorbesteller dürfen übrigens bereits eine Woche früher auf den neuen Maps ran – hoffen wir mal, dass EA diese wenig kundenfreundliche Schiene nicht auch bei zukünftigen DLCs so intensiv fährt. Immerhin geht man auch mit EA Access bereits den Weg, zahlungswillige Fans durch Zeitexklusivität zu bevorzugen. Doch ob ein paar Tage früher oder später, Spaß macht Star Wars: Battlefront auf jeden Fall.
