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  • WWE Smackdown! Vs. Raw 2006

    Eine vollkommene Eigenkreation: eigener Wrestler, eigener Einmarsch und eigener Gürtel. Eine vollkommene Eigenkreation: eigener Wrestler, eigener Einmarsch und eigener Gürtel. Wrestling-Fans müssen nicht lange überlegen, wenn sie sich mit neuer Soft-ware zum amerikanischen Show-Sport mit GZSZ-Allüren eindecken wollen. THQ sorgt als WWE-Monopolist zusammen mit dem japanischen Entwicklerteam Yuke's in geregelten Abständen für neue Intrigen, Skandale und sportliche Höchstleistungen im heimischen Wohnzimmer.

    Dieses Jahr kommt mit WWE SmackDown! vs. Raw 2006 der bislang beste Vertreter des Wrestling-Genres auf PS2-Besitzer zu. Kenner des Vorgängers bemerken auf den ersten Blick die Unterschiede: überarbeitetes Gameplay, mehr Umfang und stark verbesserte Präsentation.

    Letzteres wird vor allem im Saison-Modus von Anfang an hörbar. Während letztes Jahr die motivationslose und gelangweilte Vertonung der Wrestling-Superstars ein herber Kritikpunkt war, sind wir bei der Version 2006 voll des Lobes. Egal ob Entertainment-Ringer, Divas oder Manager, alle Charaktere hören sich so an, wie man es erwartet und eigentlich auch längst hätte erwarten können. Man merkt in unterschiedlichen Situationen den Zorn, die Enttäuschung, die Drohung oder Anspannung in der Stimme der Protagonisten.

    Zusammen mit den genreüblichen Intrigen, Skandalen und Entwicklungen kommt von Beginn einer Saison an eine tolle und fesselnde Atmosphäre auf. Durch diese zeitgemäße akustische Präsentation ist WWE SmackDown! vs. Raw 2006 so nahe an einer realen Wrestling-TV-Übertragung wie kein Vertreter des Genres zuvor.

    Das hohe Maß an Authentizität ist aber nicht alleine dem Sound zuzuschreiben. Die optische Präsentation der Wrestler ist im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls merklich verbessert worden. Bei den Einmärschen und in den Zwischensequenzen merkt man dem Titel deutlich an, dass die Entwickler zum ersten Mal auf das Motion-Capture-Verfahren gesetzt haben.

    Zusätzlich sorgt die geniale Mimik in den Gesichtern für eine äußerst glaubhafte Präsenz der modernen Gladiatoren. Nichts Neues sind die häufigen Clippingfehler, die zwar während der Action im Ring nicht weiter stören, aber trotzdem erwähnt werden sollten. Ebenfalls weiteren Platz für Verbesserungen hält die Kollisionsabfrage bereit: Bei Höhenunterschieden wird man oft Zeuge seltsamen Verhaltens und merkwürdiger Bewegungen der Charaktere.

    Authentischer durch mehr Strategie

    Böse Mädchen werden übers Knie gelegt. Auf diese Art erfüllt sich so manche Fantasie. Böse Mädchen werden übers Knie gelegt. Auf diese Art erfüllt sich so manche Fantasie. In spielerischer Hinsicht haben sich die Entwickler ganz klar in Richtung Simulation bewegt. Die neue Momentum-Anzeige verbindet die Finisher- und die Clean-/Dirty-Tactics-Anzeige des Vorgängers und sorgt somit für eine direktere Verknüpfung zwischen gelungenen Aktionen und beispielsweise besonders unfairen Attacken. Ist das Momentum vollständig gefüllt, kann der Spieler einen individuellen Finisher ansetzen, dessen verheerende Wirkung mit allerlei visuellen Effekten spektakulär in Szene gesetzt wird.

    Nutzt der Spieler die Möglichkeit, sich den Finisher für später aufzuheben, so kann er den fatalen Move jederzeit während des Matches einsetzen, muss sich aber auch mit der Tatsache zufrieden geben, dass er dann weniger Schaden anrichtet. Behält man hingegen das Finisher-Ass so lange im Ärmel, bis das Momentum-Meter ein zweites Mal vollständig gefüllt ist, verpasst man dem Gegner einen besonders kräftigen Clean- oder Dirty-Finishing-Move. Ein neues Gameplay-Element, das für einen erheblich höheren Strategie-Anteil während der Kämpfe sorgt, ist die Stamina-Anzeige. Jeder Kämpfer verfügt über ein mehr oder weniger ausgeprägtes Durchhaltevermögen. Es liegt voll und ganz beim Spieler, ob er alles auf eine Karte setzt, seinen Kontrahenten von den ersten Sekunden an mit kräftezehrenden Aktionen schwächt und schnell auf einen Pin hinarbeitet oder ob er es langsam angehen lässt und den richtigen Moment für eine vernichtende Move-Serie abpasst, die in einem Finishing-Move mit anschließendem 3-Count endet. Egal, welche Vorgehensweise Sie bevorzugen, Sie sollten ein wachsames Auge auf die Stamina-Anzeige haben und gegebenenfalls mithilfe der Select-Taste für ausreichend Erholung sorgen. Tun Sie das nicht, ist Ihr Wrestler nicht nur einige Sekunden vollkommen hilflos und allen Attacken wehrlos ausgeliefert, er bewegt sich auch merklich langsamer und tut sich bei einigen Moves schwerer als sonst. Darüber hinaus hat sich in Sachen Gameplay kaum etwas im Vergleich zum Vorjahr verändert. Dies gilt leider auch für das nach wie vor von Glück dominierte Konter-System bei Aufgabe-Griffen.

  • WWE Smackdown! Vs. Raw 2006
    WWE Smackdown! Vs. Raw 2006
    Publisher
    THQ
    Developer
    Yukes
    Release
    11.11.2006
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WWE Smackdown! Vs. Raw 2006
WWE Smackdown! Vs. Raw 2006
http://www.videogameszone.de/WWE-Smackdown-Vs-Raw-2006-Spiel-43151/Tests/WWE-Smackdown-Vs-Raw-2006-452503/
13.01.2006
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2006/02/PSZ0106_Smackdown_Raw_2006_01.jpg
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