Nach dem guten, aber viel zu kurzem "Agent im Kreuzfeuer" erwartet uns jetzt mit 007 NightFire das neue Bond-Spektakel aus dem Hause EA.
27.11.2002 17:09 Uhr - Sein Name ist Bond, James Bond. Er schlürft Martinis, wie andere Leute Wasser und er hat immer eine hübsche Frau im Arm. Na, neidisch? Nicht doch, dazu gibt es eigentlich keinen Grund, denn der gute Herr Bond muss ständig Kopf und Kragen riskieren, um sein täglich Brot zu verdienen. Falls es Sie allerdings doch mal reizen sollte, in seine Haut zu schlüpfen, dann können Sie in 007NightFire Ihr Agententalent beweisen. Abwechslung ist Trumph Die Story von NightFire ist Bond-typisch einfach gestrickt und schnell erklärt: Rafael Drake ist ein böser Mensch, ein sehr böser. Sein Ziel ist, na klar, die Weltherrschaft. Um dies zu verhindern, steuern Sie den wohl berühmtesten Geheimagenten aller Zeiten durch mehr als 10 verschiedene Maps. 007 Nightfire dabei als reinen "First Person Shooter" zu bezeichnen, wäre untertrieben, denn bei EA hat man sich bemüht, dem Spieler Abwechslung zu bieten. Zum Beispiel setzen Sie sich in einigen Missionen hinters Steuer des sündhaft teuren, dafür aber auch mit allerlei Gimmicks ausgestatteten, Aston Martin und heizen ihren Gegnern mit Raketen, EMPs und sonstigem Schick-Schnack ein. Die meiste Zeit sind sie allerdings zu Fuß unterwegs und steuern den Superhelden aus der Ego-Perspektive. Dabei stehen Ihnen natürlich zig verschiedene Waffen zur Verfügung. Egal, ob eine mit Schalldämpfer ausgestattete Walter PPK, ein zielsuchender Raketenwerfer oder sonstige Wummen: Die Vielfalt ist riesig und lässt keine Wünsche offen. Großer Spielwitz Neben der Abwechslung und der großen Waffenvielfalt sticht bei NightFire vor allem die Tatsache hervor, dass viele Maps unterschiedlich gemeistert werden können, je nach Laune des Spielers. Entweder Sie bevorzugen die "Rambo"-Art, stellen sich jedem Gegner und lassen dann ihre Waffen sprechen. Oder Sie entscheiden sich eher für die "Stealth"-Methode und versuchen, mit so wenig Aufsehen wie möglich die Maps zu beenden. Grafisch macht der Titel bereits jetzt eine gute Figur. Detailliert gestaltete Levels, schön animierte Gegner und gute Soundeffekte sorgen für eine prima Atmosphäre. Bleibt zu hoffen, dass die öfters auftretenden Slowdowns in der Endversion nicht mehr auftreten.
Hab wir da versehentlich auf einen entzündlichen Tankbehälter geschossen? Tschuldigung.
Gehen Sie nach der "Stealth-Methode" vor, springen Sie einfach auf den Laster und erregen kein Aufsehen.
"Rambo-Methode": Wir laufen mitten auf der Straße und erschießen einfach alles und jeden.
Erst gelangen wir per Enterhacken auf den Berg und schleichen dann an den Wachen vorbei.
Auch wenn sie unheimlich gefährlich aussehen diese Gegner haben's nicht drauf.