Wario Land: The Shake Dimension im Test

Test Christoph Kraus

Wario Land: The Shake Dimension im Test So ein Mist!", hat Wario in der japanischen Version von Mario Kart 64 einst geflucht. Uns plagten beim Importtest von Wario Land: The Shake Dimension hin und wieder ähnliche Gedanken. Schließlich hätten wir gerne ein bisschen mehr von der Story mitbekommen - doch jetzt herrscht nach ausführlichem Spielen der PAL-Version endlich Klarheit: Der kleine Knirps Mürfel - ja, der heißt tatsächlich so! - aus dem Reich des Rüttelns teleportiert sich durch ein magisches Fernrohr zu Wario, um den Dicken um Hilfe zu bitten: Königin Midori wurde von König Rüttelbert gefangen genommen, außerdem befinden sich sämtliche Bewohner des Landes unter den Fittichen des adeligen Schurken. Wie gut, dass Wario mit einem Schlag nicht nur das gesamte Schüttelreich retten, sondern auch noch eine gehörige Geldsumme anhäufen kann - und die wundersame Finanzvermehrung ist bekanntlich seit jeher Warios Paradedisziplin!

Wario Land: The Shake Dimension im Test IMMER WAS LOS IM LAND?
Nach dem gut gelungenen Tutorial verspricht die titelgebende Schütteldimension gehörige Action: Durch einen Sprung auf den Kopf macht ihr Gegner kurzerhand kampfunfähig. Klar, das kennt man noch von anderen Genre-Vertretern! Wer's noch etwas deftiger mag, rempelt seine Widersacher mit einem Druck auf die Taste "1" an, um sie endgültig ins Level-Nirvana zu schicken. An bestimmten Stellen wird euch zudem eine gute Portion Gehirnschmalz abverlangt: Versperrt beispielsweise eine gigantische Blocksäule den Weg, hilft nur das Rütteln an der Wii-Fernbedienung, um das Felsgebilde nach oben zu stoßen und den Weg zu passieren. Und im weiteren Spielverlauf verwandelt sich Wario sogar in ein U-Boot oder ein Flugzeug mit eingebautem Box-Arm. Solche Überraschungsmomente gibt es allerdings leider nur selten - stellenweise wirkt Wario Land: The Shake Dimension daher etwas fad. Über weite Strecken hatten wir sogar das Gefühl, dass sich die Entwickler auf ihren eigenen Ideen ausruhen. Ein Beleg hierfür ist beispielsweise die sehr niedrige Anzahl unterschiedlicher Gegner.

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