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  • Yaiba: Ninja Gaiden Z im Test - Spin-Off mit tollem Humor und wenig Abwechslung

    Im Spin-off Yaiba: Ninja Gaiden Z zur Ninja Gaiden-Reihe jetzt bei uns im Test schnetzelt ihr euch durch Massen von Zombies mit dem Ziel, den Serienhelden Ryu Hayabusa endlich zu erledigen. Gerade in den ersten Stunden macht das viel Spaß - danach wird's aber etwas eintönig.

    Das Leben in Yaiba: Ninja Gaiden Z kann schon mal ganz schön fies sein. Der aus­gestoßene Ninja Yaiba räkelt sich gerade faul auf einer Waldlichtung, da steht plötzlich sein Erzfeind Ryu Hayabusa vor ihm und fordert ihn zum Kampf. Heißsporn Yaiba tritt dem Ninja-Meister übermütig ent­gegen und verliert im folgenden Ge­fecht nicht nur seinen linken Arm, sondern auch sein Leben. Gut, dass ihn ein zwielichtiger Industrieller wieder zum Leben erweckt, ihm die neueste Technik einpflanzt und ihn mit einem Cyborg-Arm sowie dem Auftrag ausstattet, die ausgebro­chene Zombie-Plage zu bekämp­fen. Eigentlich hat Yaiba keine Lust, sich von irgendjemandem etwas vorschreiben zu lassen, aber wie der Zufall es so will, scheint auch Hayabusa etwas mit den lebenden Toten zu tun zu haben. Der Robo- Ninja akzeptiert also den Auftrag, um seinem Gegner endgültig den Garaus zu machen.

    Lach doch mal!

    Die Story ist ziemlich hanebüchen, nimmt sich aber glücklicherweise selbst nicht ernst. Das Spiel ver­steht sich mit seinen überzogenen Charakteren und dem stampfenden Elektro-Sound als eine Art Hom­mage an die alten Action-Titel der 90er-Jahre. Dies gelingt auch ge­rade zu Anfang des Spiels hervor­ragend, wenn Großmaul Yaiba tro­ckene One-Liner raushaut oder die Zwischensequenzen in schmucken Comic-Panels präsentiert werden. Überhaupt ist der Humor in Yaiba: Ninja Gaiden Z herrlich absurd und pubertär, wobei die dümmlichen Zombies die heimlichen Hauptdar­steller des Spiels sind. Die Unto­ten sind nicht nur albern, überdreht und witzig designt, sondern auch Spielelement in den verschiedenen sehr einfachen Rätseln.

    Ein Bei­spiel: Relativ zu Anfang des Spiels müsst ihr einen im Weg stehenden Strip-Club irgendwie zerstören, auf dessen Dach zwei gespreizte Bei­ne als Werbetafel dienen. Gut, dass am Ende der Straße ein Lastwagen steht, in den ihr flugs einen Zombie werft, der sich hinters Steuer setzt, über eine Schanze brettert und den LKW schnurstracks zwischen den Beinen der Reklametafel versenkt. Bei so grandiosem Blödsinn verzei­hen wir dem Spiel auch gerne, dass es eigentlich ziemlich unsinnig ist, dass Yaiba den Laster nicht selbst steuern oder gar um das Etablis­sement herumgehen kann. Leider werden diese humoristischen Auf­lockerungen im weiteren Spielver­lauf immer weniger und wiederho­len sich irgendwann.

    04:01
    Yaiba: Das Ninja Gaiden Spin-Off im Test-Video

    Scharfe Klinge, stumpfes Spiel

    Der Spielablauf gliedert sich in drei Abläufe: schnetzeln, ausweichen, weiterschnetzeln. Zwar gibt es hie und da die bereits erwähnten Zom­bie-Rätsel oder simple Sprungein­lagen, im Grunde genommen seid ihr aber meistens in einem Pulk von Zombies, die ihr mit euren drei An­griffstasten in ihre Einzelteile zer­haut. Yaiba hat einen schnellen, ei­nen starken und einen Fernangriff mit seinem Robo-Arm, der aller­dings wenig Schaden verursacht, sowie eine Ausweichrolle und die Möglichkeit zu blocken. Gerade bei größeren Gegnern nützt das Blo­cken aber recht wenig, sodass es sich empfiehlt, schnell zuzuschla­gen und dann auszuweichen. Zu­sätzlich kann Yaiba den dickeren Brocken auch Waffen entreißen, wenn er sie besiegt hat, die sich dann kurzzeitig einsetzen lassen. Einer Zombie-Dame, die versucht, euch mit giftigem Schleim zu be­spucken, reißt er beispielsweise die Giftdrüse aus dem Körper und nutzt sie anschließend als "Besu­delsack" gegen die anderen Geg­ner.

