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  • Wolfenstein: The New Order angespielt: Vorschau zum brutalen Anti-Nazi-Shooter + neue Screenshots

    Wolfenstein: The New Order in unserer Preview. Wir haben die ersten Kapitel aus Bethesdas düsterem Sci-Fi-Shooter gespielt und sind überrascht: Das neue Anti-Nazi-Ballerspiel bietet spielerisch zwar nur Altbewährtes, legt dafür aber umso größeren Wert auf eine beklemmende Story und rückt erstmals den Helden "B.J." Blazkowicz ins Rampenlicht.

    Gute zwei Stunden lang konnten wir die PC-Fassung von Bethesdas Wolfenstein: The New Order ausprobieren. Die erste Erkenntnis dürfte niemanden überraschen: Das hier wird ein Shooter der alten Schule, mit jeder Menge böser Nazi-Soldaten und brutalen Schießereien. Aber: Das Spiel legt auch großen Wert auf seine Story – und das macht es überaus interessant!

    Finstere Was-wäre-wenn-Story

    The New Order zeichnet einen alternativen, erschreckenden Geschichtsverlauf: Im Juli 1946 ist der Zweite Weltkrieg noch in vollem Gange. "B.J." Blazkowicz, ein erfahrener Soldat und Held des Spiels, führt mit seinen Kameraden gerade eine Luftoffensive gegen die Truppen des Generals Totenkopf durch, ein hochrangiger Kriegsverbrecher des "Regimes". So wird das Dritte Reich in der deutschen Fassung bezeichnet, denn das Spiel erscheint hierzulande nur in zensierter Form ohne direkte Nazi-Bezüge und verfassungsfeindliche Symbole.

    Doppelfeuer: Von manchen Waffen kann Blazkowicz zwei Stück gleichzeitig verwenden. Das ist sehr effektiv, verbraucht aber auch extra viel Munition. Doppelfeuer: Von manchen Waffen kann Blazkowicz zwei Stück gleichzeitig verwenden. Das ist sehr effektiv, verbraucht aber auch extra viel Munition. Quelle: Bethesda Wir hatten es schon geahnt: Unser Flugzeug wird vor der Küste der Ostsee abgeschossen und wir stürzen direkt über den feindlichen Stellungen ab. Mit Gewehren und Pistolen bewaffnet, müssen wir uns nun durch das Kampfgebiet ballern, die gegnerische Abwehr zerbröseln und einen Weg zum bösen Herrn Totenkopf finden. Ein "arcadiges" Waffengefühl und wuchtiges Trefferfeedback sorgen dabei für unkomplizierte Schießereien – von manchen Waffen dürfen wir sogar zwei Stück gleichzeitig verwenden. Blazkowicz kann auch aus der Deckung heraus feuern, über den Boden schlittern und schwere Geschütze aus ihrer Verankerung rupfen – das ist nicht innovativ, aber gut umgesetzt. Mit der Zeit verbessern sich auch Blazkowicz' Fähigkeiten: Indem er bestimmte Vorgaben erfüllt (z. B. fünf Gegner mit Headshots besiegen), werden passive Boni freigeschaltet, darunter besserer Schutz gegen Explosionen, ein größerer Munitionsgürtel oder schnelleres Nachladen.

    Technisch können die ersten Levels zwar überzeugen, aber nicht begeistern – man merkt der id-Tech-5-Engine ihr Alter an. Hübsche Zerstörungs- und Partikeleffekte und das satte Waffengefühl gleichen die maue Wasserdarstellung und die etwas tristen Umgebungen aber wieder aus. (Hinweis: Wir haben die PC-Fassung auf den zweithöchsten Grafikeinstellungen gespielt. Die höchsten Settings könnten also deutlich besser aussehen!) Mehr Details zur Technik findet ihr im Bericht unserer Kollegen von PC Games Hardware.

    The New Order verzichtet scheinbar auf Fantasy-Elemente und zeichnet stattdessen ein finsteres Science-Fiction-Setting. The New Order verzichtet scheinbar auf Fantasy-Elemente und zeichnet stattdessen ein finsteres Science-Fiction-Setting. Quelle: Bethesda Mit Pathos gegen Nazi-Mechs

    Immer wieder wird die Action von Blazkowicz' inneren Monologen unterbrochen, die der deutsche Sprecher mit tiefer Stimme ins Mikro raunt. Was eigentlich für Atmosphäre sorgen soll, droht oft ins Kitschige abzudriften: "Der Tod klopft wieder an … nicht heute, mein Freund … ich muss einen Krieg gewinnen", denkt sich unser Soldat. Später dann Perlen wie diese: "Meine Tränen würden Meere füllen. Ich würde ertrinken, wenn ich sie rausließe." Nichts gegen einen Kriegshelden mit Tiefgang – doch zu viel Pathos kann auch schnell peinlich werden.

