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Zone of the Enders: The 2nd Runner (PS2)

Release:
06.2003
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Zone of the Enders: The 2nd Runner

17.03.2003 14:29 Uhr
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Das Betäubungs-Upgrade Geyser in Aktion. Jetzt darf auf ihn eingeprügelt werden. Das Betäubungs-Upgrade Geyser in Aktion. Jetzt darf auf ihn eingeprügelt werden. Die Rede ist von Hideo Kojima - ein Name, dessen Nennung aufhorchen lässt. Die ruhm- und erfolgreiche Metal Gear Solid-Serie wird meist zuerst genannt, wenn es um Projekte geht, an denen der gute Mann beteiligt war. Doch in den Anfangstagen der PlayStation 2 war es Zone of the Enders, das eindrucksvoll die technischen Fähigkeiten der Konsole unter Beweis stellte. Spielerisch musste sich der Titel jedoch Kritik gefallen lassen. Eine insgesamt recht kurze Spieldauer ein und relativ monotones Gameplay drückten dem Spiel schnell den Stempel "Blender" auf. Dass sich das Spiel dennoch ordentlich verkaufte, lag sicher zu einem nicht zu unterschätzenden Teil an der MGS 2-Demo (bei uns war's nur ein Video), die dem Spiel beilag. Mit dem Nachfolger soll dies nun alles anders werden.

Spielbarer Anime
Kaum läuft der Vorspann, fällt vor allem die hochklassige Präsentation ins Auge. Wie von Metal Gear Solid gewohnt, ist das Intro professionell geschnitten und in beeindruckender Grafik dargestellt. Coole Trickfilm-Sequenzen wechseln sich mit effektgespickten Roboterscharmützeln ab. Ehe man sichs versieht und ohne einen Ladebildschirm steckt man auch schon mitten in der Story: Minenarbeiter Dingo findet während seiner Arbeit in den Mars-Minen einen Container, der sich als Aufbewahrungsort für Jehuty entpuppt. Dieser hochmoderne Kampfroboter wurde im ersten Teil noch von einem kleinen Jungen namens Leo (dem Guten) gesteuert, er war der erste Runner. Jetzt ist es Dingo, der sich bei einem Angriff der BAHRAM (der Bösen) kurzerhand hinters Steuer schwingt und für teuren Roboter-Schrott sorgt. Vorbildlich wird man in die Eigenheiten und Fähigkeiten des Jehuty eingeführt. Trotz der dreidimensionalen Bewegungsfreiheit steuert sich das riesige Ungetüm überraschend sicher durch die verhältnismäßig unspektakulären Umgebungen. Verschiedene Nah- und Fernkampfattacken, die im Laufe des Spiels weiter aufgestockt werden, täuschen zuerst Spieltiefe vor. Doch nach kurzer Zeit fällt auf, dass man eigentlich immer das Gleiche tut: ballern, das Schwert schwingen, bis der Arzt kommt, und sich wiederholende Gegner zu riesigen Staubwolken zerfetzen. Ob man das nun in einer Eiswüste oder an Bord eines Container-Raumschiffs tut, macht keinen allzu großen Unterschied. Wesentlich beeindruckender als die Kampfschauplätze sind deren Teilnehmer. Die Roboter sind hervorragend gestaltet und wunderschön animiert. Trotz teilweise unzählbarer Objekte auf dem Schirm bleibt die Optik meist absolut flüssig und selbst die dicksten Explosionen zwingen die PS2 nicht in die Knie. Dabei wird ein Effektfeuerwerk abgebrannt, das seinesgleichen sucht. Dieses Feuerwerk ist es dann auch, das einem gelegentlich die Übersicht raubt. Mit der Zeit kommt man aber immer besser mit Jehuty zurecht und hat mächtig Spaß, wenn man gekonnt einen Gegner mit wenigen präzisen Schlägen in die nächste Wand befördert und nur noch die dicke Cel-Shading-Staubwolke übrig bleibt. Gelegentlich tauchen ebenbürtige Gegner auf, die diese Präzision auch dringend erfordern. In den Bossfights trennt sich die Spreu vom Weizen und es bedarf meist auch einer bestimmten Taktik.

Moderation
17.03.2003 14:29 Uhr
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