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  • Rechenduell mit Köpfen

    Zwei Mathe-Trainer für DS treten zum Duell an. Die Arena: Wii Player - Das Magazin, Ausgabe 05-06/2008. Das Ergebnis - nachfolgend zu lesen!

    Professor Kageyamas Mathematik-Training von Nintendo gewinnt das Duell. (System: DS) Professor Kageyamas Mathematik-Training von Nintendo gewinnt das Duell. (System: DS) Gibt es etwas Trockeneres als Mathematik? Die Welt der Formeln und Gleichungen quillt nicht gerade über vor Spaß und Spannung - vielmehr kommt es darauf an, logisches Verständnis zu beweisen und die wichtigsten Rechenarten blitzschnell parat zu haben. Das war schon in der Schule müßig und auch im Alltag fällt uns Mathe stets besonders schwer. Doch auch hier könnte ein wenig Training nicht schaden, oder? Gute Kopfrechenkünste erleichtern den Einkauf, beschleunigen Budgetplanungen, beeindrucken Bekannte und helfen bei tausend Gelegenheiten. Zu schade nur, dass Mathe so schrecklich öde ist. Doch halt! Auch hier gibt es inzwischen zwei Lernspiele für den DS, die mit viel Spaß und motivierenden Übungen Ihre Mathe-Kenntnisse auffrischen wollen. Die Kandidaten heißen Professor Kageyamas Mathematik-Training und Maths Play. Beide beschränken sich auf das Üben der vier Grundrechenarten Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division. Da jedoch der spielerische Ansatz bei beiden Titeln grundverschieden ist, lohnt es sich, einen genauen Blick auf die Rechentrainer für unterwegs zu werfen.

    Professor Kageyamas Mathematik-Training aus dem Hause Nintendo beeindruckt bereits durch seinen Titel. Da stand doch tatsächlich ein Wissenschaftler Pate für das Spiel - oder besser: für die Spielweise. Denn hier lösen Sie Ihre Rechenaufgabe vor allem mit der 100-Zellen-Methode, die der titelgebende Erziehungswissenschaftler zwar vor allem für Schüler erfunden hat, die jedoch auch bei Erwachsenen greift. Sie füllen dabei ein Gitter aus 10 x 10 Feldern aus. An jeder Reihe und Spalte steht eine Zahl. In jedem Feld müssen nun die beiden dazugehörigen Zahlen nach der vorgegebenen Rechenart verrechnet werden. Insgesamt 100 Mini-Aufgaben enthält solch ein Feld. Die Herausforderung liegt hier nicht im Finden der Lösung - dazu sind die Aufgaben einfach zu simpel -, sondern darin, ein Feld so schnell wie möglich komplett zu lösen. Ähnlich wie bei Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging halten Sie auch hier den DS hochkant wie ein Buch. Einmal am Tag können Sie außerdem einen kleinen Leistungstest absolvieren. Das Ergebnis wird gespeichert und anhand einer Statistik lassen sich Lernerfolge schnell ausmachen. Motiviert werden Sie auch durch die Medaillen, die Sie bei den einzelnen Übungen gewinnen können, und die Ränge, in denen Sie allmählich aufsteigen. Außerdem gibt es auch "normale" Aufgaben wie Kettensubtraktion oder Lückenaddition. Mit bis zu 15 Mitspielern können Sie gegeneinander um die Wette rechnen. Ein solides Paket! Doch was hat die Konkurrenz zu bieten?

