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  • XIII

    Mit einer Geisel haltet ihr euch die Wachen vom Hals. Mit einer Geisel haltet ihr euch die Wachen vom Hals. Der vielleicht vielversprechendste Ego-Shooter des Jahres erscheint am 13. November in Europa: XIII! Wir haben euch bereits in den vergangenen Monaten regelmäßig mit neuen Infos und Bildern zu dem Action-Spektakel versorgt. Die Entwickler setzen dabei auf den aus Zelda: The Wind Waker bekannten Cel-Shading-Grafikstil. Dahinter steht die Absicht, der Comic-Vorlage von Jean van Hamme sehr nahe zu kommen. Und trotz Zeichentrick-Grafik ist XIII alles andere als harmlos. Spätestens nachdem man die ersten Blutspritzer während einer Sterbesequenz gesehen hat, ist klar: XIII richtet sich an eine erwachsene Zielgruppe.

    Die Story
    Das Spiel beginnt mit einer hübschen Intro-Sequenz in Spielgrafik. Hier seht ihr, wie euer Spielcharakter über einen Passagierdampfer rennt, gehetzt von schießwütigen Verfolgern. Kaum ist er an Deck angekommen, wird er umzingelt. Ihm bleibt nur eine Wahl: über Bord zu springen. Doch ein Streifschuss verletzt ihn am Kopf. Er wacht an einem Strand der US-Küste wieder auf. Das Gedächtnis ist ausgelöscht und er kennt nicht einmal seinen Namen. Einzige Hinweise auf seine Identität geben eine tätowierte römische XIII auf seiner Schulter sowie ein Schlüssel für ein Bankschließfach in der Tasche. Doch für Rätselraten bleibt keine Zeit. Die hübsche Baywatch-Nixe, die ihm gerade eben noch vom Strand gerettet hat, wird in seiner Anwesenheit hinterrücks niedergeschossen. Doch völlig überraschend streckt er die bewaffneten Feinde mit der Kaltblütigkeit eines professionellen Killers nieder. Wenig später erfahrt ihr, dass der Protagonist angeblich den amerikanischen Präsidenten William Sheridan ermordet hat. Wahrheit oder eine dunkle Verschwörung?

    Tolle Atmosphäre
    In vielen Flashbacks in Spielgrafik erhaltet ihr weitere wertvolle Informationen, die Licht ins Dunkel bringen. Diese Zwischensequenzen werden teilweise mit einem über das Bild gelegten Schwarz-Weiß-Filter verfremdet, um mehr Atmosphäre zu erzeugen. Geradezu genial ist es den Entwicklern gelungen, die Cutscenes in das Gameplay einzufügen. Denn während ihr in bester Ego-Shooter-Manier durch die Levels stapft, treffen euch eure Erinnerungen schlagartig beim Anblick bestimmter Gegenstände, Gebäude oder Personen. Dies ist nicht nur realistisch, sondern lässt euch die Geschichte auch hautnah miterleben. Kein anderer GameCube-Shooter erzeugt so eine dichte Atmosphäre und eine so intensive Einbindung in die Geschichte! Spielerisch geht XIII dagegen kaum neue Wege, sondern bietet altbekannte, aber gute Ego-Shooter-Kost. Der Levelaufbau ist sehr geradlinig und ihr findet meist sehr schnell die richtige Key-Card oder den Ausgang. Außer ein paar versteckten Health-Packs, Munitions-Schachteln oder Schutzwesten braucht ihr keine Angst zu haben, irgendwelche Geheimnisse zu verpassen.

    Der sechste Sinn
    Das Besondere an XIII ist der sechste Sinn des Hauptcharakters. Wenn ihr beispielsweise vor einer Tür steht, erscheint in typischer Comic-Manier plötzlich ein "tap tap tap"-Schriftzug auf dem Bildschirm, der von rechts nach links und wieder zurück wandert. Jetzt wisst ihr, dass ein Wachmann hinter der Tür auf und ab schreitet. Dank eures sechsten Sinns könnt ihr auch Gespräche wahrnehmen und belauschen. Diese Visualisierung passt sehr gut zum Comic-Stil des Spiels. Unterstrichen wird dieser Stil von drei kleinen Fenstern, die bei besonderen Ereignissen am oberen linken Bildrand erscheinen. Trefft ihr einen Feind beispielsweise mit dem Sniper-Gewehr aus großer Distanz, so erkennt ihr in den Fenstern, wie der Gegner langsam zu Boden sinkt. Eine ähnliche Animation erhaltet ihr, wenn ihr einen Feind mit einer Flasche oder einem Stuhl von hinten niederstreckt. Denn im Spiel gibt es oft genug Abschnitte, in denen ihr keine Waffe tragt und schleichen müsst. In diesen Fällen eignet sich das Interieur der Levels ganz ausgezeichnet zur Selbstverteidigung. Dies ist ein einzigartiges Feature, das in Ego-Shootern bislang nicht genutzt wurde. Darüber hinaus dürft ihr euch mit Messern, Revolvern, Schrotflinten, Granaten und Raketenwerfern zur Wehr setzen. Je nach Level müsst ihr eure Waffe auch dazu einsetzen, euch hinterrücks eine Geisel zu schnappen und in Schach zu halten. So bleiben euch die herumlaufenden Wachen vom Leib, bis ihr in Sicherheit seid. Um weitere Abwechslung ins Gameplay zu bringen, haben die Entwickler auch einen Enterhaken in das Spiel integriert, mit dem ihr euch James-Bond-mäßig auf- und abseilen könnt. In insgesamt 14 sehr abwechslungsreichen Missionen mit diversen Unterabschnitten müsst ihr euer Können beweisen. Wer aber schnell frustriert ist, sollte lieber die Finger von XIII lassen. Die Levels sind teilweise knackig schwer. Da nützen auch die unendlichen Continues nichts.

  • XIII
    XIII
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    26.11.2003

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XIII
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http://www.videogameszone.de/XIII-Classic-43307/Tests/XIII-259781/
09.12.2003
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2003/12/1_geisel.jpg
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