XGRA

Test

Hier geht der Überblick manchmal etwas verloren. Hier geht der Überblick manchmal etwas verloren. Acclaims Extreme Gravity Racing Association (kurz: XGRA) kommt leider doch nicht wie angekündigt am 5. Dezember. Ob der Titel noch vor Weihnachten erscheint, ist ungewiss, aber spätestens Anfang Januar dürft ihr euch auf über 1.000 km/h schnelle Bikes gefasst machen. Wahlweise könnt ihr euch neben Einzelrennen und Time-Attack auch gleich auf den Meisterschaftsmodus, das eigentliche Herzstück des Spiels, stürzen. Acht Rennfahrer stehen dazu mit ihren futuristischen Maschinen in den Startlöchern. Um euch erst einmal mit deren Fahrverhalten anzufreunden, beginnt ihr selbstverständlich in der niedrigsten und somit langsamsten Klasse. Dank der direkten Lenkung können die Bikes anfangs noch problemlos um Kurven manövriert werden, allerdings bricht bei höherem Tempo schnell das Heck aus. Falls man dabei mit der Bande in Berührung kommt, muss - wie beim Vorgänger - ein erheblicher Geschwindigkeitsverlust in Kauf genommen werden. Durch das enorme Beschleunigungsvermögen der Maschinen kann dies aber schnell wieder wettgemacht werden. In höheren Rennklassen kommt es - wie bei so vielen Highspeed-Racern - immer öfter zu unfreiwilligen Bandenkontakten und man hat alle Mühe, sein Bike unter Kontrolle zu halten. Um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, ist natürlich auch der geschickte Umgang mit dem Waffensystem unerlässlich. Jedes Bike verfügt über eine Primärwaffe mit drei Ausbaustufen, die jederzeit - entsprechend der Energiereserve - eingesetzt werden darf. Außerdem finden sich auf den Strecken etliche Items, die einem insgesamt zehn weitere Sekundärwaffen bescheren. Die Art der verfügbaren Spezialwaffe richtet sich dabei nach der Anzahl gesammelter Items: Mit lediglich einem darf der Vordermann mit Energiesalven beschossen werden, während das zweite Minen beschert. Für das dritte Item erhält man sogar einen Extra-Boost. Obendrein haben die Entwickler noch ein wirklich witziges Feature integriert: Jeder angegriffene Gegner meldet sich nämlich verärgert via Videobotschaft und lenkt die brachiale Gewalt seiner Waffen fortan nur noch auf euch. Außerdem schützen noch diverse Sekundärziele vor Langeweile - so muss beispielsweise ein Gegner komplett ausgeschaltet werden oder es gilt gar, die Bandenwerbung der Konkurrenz zu zerstören. Alles in allem bietet XGRA ein wahnwitziges Geschwindigkeitsgefühl und läuft dank 60 Bildern pro Sekunde meist flüssig. Den Sound hätte man noch mit ein paar weiteren fetzigen Musikstücken aufpeppen können, aber die vorhandene Auswahl hält dennoch für jedenGeschmack etwas parat.

Bildergalerie: XGRA
Bild 1-3
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Wertung zu XGRA (GC)

Wertung:

83 /10

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