    Ubisofts Maths Play verspricht Spaß mit Zahlen und hebt sich durch die etwas buntere, verspieltere Inszenierung von Nintendos Rechen-Trainer ab. Eine Zeichentrick-Katze begleitet Sie durch die vier Übungs-Varianten. Alle basieren darauf, dass Sie eine begrenzte Anzahl an Karten haben, aus denen Sie eine stimmige Gleichung bauen müssen. Stets knobeln Sie also, in welcher Reihenfolge die Ziffern und Rechensymbole zum gewünschten Ergebnis führen. Ernüchternd ist jedoch, dass sich zwei der Spielarten sehr ähnlich sind und insgesamt nicht viel Abwechslung geboten wird. Einen Leistungstest oder eine Statistik gibt es nicht und auch Fortschritte im Spiel werden eher unspektakulär inszeniert - Sie schalten einfach nur den nächsthöheren Schwierigkeitsgrad frei. Ob Sie nun normale Gleichungen legen, daraus im Domino-Stil ein Muster legen oder versuchen, mit Ihrer Gleichung möglichst nahe an eine Zielzahl zu kommen - der Reiz von Maths Play ist schnell verflogen. Zu simpel sind die Spielchen, zu mager der Umfang und zu monoton der Spielverlauf. Da hilft auch der Mehrspielermodus für bis zu fünf Rechenkünstler nix.

    Geht nun Professor Kageyama als eindeutiger Sieger vom Platz? Eigentlich schon, doch auch er hat seine kleinen Mängel. Das Ausfüllen der 100 Zellen ist auf Dauer recht monoton und die Inszenierung könnte peppiger sein. Sollten Sie jedoch wirklich Interesse daran haben, sich in Mathe zu verbessern, führt eigentlich kaum ein Weg an Nintendos Mathetrainer vorbei. Außer natürlich, Sie greifen zum Klassiker Dr. Kawa­shimas Gehirn-Jogging. Dort - und auch im Nachfolger - gibt es ebenfalls knifflige Mathe-Aufgaben, garniert mit cleveren Intelligenztests, hunderten Sudoku-Rätseln und einer tollen Präsentation. Auf welches Spiel nun Ihre Wahl fällt, müssen Sie sich jedoch selbst ausrechnen!

  • Wii Player - Das Magazin
    Wii Player - Das Magazin
    Publisher
    Computec Media AG (DE)
    Developer
    Computec Media AG (DE)
    Release
    09.04.2008
    Es gibt 5 Kommentare zum Artikel
    Von Cocktail
    Das hat aber nicht wirklich viel mit der Grundschulmathematik, die in diesen Lern-Titeln (für wen? 9-Jährige?) an den…
    Von MTNitro
    Wieso wird Mathematik eigentlich immer so verschrieen? Ihr wisst schon das ohne die Kenntnis der mathematischen…
    Von Wiigamer94
    Ja! Das hab ich mir einmal besorgt. Und siehe da, eine Causal-Bombe! Ausserdem finde ich, dass das das schwächste…
    • Es gibt 5 Kommentare zum Artikel

      • Von Cocktail Erfahrener Benutzer
        Zitat von MTNitro am 28.05.2008 13:11
        Wieso wird Mathematik eigentlich immer so verschrieen?
        Ihr wisst schon das ohne die Kenntnis der mathematischen Hintergründe kein Handy, kein Fernseher und auch keine Spielekonsole funktionieren würde?
        Das alles ist nämlich feinste Elektrotechnik, die…
      • Von MTNitro Neuer Benutzer
        Wieso wird Mathematik eigentlich immer so verschrieen?
        Ihr wisst schon das ohne die Kenntnis der mathematischen Hintergründe kein Handy, kein Fernseher und auch keine Spielekonsole funktionieren würde?
        Das alles ist nämlich feinste Elektrotechnik, die wiederum auf aller feinste Differentialgleichungen hinausläuft.
      • Von Wiigamer94 Benutzer
        Ja!
        Das hab ich mir einmal besorgt.
        Und siehe da, eine Causal-Bombe!
        Ausserdem finde ich, dass das das schwächste Games-Magazin überhaupt ist.
        Übrigens: Ich kenne viele, die nicht wissen, was ein Causal-Gamer ist.
        Die denken dann an Kausal (=gramm. Begriff für Begründung)-Gamer und kommen dann mit Temporal (= gramm. zeitliches Verhältniss)-Gamer daher und so...:-9
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644955
Wii Player - Das Magazin
Rechenduell mit Köpfen
http://www.videogameszone.de/Wii-Player-Das-Magazin-Spiel-42329/News/Rechenduell-mit-Koepfen-644955/
26.05.2008
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