    Immerhin verzichtet das Spiel auf Fantasy-Elemente und setzt stattdessen auf eine neue Sci-Fi-Ausrichtung. So werden wir beispielsweise schon früh von gefährlichen Roboterhunden attackiert – ein Vorgeschmack auf die überlegene Waffentechnologie des Regimes. Und es kommt noch schlimmer: Eine haushohe Stahlbestie mitsamt Strahlenkanone baut sich vor uns auf und beginnt damit, unsere Luftoffensive vom Himmel zu pusten. Der Job ist darum klar: Zuerst "borgen" wir uns eines der feindlichen Flakgeschütze und verarbeiten damit den Stahlkoloss zu Schrott. Danach machen wir uns auf in das Schloss von General Totenkopf. Gerade als dort aber die Spannung nachzulassen droht, überrascht uns das Spiel mit einer fiesen Wendung: Blazkowicz scheitert – und zieht sich dabei eine schwere Kopfverletzung zu.

    02:42
    Wolfenstein: The New Order - Neuer Trailer, frische Szenen und das Release-Datum
    Spielecover zu Wolfenstein: The New Order
    Wolfenstein: The New Order

    Grausame, neue Welt

    Was nun folgt, ist ein clever inszenierter Zeitsprung und auch der Grund, warum Wolfenstein: The New Order weit mehr als nur ein einfacher Shooter sein könnte: Blazkowicz wird in ein polnisches Pflegeheim eingeliefert, wo er 14 Jahre lang vor sich hin vegetiert. Später wird er erfahren: Die Nazis haben in dieser Zeit den Krieg gewonnen, die USA mit Atomwaffen in die Knie gezwungen und weite Teile der Welt mit ihren Maschinenarmeen erobert. Gefangen im eigenen Körper, muss Blazkowicz hilflos mit ansehen, wie Regime-Soldaten das Pflegeheim stürmen und damit beginnen, Personal wie Patienten kaltblütig zu ermorden. Es sind grausame Szenen, die keinen Zweifel daran lassen, dass sich das Spiel ausschließlich an ein erwachsenes Publikum richtet. Wachgerüttelt von all der Gewalt, gelingt es Blazkowicz schließlich, die Kontrolle über seinen Körper zurückzuerlangen – und so schreiten wir wieder zur Tat: Mit einem Messer und futuristisch anmutenden Waffen kämpfen wir uns den Weg frei und retten dabei Anna, die letzte Überlebende aus dem Pflegeheim. Sie wird uns auf dem weiteren Abenteuer begleiten.

    Vielversprechendes Solo-Erlebnis

    Unser nächster Auftrag: Wir müssen einen Zug erreichen, der uns nach Deutschland bringen soll. Auf dem Weg dorthin müssen wir allerdings erst mehrere Nazi-Vorposten von Feinden säubern. Wie wir das tun, bleibt uns überlassen, sogar schleichen ist möglich: An einer Stelle können wir etwa durch einen Kanalzugang heimlich in die Basis schlüpfen, wo wir praktischerweise gleich einen Schalldämpfer für unsere Pistole finden. So gerüstet, gelingt es uns, die Kommandanten des Lagers lautlos auszuschalten, bevor sie Alarm auslösen – alles in allem eine simple, aber spannende Stealth-Einlage, die zudem völlig freiwillig ist. Gut so!

    In manchen Levelabschnitten kann man auch schleichend vorgehen (beachtet den Schalldämpfer an der Pistole). Das ist freiwillig, funktionierte beim Probespielen aber gut. In manchen Levelabschnitten kann man auch schleichend vorgehen (beachtet den Schalldämpfer an der Pistole). Das ist freiwillig, funktionierte beim Probespielen aber gut. Quelle: Bethesda Am Ende unserer Anspielzeit erleben wir noch ein Highlight: Im Zug angekommen, treffen wir auf die abstoßende Frau Engel. Die überzeugte Faschistin zwingt uns dazu, an einem Psycho-Test teilzunehmen, während sie uns mit einer Waffe bedroht und sich dabei von Bubi, ihrem jugendlichen Lover, begrapschen lässt. Es ist eine gespenstische, gut gemachte Dialogszene, die Hoffnungen weckt, dass das fertige Spiel nicht nur ordentliche Schießereien, sondern auch einen spannenden Plot zu bieten hat. Immerhin verzichten die Entwickler Machine Games sogar auf einen Multiplayermodus, um sich ganz der aufwendigen Solo-Kampagne zu widmen, die Shooter-Fans bis zu 16 Stunden lang beschäftigen soll.

    Wolfenstein: The New Order erscheint am 23. Mai 2014 für PC, Xbox 360, Xbox One, PS3 und PS4. Bethesda gab außerdem bekannt, dass Wolfenstein: The New Order einen Beta-Zugang zum nächsten Doom enthalten wird.

  • Wolfenstein: The New Order
    Wolfenstein: The New Order
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Release
    20.05.2014

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Wolfenstein: The New Order
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http://www.videogameszone.de/Wolfenstein-The-New-Order-Spiel-15920/News/Wolfenstein-The-New-Order-angespielt-Preview-1110759/
24.02.2014
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2014/02/GSA_Guard_Attack_1392722563-pc-games_b2teaser_169.jpg
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