Autobiografie von Julian Assange soll über eine Million Euro einbringen
Autobiografie von Julian Assange soll über eine Million Euro einbringen.
Autobiografie von Julian Assange soll über eine Million Euro einbringen: Um seine Enthüllungsplattform Wikileaks aufrecht zu erhalten, will der Gründer der besagten Website, Julian Assange, seine Memoiren in einem Buch verfassen. Darüber hinaus wolle er sich damit auch gegen die Missbrauchsvorwürfe in Schweden zur Wehr setzen: "Ich will dieses Buch nicht schreiben, aber ich muss", sagte Julian Assange gegenüber der Sunday Times in London. In Schweden wird Assange vorgeworfen, ungeschützten, sexuellen Kontakt mit zwei Frauen gehabt zu haben, die das jedoch nicht wollten, so berichtet die Webseite sz-online.de. Der Wikileaks-Gründer ginge davon aus, dass er von Schweden aus auf direktem Wege in die USA ausgeliefert wird. Dass er in amerikanischen Gefilden nicht sonderlich willkommen ist, resultiert daraus, weil er in der Vergangenheit geheime Dokumente über Wikileaks veröffentlicht hat, die unter anderem vertrauliche Inhalte zum Krieg im Irak und in Afghanistan ans Tageslicht beförderten.
Wikileaks bleibt auch weiterhin ein heißes Thema in den Medien. Wer bei der US Air Force arbeitet, der bekommt deren Berichte jedoch gar nicht mit: Die Air Force hat auf ihren PC-Systemen alle Websites gesperrt, welche über die Wikileaks-Dokumente online berichten, die Ende November 2010 veröffentlicht wurden. Betroffen davon sind unter anderem die Websites des Spiegel, des britischen Guardian, der amerikanischen New York Times sowie der französischen Le Monde.