    Wo zur Hölle ...?! Die Kamera ist ein Graus. Oftmals versteckt sie sich hinter Hindernissen oder zoomt unnötig weit heraus. Yaiba ist manchmal kaum zu sehen. Wo zur Hölle ...?! Die Kamera ist ein Graus. Oftmals versteckt sie sich hinter Hindernissen oder zoomt unnötig weit heraus. Yaiba ist manchmal kaum zu sehen. Quelle: play3/Tecmo Koei Die Zombies lassen sich schön gegeneinander ausspielen, indem ihr rechtzeitig ausweicht – so be­schießen sie sich gegenseitig mit ihren verschiedenen Attacken. Das hört sich zwar etwas taktisch an, ist aber im Grunde genommen schnell erlernt und nutzt sich ge­nauso schnell ab wie das restliche Gameplay. Eigentlich hat man in Yaiba bereits nach zwei Stunden alles gesehen und auch die weni­gen Boss-Kämpfe können nichts daran ändern, dass sich spätes­tens dann Langeweile einstellt. Zwar kann man von einem über­drehten Zombie-Spin-off sicher­lich nicht die spielerische Tiefe der Hauptserie erwarten, aber ein bisschen mehr hätte es durchaus sein dürfen. Auch das Skill-System und der Rage-Modus, indem Yaiba kurzzeitig unverwundbar wird und doppelt so viel austeilt, wirken lei­der nur aufgesetzt.

    Where's Waldo?

    Bei einem Spiel mit Ninja Gaiden im Titel muss man natürlich auch kurz über den Schwierigkeitsgrad sprechen. Yaibas Weg der Rache ist zwar nicht so schwer wie die ersten beiden Teile der neuen Nin­ja Gaiden-Generation, aber doch um einiges fordernder als der drit­te Teil. Die Schwierigkeit des Spiels ist allerdings hauptsächlich der unglaublich miesen Kamera zu verdanken. Die Massen an schwe­ren Gegnern sind im späteren Ver­lauf ohnehin schon fordernd, aber durch die festgestellte Kame­ra enden einige Passagen in pu­rem Frust. Sie versteckt sich hinter Ecken oder zoomt so weit heraus, dass wir Yaiba zwischen den Geg­nerhorden gar nicht mehr erken­nen können – wir mussten wäh­rend des Tests öfters fluchen.

    Ansonsten ist Yaiba technisch solide. Der Comic-Look ist zwar wenig detailreich, sieht aber den­noch gut aus. Lediglich gelegentli­ches Tearing und Nachladeruckler sind uns noch störend aufgefallen. Die Elektro-Soundkulisse ist insge­samt recht stimmig, nutzt sich mit fortdauernder Spielzeit allerdings genauso ab wie das Gameplay.


    Yaiba: Ninja Gaiden Z (PS3)

    Spielspaß
    76 %
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Toller Trash-Humor
    Hübscher Comic-Stil
    Yaiba ist ’ne coole Socke
    Monotones Gameplay
    Kaum Höhepunkte
    Unfassbar miese Kamera
    Fazit
    Ordentliche SchnetzelOrgie, die leider recht schnell anödet.

  • Yaiba: Ninja Gaiden Z
    Yaiba: Ninja Gaiden Z
    Developer
    Team Ninja
    Release
    21.03.2014

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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Yaiba: Ninja Gaiden Z
Yaiba: Ninja Gaiden Z im Test - Spin-Off mit tollem Humor und wenig Abwechslung
Im Spin-off Yaiba: Ninja Gaiden Z zur Ninja Gaiden-Reihe jetzt bei uns im Test schnetzelt ihr euch durch Massen von Zombies mit dem Ziel, den Serienhelden Ryu Hayabusa endlich zu erledigen. Gerade in den ersten Stunden macht das viel Spaß - danach wird's aber etwas eintönig.
http://www.videogameszone.de/Yaiba-Ninja-Gaiden-Z-Spiel-16150/Tests/Yaiba-Ninja-Gaiden-Z-im-Test-Spin-Off-mit-tollem-Humor-und-wenig-Abwechslung-1113916/
18.03.2014
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2014/03/Yaiba_Ninja_Gaiden_Z__3_-pc-games_b2teaser_169.jpg
yaiba,ninja gaiden
tests