Tekken Tag Tournament 2 im Test für PS3: Würdiger Serienableger mit äußerst witzigem Tag-Team-Modus

Test Uwe Hönig

Mit Tekken Tag Tournament 2 geht die weltberühmte Beat'em-Up-Serie in die nächste Runde und bietet tonnenweise Charaktere sowie gelungene Tag-Fights. Im Test von Tekken Tag Tournament 2 erfahrt ihr, wie gut sich der neue Prügler auf der PS3 schlägt.

Tekken Tag Tournament 2 im Test für PS3: Freundlicherweise wurde uns von Namco Bandai neben der PS3-Testversion auch ein waschechter Spielhallenautomat von Tekken Tag Tournament 2 zur Verfügung gestellt, was einen direkten Vergleich zwischen Heim- und Arcade- Version ermöglicht. Um es gleich vorwegzunehmen: Grafische Unterschiede gibt es kaum, irgendwie wirkte die Konsolenversion sogar fast noch einen Tick knackiger und schärfer als das Arcade-Original.

Offenbar hat das Team des exzentrischen Tekken-Obergurus Katsuhiro Harada neben der Einbindung des neuen Kampflabors auch die ein oder andere Textur ein ganz kleines bisschen aufpoliert. In puncto Kampfsystem gleichen sich Heim- und Konsolenversion daher wie eineiige Zwillinge. Schließlich wurde bei der Entwicklung der Automaten-Version viel Feintuning betrieben, damit auch die Tag-Team-Matches einwandfrei funktionieren. Neben den obligatorischen Fights Mann gegen Mann (oder Frau oder Bär oder Dinosaurier - die Charakterauswahl erfüllt Tekken-typisch auch bizzarste Vorlieben) stehen dem Spieler in Tekken Tag Tournament 2 noch weitere Team-Modi zur Verfügung.

Kämpft doch, wie ihr wollt!

Aua: Treff er werden wie von der Serie gewohnt sehr kraftvoll dargestellt, als Zuschauer scheint man die Wucht zu spüren. Quelle: videogameszone.de Aua: Treff er werden wie von der Serie gewohnt sehr kraftvoll dargestellt, als Zuschauer scheint man die Wucht zu spüren. Demnach lassen sich vollwertige Tag-Team-Matches (auf Wunsch sogar mit bis zu vier menschlichen Teilnehmern) absolvieren. Darüber hinaus gibt es erstmals die Möglichkeit, mit einem einzelnen Kämpfer gegen ein zweiköpfiges Tag-Team anzutreten. Den Entwicklern ist es dabei gelungen, diese offensichtlich unfairen Matches einigermaßen in Balance zu bringen. Die Angriffe eines Solo-Kämpfers sind deshalb stärker und ziehen mehr Energie ab als die Attacken eines vergleichbaren Tag-Teams.

Trotzdem entsteht ein kleiner Nachteil, der aber eher von psychologischer Natur ist: Wenn also ein einzelner Fighter den ersten Gegner eines Tag-Teams beinahe ausgeschaltet hat (was im Endeffekt den Sieg bedeutet, egal wie viel Energie der zweite Tag-Team-Gegner noch übrighat) und kurz davor der Wechsel erfolgt, ist man oft etwas demoralisiert. Der eigene Kämpfer hat ja in der Regel bereits Schaden genommen und man sieht sich nun einer völlig frischen feindlichen Energieleiste gegenüber, die es nun ebenfalls zu dezimieren gilt. Manchmal artet das regelrecht in Arbeit aus, sorgt gleichzeitig aber auch für eine ordentliche Portion Spannung!

Bildergalerie

  1. Seite 1 Tekken Tag Tournament 2 im Test: Spielhallenkracher
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