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Viva Piñata: Trouble in Paradise (Xbox 360)

Release:
09.2008
Genre:
Simulation
Publisher:
Microsoft

Viva Piñata: Chaos im Paradies

10.09.2008 15:47 Uhr
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Neu
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Ihr mögt's gerne bunt und habt keine Angst vor Augenkrebs? Dann kennt ihr vielleicht schon das Xbox-360-exklusive Viva Piñata, bei dem die Entwickler von Kultstudio Rare mal wieder so gar nicht an leuchtenden, schrillen Farben gespart haben. Neben der quietschbunten Optik erregte Viva Piñata auch durch sein spezielles Spielprinzip Aufmerksamkeit.

Wer sich jedoch von den vielen Farben täuschen ließ und schon glaubte, er habe es mit einem lächerlich anspruchslosen Kinderspiel zu tun, erlebte sein himmelblaues Wunder: Das Spiel ist komplexer, als man erwarten würde! Nach dem Party­spiel-Ableger VP: Party Animals will nun erneut der Garten bestellt werden. Also, schnappt euch Schaufel und Spritzkanne und entdeckt, was es Neues gibt auf dem Spielplatz für grüne Daumen!
Buntes Treiben: Ab gewissen Stufen wird euer Garten sogar größer. Buntes Treiben: Ab gewissen Stufen wird euer Garten sogar größer.
Vom komplexen Spielprinzip her für Erwachsene ...

Als Piñata-Neuling wird man in Chaos im Paradies erst mal ganz schön ins kalte Wasser geschmissen. Der komplette Garten ist schon bepflanzt, ihr findet statt eines Ackers eine Rasenfläche vor ... und es wird einem rein gar nichts erklärt! Wie aus heiterem Himmel kommt die Einblendung: "Sie haben durch Ausbuddeln eines Lochs ein neues Piñata angelockt!" Wie bitte? Ich hab' doch überhaupt nichts gemacht!

Dann sieht man sich einmal ein bisschen um, bestaunt die hübsche Comic-Optik, wirft mal einen Blick ins textreiche Menü und fragt sich einfach, was das Ganze soll und was man jetzt zu tun hat. Dann entdeckt man plötzlich per Zufall, dass da oben in der Bildschirm­ecke bunte Tas­ten angezeigt werden, von denen eine mit einem - welch' Überraschung! - ebenfalls bunten Ring umrandet ist. Flugs die markierte Taste gedrückt und schon läuft der Lachs, und wie! Euch wird stets angezeigt, welche Taste ihr zu drücken habt, um im Spiel weiterzukommen.
Auch Tageszeitwechsel gibt´s. Dieser gefiederte Kamerad gehört nicht zu den Nachtaktiven. Auch Tageszeitwechsel gibt´s. Dieser gefiederte Kamerad gehört nicht zu den Nachtaktiven.
So geht's zügig weiter bis zur vierten Stufe. Das klingt jetzt unheimlich uninspiriert und das ist es auch, erfüllt aber seinen Zweck als Tutorial ganz passabel. Mehr aber auch nicht, denn über das Spielziel an sich wird einem so gut wie gar nichts mit auf den Weg gegeben. Im Vorspann sehen wir Professor Pester und seine Gang, wie sie in Piñata Central (der Hauptzentrale der Piñata-Welt) einbrechen und, ungeschickt wie sie sind, noch gleich die komplette Datenbank mit allen bekannten Pappmachee-Kreaturen löschen. Eure Aufgabe lautet nun, diese Datenbank irgendwie wieder aufzufüllen. Doch wie ihr das bewerkstelligt und was nun eigentlich ganz genau das langfris­tige Ziel in diesem Spiel ist, wird einem nicht gesagt.
Das seltene „Adolfiñata“ leidet an Schreikrämpfen und muss an Geburtstagen immer die härtesten Schläge einstecken. Das seltene „Adolfiñata“ leidet an Schreikrämpfen und muss an Geburtstagen immer die härtesten Schläge einstecken.
... von der Aufmachung und dem Humor her für Kinder

Das seltene „Adolfiñata“ leidet an Schreikrämpfen und muss an Geburtstagen immer die härtesten Schläge einstecken. Das seltene „Adolfiñata“ leidet an Schreikrämpfen und muss an Geburtstagen immer die härtesten Schläge einstecken. "Mein Tipp: Iss nie etwas, wenn du dir nicht hundertprozentig sicher bist, dass es essbar ist!" Okay, ich merk's mir, Mama. Im textreichen Menü findet ihr unter anderem auch eine Enzyklopädie mit Informationen über sämtliche euch bekannte Piñatas, Personen und Lebensmittel. Hinweise wie den obigen findet ihr in diesem Nachschlagewerk zuhauf, was ganz klar aufzeigt, wie pädagogisch wertvoll das Spiel gemacht ist und dass das Spiel auch für jüngste Zocker geeignet ist. Passend dazu ist der Humor kindlich-naiv gehalten.
Absolut jugendfrei: Vor dem „Techtelmechtel“ tanzen sich die Piñatas erst einmal warm. Absolut jugendfrei: Vor dem „Techtelmechtel“ tanzen sich die Piñatas erst einmal warm.
Selbst wenn Viva Piñata: Chaos im Paradies einigen etwas zu bunt sein mag: Das Spiel punktet nicht zuletzt durch eine detailverliebte Optik. An den Piñatas hängen kleine weiße Zettel, genau wie die Pflegehinweise bei Plüschtieren, und sogar eine nette Anspielung an ein anderes Rare-Franchise gibt es zu entdecken. Ihr könnt euch nämlich eine hübsche Banjo & Kazooie-Statue in den Garten stellen. Neben dem Laden, wo ihr die Statue und viele andere Objekte kaufen könnt, stehen euch noch andere Dienste wie etwa ein Tauschhandel zur Verfügung.

Moderation
10.09.2008 15:47 Uhr
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