XCOM: Enemy Unknown im Test für Xbox 360 - Hat sich die lange Entwicklungszeit von knapp fünf Jahren gelohnt und Firaxis mit XCOM: Enemy Unknown eine würdige Neuauflage des Taktik-Klassikers von 1994 geschaffen? Und vor allem: Wie gut wurde XCOM: Enemy Unknown für Konsolen umgesetzt? In unserem Test erfahrt ihr, wie gut XCOM: Enemy Unknown geworden ist.
XCOM: Enemy Unknown im Test - Das hat uns nicht gefallen
Technische Mankos
Im direkten Vergleich zu der starken PC-Fassung leidet die Konsolen-Fassung unter leichten Abstrichen in der Technik. So sind die Texturen nicht so scharf, die Ladezeiten länger und wie bei jedem Spiel mit Unreal-Engine 3 laden die Texturen hin und wieder kurz sichtbar nach - Betonung aber auf kurz! Die Ausmaße eines Rage oder Brink nimmt das glücklicherweise nicht an, also keine Sorge. In der Summe sorgt das (speziell die längeren Ladezeiten) dennoch für einen ganz leichten Abstrich beim Spielspaß.
Gelegentliche Kameratücken
Etwas mehr Feinschliff hätte die Kamera vertragen. Die hängt manchmal kurz in Zeitlupen-Aktionen fest, ist ab und an mit der Erfassung der korrekten Höhenstufe überfordert oder buxiert sich in manchen Actionszenen so unglücklich, dass man kurz nichts erkennt. Wen Letzteres zu sehr stört, kann die Action-Kamera im Optionsmenü auf Wunsch deaktivieren.
Das Tutorial erklärt nicht alle wichtigen Features ausführlich genug
Die Einführung ins Spiel ist zwar klasse mit der Story verflochten und ansprechend präsentiert, jedoch werden nicht alle wichtigen Spielmechaniken ausreichend erklärt - insbesondere die Bedeutung von Satelliten. Das Thema wird lediglich kurz angerissen, weshalb XCOM-Neulinge Gefahr laufen, sich das Leben beim ersten Durchspielen selbst unnötig schwer zu machen.
